Die unter zweifelhaften Bedingungen am 15.12.2014 in Gutenberg beschlossenen und im Amtsblatt des Saalekreises Nr. 1 vom 12.01.2015 veröffentlichen „Preise für Wasserlieferungen“ benachteiligen Kleinverbraucher und führen für diese in einigen Fällen zu einer Vervielfachung der Wasserkosten. Mit hohen Grundgebühren für Trinkwasser- und Abwasseranschlüsse schafft der Verband sich stabile Einnahmen und verursacht den Bürgern ebenso stetige Mittelabflüsse. Es ist erklärtes Ziel der Verbandsführung, über einen hohen Grundkostenanteil verbrauchsabhängige Kostensparpotentiale zu minimieren. Wir fordern die Verbandsführung auf, mit den Vertretern der sich formierenden Bürgerinitiativen über eine neue bürgerfreundliche Gebührenstruktur zu verhandeln.

Orsak

Wir protestieren , da insbesondere seit der Gründung des WAZV die bisher günstige Kosten- und Gebührenstruktur aufgekündigt wird und wir keinen Nutzen der Umstrukturierung erkennen können. Die in der Verbandsversammlung uns eigentlich repräsentierenden Bürgermeister sind scheinbar mehrheitlich nur darauf bedacht, Arbeit und Verantwortung auf den WAZV zu delegieren, anstatt für günstige Gebühren der Endverbraucher zu kämpfen. Aufgrund der zersplitterten Struktur des Verbandsgebietes und der Erfahrung, die wir Gebührenzahler seit Gründung des WAZV machen müssen, stellt sich die Frage, ob mit der neuen Struktur überhaupt die angestrebten Effizienzgewinne erreicht werden und entsprechende Vorteile beim Gebührenzahler ankommen. Insgesamt muss die Verbandsführung ihre Wagenburgmentalität aufgeben und im offenen Dialog mit den Bürgern beweisen, dass sie ein Bewusstsein für deren Sorgen entwickelt und sich nicht allein auf die Sicherheit der Gebührenpflicht verlässt.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Christof Rupf und Kerstin Eisenreich Från Wettin
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  • Netzwerk für bezahlbare kommunale Abgaben

    Forderungen an den WAZV Saalkreis

    Das Netzwerk für bezahlbare kommunale Abgaben hat sich am 31. März 2015 als Bündelungsorganisation verschiedener im Zusammenhang mit den Protesten gegen die Trinkwasserpreise des WAZV Saalkreis entstandener Bürgerinitiativen gegründet. Zum Sprecher wurde Christof Rupf (Wettin-Löbejün) gewählt, Frau Kerstin Eisenreich (Kabelsketal) und Herr Bernd Apler (Teutschenthal) fungieren als Koordinatoren. Aus den Bürgerinitiativen haben wir folgende Kernforderungen der Bürger zusammengestellt:

    1. Gleiche Wasserpreise für alle, egal wieviel Wasser jeder verbraucht: Wiedereinführung der verbrauchsabhängigen Grundgebühr Trinkwasser nach dem Modell der HWS.
    Einheitliches Gebührenmodell in beiden Trinkwassergebieten.

    2. Dienst am Kunden statt Kostenerhöhungen.

    3. Stopp von Verbeamtungen und Stellenaufbau in der Verwaltung.
    Dauerhafter Personalaufbau im Bereich Trinkwasser ist zu vermeiden.

    4. Trinkwasser: Wiederaufnahme der Zusammenarbeit mit den halleschen Stadtwerken. Die Aufgabe Trinkwasser muss so bald als möglich wieder als Konzession an die HWS abgegeben werden.

    5. Bekanntgabe eines neutral geprüften Entwicklungskonzeptes zur
    Betriebsführung Trinkwasser in Eigenregie im Vergleich zur Konzessionsvergabe (Grundlage für Entscheidungen über Zeitpunkt und Quantität der Personalentwicklung). Beurteilung des Gesamtkostenaufwandes für die Kunden.

    6. Offenlegung der Kalkulation Trinkwasser.

    7. Transparente und ehrliche Öffentlichkeitsarbeit.
    - Detaillierte Darstellung der Wasserverluste unter Berücksichtigung bestimmter Einflusskriterien, z.B. Verluste durch Trink- und Abwasserzuführungsrohrspülungen, Verluste durch Löschwasserentnahme und hydraulischen Wechselwirkungen etc. .
    - Exakte Darlegung der angeblichen Mehrinvestitionen in das Leitungsnetz.
    - mit den HWS abgestimmte Zahlen zur bisherigen Investitionsquote, Auflösung der widersprüchlichen Darstellungen.
    - Beendigung der Kampagne gegen den vorigen Netzbetreiber, der zur Zufriedenheit der Bürger gearbeitet hat.

