Es wird von der Politik immer wieder betont, wie wichtig das Ehrenamt ist und die ehrenamtlichen Tätigkeiten sind. Es wird einmal jährlich in der oberen Rathaushalle ein Empfang für ehrenamtlich tätige Menschen veranstaltet. So weit, so gut.

Ich arbeite ehrenamtlich ohne jede Aufwandsentschädigung einmal wöchentlich in einer wichtigen Einrichtung für Menschen mit geringem Einkommen. Der Weg zu meinem Einsatzort beträgt in einfacher Richtung ca. 7,5 km. Die Fahrtkosten für die Hin-und Rückfahrt trage ich selber. D. h. meine monatlichen Fahrtkosten mit dem ÖPNV betragen ca. 23 €. Benutze ich meinen PKW sind die realen Kosten noch höher.

Eine echte und glaubwürdige Anerkennung der ehrenamtlichen Tätigkeiten wäre meines Erachtens gegeben, wenn die Aufwendungen zur Erreichung des Einsatzortes erstattet würden.

Meine Forderung: Versetzen Sie die Einrichtungen, die ehrenamtliche Mitarbeiter beschäftigen in die finanzielle Lage, die Fahrtkosten der Ehrenamtlichen zu begleichen. Oder schaffen Sie ein Abrechnungssystem, in dem Ehrenamtliche ihre Fahrtkosten abrechnen können, aber das bitte ohne ein neues bürokratisches Monster.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Hans Dinger aus
Pro

wäre es nicht besser, dass grundsätzlich für bestimmte Personengruppen ( wie Kinder, Schüler, Studenten, Azubis, Weiterbildende, Rentner, Erzieherinnen, Altenpflegerinnen, Krankenpfleger, ... und dann auch Ehrenamtliche ) mit den öffentlichen Verkehrsmitteln kostenfrei fahren dürfen ?! Dies hätte vielfältige Vorteile (ua Entlastung von Familien, Geringverdienern,+ Rentnern, sowie eine Verringerung des Verkehrsaufkommens, was für Mensch und Umwelt von Vorteil wäre, als auch wie Sie sagen eine Wertschätzung des Ehrenamtes !

Contra

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