Neuigkeiten
-
Änderungen an der Petition
vor 1 Tag -
Änderungen an der Petition
vor 3 Tagen
Petition richtet sich an: Der Deutsche Bundestag und die Bundesregierung (Bundesministerium des Innern und für Heimat sowie Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend)
Unsere Forderungen an den Gesetzgeber:
Wir fordern eine grundlegende Reform der Bestattungsgesetze. Eine anonyme Beisetzung darf erst dann der allerletzte Ausweg sein, wenn die Behörden folgendes standardisierte Ermittlungsverfahren erfolglos durchlaufen haben:
1.Einführung eines bundesweiten, digitalen Sterberegisters: Jeder behördliche Sterbefall muss unverzüglich zentral erfasst werden, um Angehörigen und Freunden die Chance zu geben, nach Vermissten zu suchen, bevor unumkehrbare Fakten geschaffen werden.
2.Verpflichtende Sichtung der Wohnung und Dokumente: Bevor eine anonyme Bestattung angeordnet wird, muss die Wohnung zwingend gesichtet werden (z.B. nach Grabpflegeverträgen, Adressbüchern).
3.Gesetzliche Pflicht zur behördlichen Auswertung digitaler Medien: Behörden müssen verpflichtet werden, sichergestellte Mobiltelefone datenschutzkonform auf familiäre oder freundschaftliche Kontakte auszuwerten.
4.Zwingende Einbindung ausländischer Konsulate: Bei ausländischen Wurzeln müssen die Behörden zwingend das zuständige Konsulat kontaktieren.
5.Zweckbindung von Fiskalerbschaften: Fällt das Vermögen an den Staat, müssen mindestens 20% dieses Geldes gesetzlich verpflichtend für eine nachträgliche, würdevolle und namentliche Kennzeichnung (z. B. Stele oder Gedenktafel) am Beisetzungsort aufgewendet werden.
6.Aufhebung der Auskunftsblockade für langjährige Weggefährten: Wenn Behörden keine Angehörigen finden, müssen sie nachweisbaren Freunden Auskunft erteilen.
Freundschaft darf vom Staat nicht zweitklassig behandelt werden.
7.Verpflichtende Mindest- Wartefrist von vier Wochen: Nach der Wohnungsüberprüfung ist vor der Anordnung einer anonymen Beisetzung eine gesetzliche Frist von mindestens vier Wochen einzuhalten.
8.Bundesweite Meldepflicht: und transparente Statistikerfassung"
Persönliche Geschichte: +“Stevan (geb. Stipan) Stantić“ (1941–2025) war mein Freund. Er starb im Januar 2025 mit 83 Jahren. Er lebte ein arbeitsames Leben, zahlte Steuern und pflegte tiefe Freundschaften. Doch er drohte anonym bestattet zu werden – namenlos vergessen, als wäre er nie existiert. Das ist menschenunwürdig.
Das Problem: Weil es in Deutschland kein zentrales Sterberegister gibt, wissen Stadtverwaltungen oft nicht, ob verstorbene Angehörige oder Freunde haben. Jährlich werden schätzungsweise Tausende Menschen anonym bestattet (vgl. Recherchen von ARD, ZDF und dem Bundesverband Deutscher Bestatter). Die genauen Zahlen sind unbekannt – genau das ist das Problem.
Die Lösung: Die Würde des Menschen endet nicht mit dem Tod (Art. 1 GG). Für +“Stevan (geb. Stipan) Stantić“kam die Hilfe zu spät. Aber für die Tausenden, die nach ihm kommen, müssen wir jetzt ein Gesetz schaffen, das anonyme Bestattungen als letzten Ausweg regelt – nicht als bequeme Standardlösung.
Petition gestartet:
04.06.2026
Sammlung endet:
03.12.2026
Region:
Deutschland
Kategorie:
Verwaltung
Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen
ja und das sofort.