Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass Vertragsasymmetrien nicht mehr zulässig sein sollten. Wenn Verträge mit einem Klick abgeschlossen werden, aber nur schriftlich per Brief gekündigt werden können, stellt diese Asymmetrie von Vertragsabschluss und Kündigung für den Verbraucher einen erheblichen Nachteil dar.

Begründung

Unternehmen nutzen es wettbewerbsverzerrend aus, dass Kunden über Asymmetrien bei Vertragsabschluss und Kündigung in ihren Verträgen "gefangen" sind. Wenn beispielsweise ein Handyvertrag für 4 Wochen abgeschlossen wird, reichen ein paar Klicks auf der Website, um den Vertrag abzuschließen. Wenn dieser dann per Brief gekündigt werden muss, stellt das einerseits für den Kunden einen Kostenfaktor (Brief, Papier, Drucker, Briefmarken), sowie andererseits einen Zeitnachteil dar. Eine Einführung eines allgemeinen Vertragsasymmetrieverbotes würde den freien Wettbewerb verbessern, da Kunden dann die Unternehmen mit dem besten Service wählen können, anstelle bei Unternehmen mit schlechterem Service zu verbleiben, weil die Hürden für die Vertragskündigung zu hoch sind.

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