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Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, sich eine eigene Meinung zu dieser Petition zu bilden. Es werden bis zu 10 Argumente und falls vorhanden Gegenargumente vorgestellt, die auf den am höchsten bewerteten Argumenten der Debatte zur Petition basieren. Als Ergebnis bekommen Sie eine Empfehlung ob Sie die Petition unterschreiben sollen oder nicht. Die Qualität der Fragen hängt von der Qualität der Debatte ab, zu der jeder beitragen kann.


1
A: Diese unsinnige Forderung hatten wir doch schon mal in einer anderen Petition , die das Quorum weit verfehlt hat.
B: Damit ist die Forderung an sich nicht unsinnig. Ich bin Grundschullehrer. Was ist daran falsch, wenn ich das gleiche Gehalt wie andere Lehrkräfte haben möchte?
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2
A: Lehrer gegen Lehrer, eine lustige Petition.
B: Wenn das für die Arbeit jeden Lehrers zuviel sein soll, dann passen sie die Anforderungen auch bitte an: Lehrer kann demnächst jeder mit Hauptschulabschluss und 2-jähriger Ausbildung werden! Wenn es für den Kindergarten doch auch reicht? Wozu dann noch Abitur, Bachelor- und Masterstudium und Referendariat? Wozu sich fast 10 Jahre rumquälen und finanziell eng leben? Kann man sich doch alles schenken und direkt für dieses Gehalt als Lehrer arbeiten. Für die Bildung der Kinder sollte das doch ausreichen, oder?
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3
Es sollte eine Bezahlung nach Leistung erfolgen. Die Arbeit von Grundschullehrkräften und Lehrkräften im Sek.I oder Sek II-Bereich sind verschiedenartig, obwohl es auch Überschneidungen gibt. Es sollte aber auch Aufstiegsmöglichkeiten für Grundschullehrkräfte geben. Eine Grundschullehrkraft, die an einer weiterführenden Schule arbeitet und sich dort bewährt, sollte entsprechend besoldet werden.
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4
A: Wer auch imer Kassel ins Spiel bringt - hier geht es um NRW ;) Es gibt keinen Sachgrund, warum den Lehrerinnen und Lehrern an Grundschulen, die die höchste Unetrrichtsverpflichtung aller NRW-Lehrkräfte haben, die gleiche Bezahlung wie den anderen Lehrkräften verweigert werden sollte. Grundschulkräfte leisten eine enorme Arbeit, die weit über das Beibringen von Lesen und Schreiben hinaus geht. Oft sind sie nicht nur Lehrer*in, sondern auch Sozialarbeiter*innen, Familientherapeut*innen und Seelsorger*innen in einem. Sie liefern die Grundlagen fpr das gesamte spätere Lernen.
B: Niemand bestreitet dass Lehrer, wie viele Menschen in anderen Berufen, wertvolle Arbeit leisten. Darum geht es doch hier gar nicht !
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5
A: Menschen, die sich heutzutage entscheiden, Lehrer zu werden, müssen mindestens 10 Semester studieren und einen 18-monatigen Vorbereitungsdienst absolvieren. Damit gehört diese ´Ausbildung´ zu einer der längeren in Deutschland. Beginnt ein Absolvent/eine Absolventin am Gymnasium erhält er/sie sofort A13 (bei gleichem Studium!!!!). Wer arbeitet denn dann demnächst überhaupt noch freiwillig in der Grundschule? Wenn ich also nicht nur eine Aufbewahrungsstätte für mein Kind möchte, dann muss ich den Lehrern in der Grundschule auch A 13 gönnen!!!
B: Welcher Polizist hat 10 Semester studiert? Polizisten bekommen außerdem A9... Wer vom Lehrerberuf keine Ahnung hat, sollte sich so unqualifizierte Bemerkungen einfach sparen!!!
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6
Wir Grundschullehrer müssen uns nicht rechtfertigen! Beamte werden verfassungsgemöß nach ihrer Qualifikation, sprich Ausbildung bezahlt. Da die Ausbildung aller Lehrer seit 2009 für alle Lehrer gleich ist, ist ungleiche Bezahlung verfassungswidrig.Schlicht und ergreifend! Auf die unsinnigen Argumente der Beamtenhasser und der angeblich schlauer anderen Lehrer einzugehen lohnt sich nicht. Hier spricht doch nur der Neid....
