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Bild zur Petition mit dem Thema: S 18/86 - Untersuchung der Auswirkungen von Verkehr S 18/86 - Untersuchung der Auswirkungen von Verkehr
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft
  • Region: Bremen mehr
  • Status: Die Petition wurde abgeschlossen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 5 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

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S 18/86 - Untersuchung der Auswirkungen von Verkehr

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Die Bürgerschaft möge sich dafür einesetzen, dass der Straßenvkehr in Bremen auf seine Auswirkunen auf Mensch und Natur genau und zusammenfassend untersucht wird und entsprechende Maßnahmen technischer. straßenbaulicher und juristischer Maßnhmen zur Beseitigung der negativen Auswirkrungen wie Lärm, Geschwindigkeit und optische Belästigung geplant und durchgeführt werden, sofern und soweit das noch nicht geschehen ist. (Leider merkt man davon bisher wenig oder garnichts!)

Es wäre wahrscheinlich sinnvoll und notwendig, die Problematik des Straßenverkehrs grundsätzlich öffentlich zur Diskussion zu stellen, anstatt immer eine oder mehrere kleine Straßen herauszupicken, wenn den Leuten irgendwo gerade mal wieder der Kragen platzt. Das dürfte allerdings auf einige Schwierigkeiten stoßen, da "wir" uns nicht nur in Bremen als - vom Bürgermeister dekretierte - "Autostadt" , sondern auch in Deutschland als "Autoland" in einer Weise von der Automobilindustrie und der Verkehrslobby abhängig gemacht haben, dass eine kritische Analyse des Verkehrs und entsprechende Veränderungsvorschläge weder bei der Wirtschaft noch bei der politischen Klasse auf große Gegenliebe stoßen dürften.

Anfangen könnte eine kritische Analyse vielleicht bei den generellen Entwicklungstrends im Automobilbau. Wenn der Eindruck nicht täuscht, werden die Fahrzeuge mit jeder Automesse größer, stärker, schwerer, schneller, aggressiver, bedrohlicher und wahrscheinlich auch lauter. Besonders auffällig sind dabei vor allem der Trend zum Geländewagen mitten in der Großstadt, die Diskussion um den Gigaliner und die Gigantomanie bei den landwirtschaftlichen Fahrzeugen, die so langsam alle Dimensionen zu sprengen drohen und mit unvermindertem Tempo durch unsere dafür wohl kaum ausgelegten Straßen donnern. Man kann sich kaum vorstellen, welche monströsen Verkehrsverhältnisse uns da in Bälde sozusagen ins Haus stehen.

Man hört immer mal wieder davon, dass der Bundestag ein Amt zur Technikfolgenabschätzung unterhält. Mit einer solchen Behörde müsste es doch - bei gutem Willen - möglich sein, eine solche Entwicklung zu steuern und auf die Bedürfnisse der Menschen und die Dimensionen unserer Straßen und Städte zuzuschneidern, etwa, indem man z,B . die Größe, die Verwendbarkeit, den Lärm und die Geschwindigkeit von Fahrzeugen - abhängig von den Straßen - generell gesetzlich bzw. technisch beschränkt. Eine entsprechende Besteuerung von Autos, Treibstoff und Parkmöglichkeiten und eine Verbilligung und Verbesserung des öffentlichhen Nahverkehrs wären ein zusätzlicher Anreiz für viele Menschen, häufiger mal zu Fuß zu gehen und mit dem Fahrrad zu fahren oder Bus und Straßenbahn zu benutzen. Flankieren könnte man das Ganze durch eine entsprechende Verkehrserziehung, die allerdings nicht allzu sehr vom Vorbild der Erwachsenen abhängig sein dürfte.

Als der "Sachzwang" noch nicht die Entscheidungen unserer politischen Klasse bestimmte und die Welt noch ein wenig offener für Veränderungen zu sein schien, war sogar einmal von der "autofreien Stadt" die Rede.

Der Durchgangsverkehr sollte generell auf kürzestem Wege zu den entsprechenden Durchgangs- und Fernstraßen gelenkt werden: In Grohn, St, Magnus, Lesum, Burgdamm, Burg und Grambke z .B. auf die Schnellstraße, die Autobahn und die Hafenrandstraße. Parkmöglichkeiten sollten nur noch außerhalb der Ortskerne angeboten werden. Einkaufsmöglichkeiten größeren Ausmaßes auf der grünen Wiese sollten verhindert und mittelfristig ausgetrocknet werden. Da nach den Erkenntnissen von Verkehrswissenschaftlern ein großer Teil des Verkehrs auf verhältnismäßig kurze Strecken (unter 6 km) entfällt, könnte man in sehr vielen Fällen auf das Auto verzichten. Deshalb könnten Straßen, die nicht unmittelbar dem Durchgangsverkehr dienen, in der Regel nur noch vom Quell- und Lieferverkehr genutzt werden und in ihnen müssten durch die bauliche Gestaltung ein höheres Tempo und missbräuchliche Nutzung unmöglich gemacht werden, da Verkehrsschilder nutzlos zu sein scheinen und die alltägliche Raserei anscheinend weder durch Kontrollen noch Strafen verhindert werden kann.

Begründung:

Bremen, 01.06.2012 (aktiv bis 13.07.2012)


Neuigkeiten

Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses (Stadt) vom 13. Februar 2013 Der Ausschuss bittet, folgende Eingaben für erledigt zu erklären: Eingabe Nr.: S 18/86 Gegenstand: Untersuchung der Auswirkungen von Verkehr Begründung: Petent regt an, den ...

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