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Bild zur Petition mit dem Thema: Steuerrecht - Verpflichtung zur differenzierten Rechnungsstellung Steuerrecht - Verpflichtung zur differenzierten Rechnungsstellung
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Deutschen Bundestag
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Der Petition wurde nicht entsprochen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 130 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Kurzlink

Steuerrecht - Verpflichtung zur differenzierten Rechnungsstellung

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, Handwerker gesetzlich zu verpflichten, ihren privaten Auftraggebern eine nach den Vorschriften des §35a EStG differenzierte Rechnung zu erstellen.

Begründung:

§35a EStG in Verbindung mit den Anwendungsvorschriften des BMF besagt, dass Handwerkerleistungen im Haushalt des Einkommensteuerpflichtigen nur dann steuerlich wirksam anerkannt werden, wenn vom Handwerker eine nach Arbeits-, Material-, Fahrt- und Maschinenkosten aufgeschlüsselte Rechnung vorgelegt wird. Es kommt vor, dass der Handwerker sich aus Verärgerung/Rache z.B. wegen vieler notwendiger Nachbesserungen weigert, diese Aufschlüsselung vorzunehmen.Der Steuerpflichtige hat trotz Nachweis der Überweisung der Rechnungsbeträge und einer aus eigenen Aufzeichnungen vorgenommenen ersatzweisen Berechnung der im seinem Haushalt erbrachten Leistungsstunden und deren Kosten aus anderen vergleichbaren Rechnungen, trotz vom Finanzbeamten bestätigter Glaubhaftigkeit und Plausibilität keine Chance einer steuerlichen Anerkennung: "kein Ermessensspielraum"! Der Steuerpflichtige ist gesetzlich gezwungen, der Handwerker nicht!! Es kann sich dabei u.U. um mehrere hundert Euro Steuerersparnis handeln.Ich sehe darin eine Gesetzeslücke. Die Absicht des §35a EStG, die Schwarzarbeit einzudämmen, wird durch die Möglichkeit für den Steuerpflichtigen, die Kosten ersatzweise zu berechnen, in meinen Augen nicht verringert.

12.10.2013 (aktiv bis 23.11.2013)


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