Kennzeichenlose Fahrzeuge im Gewerbegebiet Airport-Stadt

Im Gewerbegebiet Airport-Stadt, vornehmlich in den Straßen Industriestr. und Richard-Dunkel-Str. unterhalb der A281, stehen zahlreiche Fahrzeuge ohne Kennzeichen im öffentlichen Verkehrsraum.

Anscheinend gehören diese Fahrzeuge entweder zu den hier ansässigen Im- und Export Autohändlern oder werden dort abgestellt, um eine Assoziation zu diesen herzustellen und Kosten für eine Entsorgung zu umgehen.

Einige dieser Kennzeichenlosen Fahrzeuge scheinen, vor allem auf den Parkplätzen unterhalb der B75, dort schon über längere Zeiträume zu stehen, was an den platten Reifen und dicken Staub- und Vogeldreckschichten zu vermuten ist.

Darüber hinaus können von diesen Fahrzeugen, die sich teilweise in fragwürdigen technischen Zuständen befinden, potenziell umweltgefährdende Gefahren ausgehen.

Wenn diese Fahrzeuge zu den besagten gewerbetreibenden gehören, ist es um so verwerflicher, da diese den öffentlichen Verkehrsraum als Lager- und Logistikflächen verwenden, ohne dafür Abgaben, Miete oder Pacht zu zahlen.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Henning Hilker aus
  • Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses (Stadt) Nr. 22 vom 15. September 2017

    Der Ausschuss bittet, folgende Eingabe für erledigt zu erklären, weil die
    Stadtbürgerschaft keine Möglichkeit sieht, der Eingabe zu entsprechen:

    Eingabe Nr.: S 19/123

    Gegenstand:

    Beschwerde über kennzeichenlose Fahrzeuge

    Begründung:

    Der Petent beschwert sich über kennzeichenlose Fahrzeuge, die im Gewerbegebiet Airport -Stadt
    abgestellt worden sind. Er vermutet, dass die dort ansässigen Autohändler versuchten, den Kosten
    für die Entsorgun g der Fahrzeuge zu entgehen. Der Petent befürchtet, dass von den Fahrzeugen
    Gefahren für die Umwelt ausgehen und fordert deshalb deren Entfernung. Die Petition wird von fünf
    Mitzeichnenden unterstützt.

    Der Petitionsausschuss hat zu dem Vorbringen eine Stellungnahme des Senators für Inneres
    eingeholt. Unter Berücksichtigung dessen stellt sich das Ergebnis der parlamentarischen Prüfung
    wie folgt dar:

    Bei den abgestellten Fahrzeugen handelt es sich in den meisten Fällen nicht um Schrottfahrzeuge,
    sondern um Fahrzeuge, die vorübergehend von Autohändlern abgestellt werden. Das Problem ist
    bereits seit längerem bekannt. Zunächst wird der Halter angeschrieben und aufgefordert, das
    Fahrzeug innerhalb von sieben Tagen zu entfernen. Sofern dem nicht nachgekommen wir d, schreibt
    das Stadtamt ebenfalls noch einmal den Halter mit einer 14 -tägigen Frist zur Entfernung an. Falls
    keine Reaktion erfolgt, wird das Fahrzeug daraufhin abgeschleppt. Sollte kein Halter zu ermitteln
    sein, wird eine rote Plakette an das Fahrzeug an gebracht, die eine Aufforderung zur Entfernung des
    Fahrzeuges enthält. Anschließend wird das Fahrzeug dem Stadtamt übergeben. Um
    Abschleppvorgänge schneller einleiten und ein Bußgeld erheben zu können, wird derzeit geprüft, ob
    eine illegale Sondernutzung v orliegt. In der Regel werden die betroffenen Fahrzeuge schnell
    entfernt, aber dann auch neue Fahrzeuge abgestellt. Nur wenn beispielsweise durch austretende
    Flüssigkeiten eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit vorliegt, darf sofort abgeschleppt werden.

    Der Petitionsausschuss ist der Auffassung, dass die erforderlichen Maßnahmen zur Entfernung der
    Fahrzeuge getroffenen werden. Weitere Handlungsmöglichkeiten sieht er nicht. Insofern kann er
    dem Anliegen des Petenten nicht entsprechen.

    Begründung (PDF)

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.