Mit der Petition wird eine Vereinheitlichung der Lichterführung für Sportboote zwischen Binnen- (Geltungsbereich der BinSchStrO) und Seebereich (Geltungsbereich der SeeSchStrO) gefordert.

Begründung

Für Fahrten zwischen Sonnenuntergang und Sonnenaufgang und bei unsichtigem Wetter ist auf Booten eine ordnungsgemäße Lichterführung vorgeschrieben. Dabei gelten im Binnenbereich die Vorschriften der BinSchStrO (Binnen-Schifffahrtsstraßen-Ordnung). Beim Übergang in den Seebereich (z. B. auf der Elbe nördlich Hamburger Hafen etc.) die Vorschriften der SeeSchStrO (See-Schiffahrtsstraßen-Ordnung). Dabei gelten unterschiedliche Regelungen für die Anordnung der Lichter. Das hat zur Folge, dass die Lichter, die Binnen den Vorschriften entsprechen, nicht im Seebereich zulässig sind. Umgekehrt gilt das genau so. Nur eine Kombination der BinSchStrO ist seeseitig zugelassen: Seitenleuchten als Doppelleuchte oder nah beieinander als Einzelleuchten und mindestens 1 m darüber ein Rundumlicht im Bugbereich. Diese Kombination ist aber sowohl technisch (Anbringung eines Lichtmastes im Bugbereich) bzw. praktisch (Blendung des Schiffsführers durch das 360° Rundumlicht) nicht immer darstellbar. Bei anderen als dieser Anordnung muss beim Übergang zwischen Binnen- und Seebereich die Beleuchtung umgebaut werden bzw. generell eine doppelte Anordnung mindestens des Topplichtes vorgesehen werden.

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