Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass die Strecke Bremen - Leer - Groningen - Leeuwarden - Harlingen fuer den IC-Verkehr ausgebaut wird.

Begründung

Durch die Zerstoerung der Friesenbruecke durch ein Hochseeschiff Ende 2015 ist der Eisenbahnverkehr zwischen Leer und Groningen unterbrochen. Jetzt soll hier keine neue Bruecke mehr gebaut werden, sondern es soll nur als Ersatz noch eine Faehre gebaut werden. Diese Loesung ist fuer einen modernen IC-Verkehr nicht geeignet. Deshalb muss hier eine neue Friesenbruecke gebaut werden, unter welcher die Hochseeschiffe ungehindert hindurch fahren koennen. Diese Gelegenheit sollte auch fuer den umfassenden Ausbau der gesamten Strecke Bremen - Leer - Groningen - Leeuwarden - Harlingen sinnvoll gleich mit genutzt werden, weil die heutige Strecke groesstenteils nur eingleisig und nicht elektrifiziert ist und durch die Unterbrechung der Gleise in den Hauptbahnhoefen von Groningen und Leeuwarden keine durchgehenden Zuege fahren koennen und hier umgestiegen werden muss. Diese Strecke soll fuer 200 km/h mit der Beseitigung aller Bahnuebergaenge, den vollstaendigen 2-gleisigen Ausbau, den Umbau der Hauptbahnhoefe von Groningen und Leeuwarden mit durchgehenden Gleisen, welche mit einem noch zu bauenden Fussgaengertunnel mit Treppen und Liften erreicht werden koennen, der vollsteandigen Elektrifizierung und dem Einbau einer LZB-Anlage ausgebaut werden. Bei der Elektrifzierung sollte die Systemtrennstelle zwischen der deutschen Oberleitungsspannung mit 15 kV / 16,7 Hz und der niederlaendischen Oberleitunsspannung mit 25 kV / 50 Hz in Richtung Harlingen gesehen gleich hinter Leer, wenn die Zuege auf 200 km/h beschleunigt haben, gebaut werden Als rollendes Material koennte der aus Twindexx-Vario-Doppelstockwagen bestehende IC2 eingesetzt werden, welcher entweder mit noch zu entwickelnden und fuer beide Oberleitungsspannungen geeigneten Twindexx-Vario-Triebkoepfen an beiden Zugenden, um die fuer 200 km/h benoetigte Antriebsleistung zu bekommen, ergeanzt oder von fuer beide Oberleitungsspannungen ausgelegten Elektrolokomotiven, wie z. B. die ueber 200 km/h schnelle Taurus Baureihe 182, gezogen bzw. geschoben werden.Nach dem Ausbau dieser Strecke wird sich die Fahrzeit zwischen Bremen und Haarlingen auf ca. 1 Stunde verkuerzen und gleichzeitig werden alle Umsteigevorgeange entfallen. Durch diese dann sehr attraktive Strecke wird die Anzahl der Reisenden gegenueber heute deutlich ansteigen und wird dann gleichzeitig auch die Impulse fuer die wirtschaftliche Weiterentwicklung der Gegend zwischen Leer und Harlingen, in deren Folge es hier zur Ansiedlung neuer Unternehmen und dem Entstehen neuer Wohngebiete und Staedte geben kann. Heute ist hier ueberwiegend ungenutzte Steppenlandschaft.

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