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Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, sich eine eigene Meinung zu dieser Petition zu bilden. Es werden bis zu 10 Argumente und falls vorhanden Gegenargumente vorgestellt, die auf den am höchsten bewerteten Argumenten der Debatte zur Petition basieren. Als Ergebnis bekommen Sie eine Empfehlung ob Sie die Petition unterschreiben sollen oder nicht. Die Qualität der Fragen hängt von der Qualität der Debatte ab, zu der jeder beitragen kann.


1
Es gab schon vor einigen Jahren die Diskussion um die Kinderbetreuung in den Tagesstätten. Entweder die Objektförderung oder die Subjektförderung. Die Politik hat sich für die Objektförderung entschieden. Das bedeutet, die Tagestätten werden direkt gefördert - Tagesstätte = Objekt. Familienorganisationen und Verbände wollten die Subjektförderung, bei der die Eltern die Kinderbetreuung außerhalb der Familie anfordern. Das wäre so ähnlich wie bei den Tagesmüttern.
Quelle: Gunter Reimann, Perspektiven für Familien e. V.
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2
Das wichtigste Gegenargument ist für mich, dass einige sagen wir mal ungebildete Menschen ermuntert werden Kinder in die Welt zu setzten. Die dann vernachlässigt würden. Es gibt genügend Fam. die schon seit mehreren Generationen vom Staat leben. Wenn die jetzt noch jeden Monat 1000€ bekommen vermehren die sich noch mehr und belasten dann in der nächsten Generation unsere Kinder. Auch die Kinder der Petionsunterstützer. Ich frage mich echt wo die Wohnen in irgend einem Nobelviertel. Es gibt nicht nur die guten Eltern, die sich um ihre Kinder kümmern.
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A: Mal zu den wirklichen Fakten. Im Jahr 2016 wurden in Deutschland 792.000 Kinder geboren. diese würden nach Ihrer Forderung in einem Jahr 2 Milliarden 851 Millionen Euro kosten. Im dritten Jahr, bei gleich beibender Geburtenzahl 8 Milliarden 553 Millionen Euro. Es muss doch jedem einleuchten, dass das nicht für eine einzige kleine Bevölkerungsgruppe finanzierbar ist. Gerechter ist es den Soli abzubauen, dann haben alle Menschen etwas davon. Geld für die Bildung von Kindern ist wichtiger.
B: Weiter müssten Sie die Wirkungen des bisherigen Elterngeldes abziehen. Das ist allerdings sehr kompliziert.
Quelle: Gunter Reimann, Perspektiven für Familien e. V.
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4
A: Mit gezwungen sein sind wirtschaftliche Zwänge gemeint. Es gibt noch Mütter die bis 3 Jahre bei ihrem Kind bleiben wollen um dem Kind eine gute Entwicklung zu ermöglichen. Sie ist besonders durch die Mutterliebe möglich. Das kann niemand ersetzen.
Quelle: Gunter Reimann, Perspektiven für Familien e. V.
B: Ja, das ist ja wunderbar und niemand verbietet es den Müttern. Ich verstehe also den Sinn dieser Eingabe nicht. Es gibt auch Mütter die nie arbeiten und sich ganz der Betreuung der Kinder und der Hausarbeit verschreiben. Eine höchst ehrenvolle Aufgabe gegen die doch niemand einen Einwand hat.
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A: "Mütter und Väter werden in den meisten Fällen aus finanzieller Not gezwungen ihr Kind mit dem ersten Geburtstag in eine fremde Betreuung zu geben, um dann arbeiten zu gehen." Das ist die Begründung der Forderung aus dem Petitionstext. Durch nichts zu belegen und durch nichts belegt, dass das "in den meisten Fällen aus finanzieller Not" geschieht. Die gesamte Forderung beruht also auf einer sujektiven Behauptung. Nicht mehr und nicht weniger.
B: Viele eltern können davon berichten, so auch eine große Menge an Kommentaren.
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6
Ich denke es gibt wirklich Menschen die unsere Hilfe viel dringender brauchen. Zum Beispiel Obdachlose oder Pflegebedürftige. Menschen am Rande der Gesellschaft, für die einfach zu wenig bis gar nichts getan wird. Was hier viel Ärger bei den Petitionsgegenern hervorruft, sind nicht die Leistungen für bedürftige Familien, sondern dass Sie diese 36.000 Euro einfach für alle fordern. Also zum Beispiel auch für die Millionärsfamilie. Dafür erfahren Sie in meinen Augen zu Recht Widerspruch und Kritik. Sie sollten Ihre Forderung sehr ernsthaft überdenken. Zuerst muss mal jeder für sich selbst sorgen
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7
A: "Die Reallöhne sinken, Mieten und Verbrauchspreise steigen. So ist es vielen gar nicht möglich, mit nur einem Verdienst eine Familie zu ernähren." heißt es in einem Kontra. Deshalb sollen Eltern ein zusätzliches Honorar als Anerkennung gekommen. Das derzeitige Modell ist keine Anerkennung, sondern Entgeltersatz für entgangenes Erwerbseinkommen. Es kommt auf die Wirkung an.
B: Als Anerkennung wofür nur? Dafür dass sich Eltern ihren Lebenstraum erfüllt haben? Aber ich bitte Sie, das ist nun wirklich maßlos übertrieben. Was kommt als nächstes? Paare die keine Kinder bekommen können, fordern eine Entschädigungszahlung? Mit der Begründung dass sie trotz stetiger Bemühungen keinen Lohn (Kind) erhalten haben.
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8
Bitte bedenken Sie, dass Elterngeld besteuerbar ist. Es unterliegt dem Progressionsvorbehalt bei weiteren Steuerpflichtigen Einkommen. Der Grenzsteuersatz bezogen auf das Elterngeld selbst ist in der Regel wesentlich höher als der Steuersatz des übrigen Einkommens. Es ist eine Nebenrechnung notwendig.
Quelle: Gunter Reimann, Perspektiven für Familien e. V.
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Artikel 6, Absatz 2, Satz 1 Grundgesetz: "Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die zuvörderst ihnen obliegende Pflicht." Dazu gehört das gesamte Spektrum Kinderbetreuung.
Quelle: Gunter Reimann, Perspektiven für Familien e. V.
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A: Die Petition neigt sich dem Ende zu. Es bleibt die Hoffnung, dass die Befürworter aus den vielen Eingaben profitiert und gelernt haben. Da gab es so merkwürdige Eigaben wie dass Familien Leistungsträger sind, aber die anderen Menschen, die das auch sind, hat man mal eben vergessen. Eine zu einseitige Sicht auf das Leben, in dem jeder seine Aufgaben und Probleme hat, wurde oft genug bemängelt. Wollen wir im Ende nicht vergessen, dass die Entscheidung für oder gegen Kinder eine rein private Entscheidung ist und bleibt. In unserem Land werden Familien und Kinder längst ausreichend gefördert.
Quelle: Nach dem Gleichbehandlungsgrundsatz leider auch solche Familien, die auf das Geld der anderen gar nicht angewiesen sind, die das aber mitnehmen und damit die Leasingrate für den Zweitwagen oder die Rate fürs Eigenheim bezahlen. Leider bleibt durch diese Familien zu wenig für wirklcih Bedürftige.
B: Familien sind auch Leistungsträgerrger.
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