Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass in Deutschland nur noch mobile Geräte (Tablets, Smartphones, etc) mit einem austauschbaren Akkumulator verkauft werden dürfen!

Begründung

Nutzer werden durch die fest verbauten Akkumulatoren dazu genötigt, bei einem Defekt nach frühestens 6 Monaten ein neues Gerät zu kaufen, da eine Reparatur nicht möglich ist oder den Kaufpreis eines neuen Gerätes übersteigen würde. Durch festverbaute Akkumulatoren wird die Vermutung verstärkt, dass Hersteller durch dieses Vorgehen eine geplante Obsoleszenz in ihren Produkten integrieren. Die aktuelle Technik mit Lithium-Ionen sorgt für eine Nutzbarkeit im Schnitt von 500-1000 Ladungen (0% bis voll) was einer Lebensdauer von ca. 2 Jahren entspricht. Selbst wenn Lithium-Ionen-Akkumulatoren weniger als ein Mal pro Tag geladen werden, liegt ihre maximale Lebensdauer bei 3 Jahren, da durch Oxidationsprozesse und Korrosion der Akku so geschädigt wird. In vielen Fällen bekommen die Akkumulatoren aber schon wesentlich früher einen Defekt und machen ein komplettes Gerät, in dem sie fest verbaut sind, unbrauchbar. Eine Entscheidung für ein Verbot schont weltweit Ressourcen wie seltene Erden, Coltan, Wolfram, Zinn und Gold. Wir schonen unsere Umwelt (weniger Gefahrenstoffe) und senken Entsorgungskosten sowie den Energieaufwand der betrieben werden muss, um die Geräte herzustellen. Letztlich ist es auch eine wichtige Entscheidung für den Verbraucher. Dieser wird nicht dazu gezwungen, verschwenderisch zu handeln und wird massiv geschützt. Die Produktionskosten und der Aufwand für den Hersteller der Geräte mit einem austauschbaren Akku ist mit heutigen Fertigungsmethoden genauso so kostenintensiv wie mit einem fest verbauten Akkumulator.

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