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Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, sich eine eigene Meinung zu dieser Petition zu bilden. Es werden bis zu 10 Argumente und falls vorhanden Gegenargumente vorgestellt, die auf den am höchsten bewerteten Argumenten der Debatte zur Petition basieren. Als Ergebnis bekommen Sie eine Empfehlung ob Sie die Petition unterschreiben sollen oder nicht. Die Qualität der Fragen hängt von der Qualität der Debatte ab, zu der jeder beitragen kann.


1
A: Wir Singles fühlen uns inzwischen von den Familien ausgenutzt und ausgebeutet. Muss es wirklich sein dass es in Deutschland Millionen an Einfamilienhäusern gibt und man sich als Single gerade mal noch ein Wohnklo in der Großstadt leisten kann, wegen der immensen Steuer- und Abgebenlast, damit Familien überall Unterstzützung bekommen und es ihnen nie genug zu sein scheint. Ich wünsche mir von den Familien dass sie endlich mal über den eigenen Tellerrand hinaus schauen und zu sehen dass andere Menschen auch ihre Rechte und Nöte haben und überhaupt keine Unterstützung erhalten.
B: Zu"Hier sollten...." Da haben Sie Recht, deshalb sollte das System auch überprüft und verändert werden. Viele Familien sind inzwischen Doppelverdienerhaushalte mit einem ausreichend hohen Familieneinkommen und sollten deshalb höhere Beiträge für die Fremdbetreuung der eigenen Kinder aus eigener Tasche zahlen. Warum sollte TOP Verdienern unter den Familien über diesen Umweg die Kreditrate fürs Wohneigentum aus den Steuergeldern der kleinen Leute bezahlt werden?
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2
A: MIr fehlt völlig die soziale Komponenete. Warum zum Beispiel sollte man einer Famiie, die sich in der Lage fühlt eine Immobilie für mehrere hunderttausend Euro zu erwerben, 1000 Euro monatlich dazu geben, damit sie ihre Raten schneller und auf Kosten anderer Menschen abbezahlt? Soziale Wohlttaten, nachdem Gießkannenprinzip über eine beliebige Bevölkerungsgruppe auszuschütten, ohne Sinn und Verstand, lehne ich ab. Gelder der Allgemeinheit sollte es nur bei wirkiichen Notlagen geben und ein Kind zu bekommen gehört definitiv erst mal nicht pauschal dazu. Klientelpolitik, nein danke!
B: Es liest sich wie eine Psychoanalyse . Ich vermute Sie verdienen nicht ihre Brötchen,sondern haben irgendwie" Glück gehabt " im Leben. Es ist nie zu spät sich zu Bilden und Sozialkompetenzen zu erwerben. Nur Mut. Und danach können Sie die Petition nocheinmal lesen und vielleicht auch verstehen.
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3
Es gab schon vor einigen Jahren die Diskussion um die Kinderbetreuung in den Tagesstätten. Entweder die Objektförderung oder die Subjektförderung. Die Politik hat sich für die Objektförderung entschieden. Das bedeutet, die Tagestätten werden direkt gefördert - Tagesstätte = Objekt. Familienorganisationen und Verbände wollten die Subjektförderung, bei der die Eltern die Kinderbetreuung außerhalb der Familie anfordern. Das wäre so ähnlich wie bei den Tagesmüttern.
Quelle: Gunter Reimann, Perspektiven für Familien e. V.
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4
A: Viele Familien haben kein Einnahme-, sondern ein Ausgabenproblem. Die Kreditrate fürs Eigenheim, die Leasingrate für den Zweitwagen usw. Klar, da werden sich jetzt viele ertappt fühen und maulen. Aber mal ehrlich, das kennt jeder von uns aus dem eigenen Bekanntenkreis.
B: Hier wird gar nichts und niemand schlecht gemacht, das ist einfach Erfahrungen die ich in meinem eigenen Bekanntenkreis nur bestätigen kann. Wertvolle Insititution? Sie meinen da wo die meisten Kindesmisshandlungen stattfinden, die vielen Kuckuckskinder sind und die Ehemänner die Bahnhofsviertel in unseren Großstädten am laufen halten? Die Familien?
