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Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, sich eine eigene Meinung zu dieser Petition zu bilden. Es werden bis zu 10 Argumente und falls vorhanden Gegenargumente vorgestellt, die auf den am höchsten bewerteten Argumenten der Debatte zur Petition basieren. Als Ergebnis bekommen Sie eine Empfehlung ob Sie die Petition unterschreiben sollen oder nicht. Die Qualität der Fragen hängt von der Qualität der Debatte ab, zu der jeder beitragen kann.


1
A: Ich bin der festen Überzeugung, dass Volksentscheide auf der kommunalen Ebene positiv zu sehen sind. Auf Bundesebene ist dies nicht gegeben. Ich habe berechtigte Zweifel, dass sich jeder Bürger mit Sachverstand und Weitsicht informiert, sich ein Grundwissen anliest und sich ganz allein seine persönliche Meinung bildet. Mindestens 75% der Menschen entscheiden aus dem Bauch heraus und nicht nach der Abwägung von neutralen Fakten. Sie Vertrauen dem einen oder anderen Lager wie in GB. Der Bauch oder die Sympathie für einen "Werbenden" sind schlechte Ratgeber.
B: Was sind das für undemokratische Argumente. Schaffen wir doch gleich die Wahl ab, weil das Volk zu dumm ist. Das ist doch das, was bestimmte Kreise wollen. Kein Bargeld, keine Wahlen usw..>Alles wird durch undurchsichtige Verträge (also Deals) geregelt. Ist doch toll. Es hätte z. B. nie die Weltkriege gegeben, wenn man das Volk gefragt hätte. Oder hätten SIE Ihren Sohn in den Krieg geschickt damit er andere Menschen, Frauen und Kinder abknallt , daß das Blut nur so spritzt. Auch schwangere Frauen wurden durch Befehle des Establishments( nicht durch die deutschen Soldaten) getötet, ermordet
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2
Durch die direkte Beteiligung der Bürger steigt mittelfristig auch die Akzeptanz und Legitimität der politischen Entscheidungen. Normalerweise ziehen sich die Diskussionen vor Volksentscheiden über mehrere Monate hin. In dieser Zeit können alle Seiten ihre Argumentation präsentieren und versuchen, die Bürger zu überzeugen. So können sich die Menschen schon im Vorfeld intensiv mit dem Thema auseinandersetzen und dann schlussendlich die getroffene Entscheidung besser nachvollziehen – auch wenn sie nicht ihrer persönlichen Position entspricht.
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3
A: Die Mehrheit der Bevölkerung weiß leider nicht, was gut für sie ist, mich eingeschlossen. Ich möchte mir nicht zumuten, über ein Thema abzustimmen über dessen Konsequenzen ich nicht hinreichend informiert bin. Und ich möchte erst recht nicht, dass jemand darüber entscheidet, der sich die Frage gar nicht stellt. Es hat schon einen Grund, dass wir Repräsentanten wählen die sich für uns, vollzeit, mit den schwierigen Fragen auseinandersetzen, und daran sollten wir auch nichts ändern
B: Die Mehrheit hat immer mehr Weisheit als einzelne. Im Volk sind mehr schlaue Leute als im Parlament. Kennen Sie Ihren Abgeordneten? Ich kenne meinen, da habe ich 1000 x mehr vertrauen in das Volk.Die klugen Köpfe sitzen nicht im Parlament.
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A: Wer entscheidet in welcher Frage es wann zum Volksentscheid kommt? Wer entscheidet über den genauen Wortlaut der Fragestellung die sehr entscheidend sein kann? Auf welcher Grundlage wird die Entscheidung getroffen? Vom Parlamentarier erwarte ich dass sich ins Thema einarbeitet (Gutachten z.B.) oder das er Informationen hat die der Öffentlichkeit nicht zugänglich sind (Geheimdienste). Wir kriegen durch Bildzeitung nur Brocken davon und die interpretiert. Das ist sehr gefährlich!
B: Einfach schauen, wie es in der Schweiz gehandhabt wird. Da scheint es gut zu funktionieren. - Das können wir als Vorlage und Orientierung nehmen.
