Der Bundestag möge eine Änderung der StVO veranlassen, die ein situationsgebundenes Halteverbot wie an abgesenkten Bordsteinkanten auch an Ladestationen vorsieht, von dem ausschließlich Elektrofahrzeuge während des Ladevorganges ausgenommen sein sollen. Des Weiteren soll das Vorhandensein einer Ladestation auf den Ankündigungsschildern von Autobahn-Raststätten ersichtlich sein.

Begründung

Immer wieder sieht man, dass Leute mit kraftstoffgetriebenen Fahrzeugen die Abstellflächen als Parkplatz missbrauchen. Auf die Idee, ihr Auto an einer Zapfsäule abzustellen und im Supermarkt einkaufen zu gehen, kommen die Fahrer nur deshalb nicht, weil der Tankstellenpächter ihnen den Hobel abschleppen ließe. An der Ladestation gibt es aber keinen Pächter, die darf man ungeniert blockieren. Anstatt - wie in einer anderen Petition gefordert - die Leute mit noch mehr Preisnachlässen aus Steuergeldern zu überhäufen, wäre es sinnvoller, für die Zugänglichkeit der ohnehin schon zu rar gesäten Infrastruktur zu sorgen und deren Ausbau zu fördern. Betreiber von Autobahnraststätten und Autohöfen sollten im Rahmen der vertraglichen Möglichkeiten zukünftig konzessionell verpflichtet werden, Ladestationen einzurichten und den Weg zu ihnen auf ihrem Gelände deutlich zu kennzeichnen. Damit würde man die Elektrofahrzeuge mehr ins Bewusstsein der Bevölkerung rücken, als mit zusätzlichen Preisnachlässen.

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