• Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
  • Region: Deutschland mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
  • Zeichnung beendet
  • 40 Unterstützer
    Sammlung abgeschlossen

Wirtschaftsförderung und Wirtschaftssicherung - Stärkere Entlastung/Förderung kleiner Firmen mit weniger als 10 Beschäftigten

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Mit der Petition soll erreicht werden, dass kleine Firmen mit weniger als 10 Beschäftigten stärker in den Bereichen Steuern, Versicherung, Haftung und Zugang zum Bewerbermarkt unterstützt werden. Außerdem soll eine ,,Gründungsagentur" für kleine Firmen eingerichtet werden, die diese beim Aufbau der Unternehmensstruktur unterstützt.

Begründung:

Ziel sollte es sein, bei Neugründungen und Förderung innovativer kleiner in Deutschland im internationalen Vergleich an die Spitze zu gelangen. Kleinstfirmen arbeiten in der Regel höchst effizient und zielorientiert. Sie implementieren technische Innovationen flexibel und ungestört von bürokratischen Regelungen, wie es in großen Organisationen oft heute nicht mehr möglich ist. Allein mit technischen Innovationen entscheidet sich meiner Meinung nach in den nächsten Jahrzehnten die Wettbewerbsfähigkeit von Deutschland und Europa. Leider haben KMUs und Start-Ups auch nur eine "kleine" Lobby. Ihre Interessen werden daher nur selten vorgetragen und häufig nicht gehört. Durch deutliche Erleichterung bei der Bürokratie, durch deutliche Entlastungen bei Abgaben verbunden mit dem Anreiz sich zu professionalisieren und zu wachsen, kann eine neue Schicht an mittelständischen Arbeitgebern heranwachsen. Eine Gründungsagentur könnte Kleinstunternehmen (< 10 Mitarbeiter) unterstützen, indem sie organisatorische Rahmenbedingungen schafft, von bürokratischen Vorgaben entlastet und gezielt den Aufbau guter rechtlicher und kaufmännisch tauglicher Unternehmensstrukturen fördert. Auch könnte sie den berechtigten Interessen der KMU eine Stimme geben.Gesetzlich könnte eine vertragliche Schaffung von gültigen Haftungsbegrenzungen bei Verträgen zwischen Kleinstfirmen und anderen Unternehmen erleichtert werden oder sogar durch das BGB per Gesetz z.B. auf den Auftragswert begrenzt sein. Durch die heutige sogenannte AGB-Kontrolle, ist auch eine vernünftige Begrenzung der vertraglichen Haftung von Unternehmen untereinander kaum wirksam möglich. KMUs sind davon überdurchschnittlich tangiert, da sie sich sowohl in einer schlechteren Verhandlungsposition gegenüber großen Auftraggebern befinden, als auch Schadensfälle häufig nicht finanziell auffangen können. Eine weitere Erleichterung wäre, Kleinstunternehmen grundsätzlich bei Einstellung von Praktikanten/Absolventen finanziell zu fördern, wenn sie den Mitarbeiter später unbefristet übernehmen. Die überproportional hohen Kosten der Einarbeitung könnten somit gemildert werden. Damit wäre ein schnelles Wachstum einfacher möglich. Dies bedeutet mehr Arbeitskräfte aber auch eine verbesserte Wettbewerbsfähigkeit im internationalen Vergleich.

27.07.2016 (aktiv bis 06.09.2016)


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