    8. Öffentlichkeit von Verbandsversammlungen nicht behindern. 
    - Rechtzeitige Bekanntgabe der Termine
    - genügend Plätze für Besucher!

    9. Konkrete Beantwortung von Bürgerfragen, keine Hinhaltetaktik.

    10. Sicherstellung des Effizienz- und Sparsamkeitsprinzips bei der Arbeit des WAZV, z.B. Anwendung kostengünstiger Reparaturverfahren wie Relining.

    11. Rücknahme der Grundgebühren im Geschäftsbereich Abwasser.

  • Mehr als 5000 Unterschriften an WAZV übergeben
    Am Dienstag, dem 9. Juni 2015, haben die Initiatoren der zum 1.6. abgeschlossenen Onlinepetition „Trinkwasser: faire Preise und Transparenz im WAZV Saalkreis“ sowie mehrere im Netzwerk für bezahlbare kommunale Abgaben engagierte Bürgerinnen und Bürger die 5124 online gesammelten Unterschriften an den Vorsitzenden der Verbandsversammlung Andre Herzog sowie den Geschäftsführer Holger Herrmann übergeben.
    Herr Herzog bezeichnete die Arbeit der Bürgerinitiative als Zeichen gelebter Demokratie und brachte seine Anerkennung für die geleistete Arbeit zum Ausdruck. Außerdem sagte er zu, das Anliegen der Bürgerinitiative in die Verbandsversammlung zu tragen.
    Die hohe Beteiligung der Bevölkerung an dieser sowie weiteren Petitionen, z. B. in Teutschenthal, zeigt deutlich, dass die vom WAZV vorangetriebene Struktur- und Gebührenpolitik den Interessen der Bürgerinnen und Bürger zuwiderläuft. Deshalb wurde ebenfalls ein gemeinsam erarbeiteter konkreter Forderungskatalog an die Verbandsführung übergeben.
    Immerhin hat der WAZV seine auf der letzten Verbandsversammlung zugesagte Gesprächsbereitschaft bekräftigt und wird die Koordinatoren in den nächsten Tagen zu einem ersten Gespräch einladen. Netzwerksprecher Christof Rupf nahm im Namen des Netzwerkes dieses Angebot gern an, denn nur im direkten Gespräch könne man sich über Sachverhalte und Forderungen verständigen.
    Dennoch ist die Übergabe der Unterschriften und des Forderungskatalogs nur ein erster Schritt und eine Lösung zur Zufriedenheit der betroffenen Bürgerinnen und Bürger noch in weiter Ferne. Das Netzwerk für bezahlbare kommunale Abgaben wird daher auch weiterhin gemeinsam mit allen anderen engagierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Räten im Interesse der Verbraucher für faire Trinkwassergebühren und Transparenz im WAZV kämpfen.
    Kerstin Eisenreich und Christof Rupf möchten an dieser Stelle ganz herzlich allen Bürgerinnen und Bürgern, insbesondere auch den vielen Kleingewerbetreibenden, Händlern, Handwerkern und Freiberuflern danken, die in ihren Geschäften, Büros, Werkstätten und Praxen fleißig Unterschriften gesammelt und so die enorme Unterstützung des Anliegens zur Geltung gebracht haben.

Pro

Eigentlich sind ja die Schuldigen diejenigen Bürgermeister, die der Preiserhöhung bzw. der Neukalkulation zugestimmt haben. Allen voran Teutschenthals Bürgermeister-Vorsitzender der WAZV-Verbandsversammlung. Die Bürgermeister wurden von den Einwohnern gewählt+sollten auch im Sinne dieser entscheiden. Die überwiegende Anzahl der Bürgermeister setzen sich über den Willen der Bürger hinweg.Das sollten wir bei der nächsten Bürgermeisterwahl berücksichtigen. Und hat der Bürgermeister von Teutschenthal seine Bürger für das alte WAZV-Gebäude, das die Gemeinde erhält, mit seiner Zustimmung „verkauft"?

Contra

Sorry,aber man sollte doch hier wenigstens bei der Wahrheit bleiben.Die unerhört hohe Durchleitungsgebühr erhebt die hier so hoch gelobte HWS also die Stadtwerke Halle.Die Firma Eurawasser ist für den Betriebsdienst also zur Störungsbeseitung und Aufrechterhaltung der Wasserversorgung und dem gesamten technischen Bereich verantwortlich.Der bisherige Betriebsdienstleister (HWS) hat sich nicht an der notwendig gewordenen Ausschreibung beteiligt,die bis zum Vorjahr ach so wichtigen Kunden würden einfach so im Stich gelassen.Herr Hambacher war auch schon immer nah dran am Puls der Stadtwerke,