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7
A: Das Grundproblem ist doch ein anderes. Der Lehrkörper beschwert sich quer duch alle "Klassen", entzieht sich aber noch immer einer unabhängigen Kontrolle Ihrer Arbeitszeit und Arbeitsbelastung. Ich bin für eine Grundsätzliche Änderung der Arbeitsbedingungen. Feste Arbeitszeiten an einem festen Arbeitsplatz und keine ähnmmm"Arbeit auf der Sonnenliege im Garten". 6 Wochen Urlaub in den Ferien und ansonsten Anwesenheitspflicht am Arbeitsplatz, der Schule ! Bessere Kontrolle muss zweingend eingefordert werden.
B: Diejenige die die Sache mit der Sonnenliege geschrieben hat bin ich. Und um Sie jetzt zu entlarven schreibe ich Ihnen dass ich selbständig bin und deshalb auch auf der Sonneliege arbeiten kann :-) Bin also weder blass noch neidisch auf Sie. Nur Sie haben sich jetzt mit Ihren Unterstellungen ein fettes Eigentor geschossen liebe Lehrkraft :-) Und wenn Sie meinen dass deshalb jemand neidisch sei, geben SIe ja zu dass ich Recht habe mit der Sonnenliege. DANKE ! Aber eigentlich wusste das ja soweiso schon jeder hier.
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8
A: unabhängig von der Schulform. Und die Lehrer auch endlich mal SELBER für ihre Altersversorgung einzahlen. Das wäre gut für den NRW Schuldenabbau und man könnte dann sogar wieder mehr Lehrer einstellen! Noch mehr Geld und Pensionszahlungen ohne dass die Profiteure auch nur einen cent eingezahlt haben) für dieselbe Arbeit: da kommt ein klares NEIN des Steuerzahlers.
B: Anmerkung zu "Ich sehe schon....:" Ahh, da hat sich doch mal Eine geoutet. Qualifikation und Motivation hängen also bei Ihnen von der Kohle ab. Was soll die dämliche Frage ob jemand Kinder hat? Auch jemand der keine Kinder hat war selbst mal Kind und kann sehr wohl beurteilen wie er die Arbeit des Lehkörpers einschätzt und für sich bewertet. In diesem Fall ist diese wohl sehr negativ auszufallen. Das nennt man freie Meinungsäußerung und ich wusste nicht dass man diese neuerdings am Familienstand oder der Kinderzahl fest macht !
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A: Aus einem Argument der Grundschultanten zitiert: "Bastelsachen o.ä. Müssen eingekauft werden .... St. Martins,- Advent- und Weihnachtsfeste" Alles klar: fürs Basteln, klatschen und Namen tanzen wollen die Tanten noch mehr Geld ... einfach nur lächerlich diese Petition. Maximal A9 wäre angemessen. Aber nur, wenn am Ende der Grundstufe auch ALLE Schüler der Klasse lesen und schreiben und rechnen können, ansonsten entsprechende Abzüge. Basteln und Weihnachtsfeier zählt nicht, das ist kein Unterricht und sollte vom Steuerzahler überhaupt nicht bezahlt werden.
Quelle: www.stupidedia.org/stupi/Waldorfschule
B: Basteln, klatschen, Namen tanzen? Das macht Grundschullehrer aus? 30 Kindern lesen, schreiben, rechnen, streiten, vertragen, debattieren, diskutieren, präsentieren, musizieren, bewegen, turnen, Stift halten, Schuhe binden, Texte verfassen, respektieren... beizubringen, die Grundsteine für das Leben eines Menschen zu legen- das ist die Aufgabe. Das Berufsfeld ist derart komplex- besonders heute in Zeiten von Inklusion, Zuwanderung und immer breiterer Heterogenität. Grundschullehrer benötigen in besonderem Maße Wissen- sachlich und didaktisch.
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10
Grundschullehrer arbeiten hart und haben mit großen Anforderungen zu tun, viel mehr als früher! Traumatisierte Flüchtlingskinder ohne Deutschkenntnisse, Integration und die Inklusion stellen sie vor große Herausforderung und erfordert eine sehr individuelle Förderung. Und das in Klassen von ca 30 Kindern...! Weniger Arbeit als andere Lehrer haben Grundschullehrer definitiv nicht. Das Studium umfasst die Selbe Anzahl an Semestern. Also: A 13 für ALLE!!!
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