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5
Heute, 20.07., ist ein wichtiger Sieg vor dem Bundessozialgericht errungen worden. Das Bundessozialgericht gewährt Eltern keinen Bonus bei den Sozialversicherungsbeiträgen. In der Begründung wird gesagt dass es in Deutschland schon eine erhebliche Förderung von Familien gibt. Ein großer Sieg der Gerechtigkeit.
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6
A: In den Kommentaren fällt auf, dass sich viele Mütter aus wirtschaftlichen Gründen gezwungen fühlen erwerbstätig zu sein. Also sind sie auch gezwungen, ihre Kinder in eine Kindertagesstätte zu geben. Ist das Wahlfreiheit? Außerdem kann daraus leicht Doppelbelastung werden.
Quelle: Gunter Reimann, Perspektiven für Familien e. V.
B: Also die Mütter die ich kenne fühlen sich nicht gezwungen, sie möchten gerne arbeiten gehen um sich dann mehr Luxus leisten zu können. Irgendwie scheinen Sie seltsame Menschen zu kennen.
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7
A: "Die Reallöhne sinken, Mieten und Verbrauchspreise steigen. So ist es vielen gar nicht möglich, mit nur einem Verdienst eine Familie zu ernähren." heißt es in einem Kontra. Deshalb sollen Eltern ein zusätzliches Honorar als Anerkennung gekommen. Das derzeitige Modell ist keine Anerkennung, sondern Entgeltersatz für entgangenes Erwerbseinkommen. Es kommt auf die Wirkung an.
B: Als Anerkennung wofür nur? Dafür dass sich Eltern ihren Lebenstraum erfüllt haben? Aber ich bitte Sie, das ist nun wirklich maßlos übertrieben. Was kommt als nächstes? Paare die keine Kinder bekommen können, fordern eine Entschädigungszahlung? Mit der Begründung dass sie trotz stetiger Bemühungen keinen Lohn (Kind) erhalten haben.
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8
A: Bitte bedenken Sie, dass Elterngeld besteuerbar ist. Es unterliegt dem Progressionsvorbehalt bei weiteren Steuerpflichtigen Einkommen. Der Grenzsteuersatz bezogen auf das Elterngeld selbst ist in der Regel wesentlich höher als der Steuersatz des übrigen Einkommens. Es ist eine Nebenrechnung notwendig.
Quelle: Gunter Reimann, Perspektiven für Familien e. V.
B: Dann schaffen wir doch das Elterngeld einfach wieder ab wenn sich Menschen mit Doppeleinkommen und hohem Familieneinkommen benachteiligt fühlen.
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9
A: Kinder benötigen in den ersten 3 Jahren Bindung (an Eltern), nicht Bildung (Fremdbetreuung). Diese Erziehungsleistung muss wenigstens etwas Anerkennung und Unterstützung bekommen. Kleinkinder die in der Kita abgegeben werden, erleben emotional täglich, dass sie 'für immer' von ihrer Mutter getrennt werden. Dementsprechenden Stress löst das aus. Natürlich werden diese Kinder das überleben. Auch Manuela Schwesig hat das offenbar überlebt. Aber ich meine, man merkt es ihrer Persönlichkeit irgendwie an...
B: Frau Schwesig sind wir ja zum Glück jetzt endlich in der Ministerriege los. Ob ihr verbiestertes und verbittertes Verhalten mit der Fremdunterbringung zu tun hat kann ich nicht beurteilen. Ich denke Sie muss noch etwas älter werden um die wirklichen Wahrheiten zu erkennen.
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10
A: Es ist schade dass Menschen sich einen Lebenstraum erfüllen und es dann Eltern gibt, die das nur noch auf die Frage reduziern wie viel Geld man dafür aus den anderen raus pressen kann, so wie diese Günter Reinmann Werbepetition. Ich bin froh dass diese Gier-Petition keine Zustimung findet.
B: Die minimale Zustimmung spricht aber für die Eltern, denen es offensichtlich auch zu peinlich ist diese Forderung zu unterstützen.
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