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A: Der Brexit zeigt, Volksentscheide führen zu falschen Entscheidungen. Bürger können so schwierige und komplexe Fragen oft gar nicht richtig einschätzen und treffen so langfristig dumme Entscheidungen.
B: Erstmal: wer entscheidet denn, was eine falsche Entscheidung ist? Ich denke, der Bürger wächst da an seinen Aufgaben. nur wenn ihm etwas zugetraut und eine aktive Mitbestimmung anvertraut wird, fühlt er sich ernstgenommen, angesprochen und informiert sich. So kann der Bürger Verantwortung nicht mehr einfach an „die da oben“ abwälzen und sich zurückziehen, sondern übernimmt aktiv Verantwortung in Fragen, die ihn betreffen. Da sollten wir etwas mehr Vertrauen in unsere Mitbürger haben.
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6
«...direkte Demokratie [inkl. Volksentscheide]...bringt Politik und Politiker viel näher zu den Bürgern, überlässt diese nicht sich allein und beweist ihnen [z.B. wie in CH] viermal im Jahr, dass sie tatsächlich gehört werden und...[mit]entscheiden...„die Politiker“ also nicht einfach machen können, was sie wollen. Vor allem führen aber die mit der direkten Demokratie ungleich häufigeren, differenzierteren und sachspezifischen Diskussionen dazu, dass Hundertausende von Menschen mehr dazu lernen, sachkundiger werden...»
Quelle: Andi Gross, zitiert auf nrw.mehr-demokratie.de
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7
A: Korrekturmöglichkeit der Bürger: Bis jetzt können wir unsere Stimme einmal alle vier Jahre abgeben. Dabei wählt man immer ein Gesamtpaket, mit dem wohl kaum jemand vollständig übereinstimmt. Außerdem kommen wichtige Themen manchmal erst in einer laufenden Wahlperiode auf. Direkte Demokratie ist hier eine Korrekturmöglichkeit, mit der sich Bürgern möglich, sich differenzierter zu einzelnen Sachfragen äußern und neue Themen auf die Agenda setzen können.
B: Wenn wichtige Themen aufkommen, wird nicht morgen darüber abgestimmt. Oftmals sind schnelle Entscheidungen gefragt. Es müssen auch erst genügend Stimmen gesammelt werden, um eine Volksabstimmung a la Schweiz in Gang zu setzen. Ich der Schweiz sind es wohl 100.00. Gemessen an unserer Bevölkerung wären das eine Million, denn unsere Bevölkerung ist 10x größer.
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A: Wer gefragt wird, wendet sich nicht ab. Durch Volksentscheide werden die Bürger dazu ermutigt, Verantwortung zu übernehmen und sich stärker mit Politik auseinanderzusetzen. Wenn man das Gefühl hat, eine Stimme zu haben, die gehört wird, überlegt man sich eher, was man sagen will. Mehrere Umfragen zeigen, dass die Mehrheit der Deutschen das genauso sieht und Volksentscheide auf Bundesebene will.
B: JederMensch hat Verstand und kann Unbhängige Informiert werden, schon mal .ch gegooglet.
Quelle: 20minuten.ch
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9
A: Direkte Demokratie öffnet Populisten und Demagogen Tür und Tor Nur weil Entscheidungen direkt von der Bevölkerung entschieden werden heißt das noch lange nicht, dass es gute Entscheidungen sind. Kampagnen erzeugen immer Emotionen und Stimmungen, die dann die Entscheidungsfindung stark beeinflussen.
B: Bis jetzt haben die Erfahrungen auf kommunaler und Landesebene gezeigt, dass ein zugespitzter aber sachorientierter Diskurs geführt wird. Es gewinnt dort selten der, der am lautesten schreit, sondern wer am besten überzeugen kann und ein hohes Vertrauen in der Bevölkerung genießt. Vor allem aber ist das Wissen über politische Themen da an höchsten, wo darüber abgestimmt wird. In vielen Ländern sind populistische Parteien an den Regierungen beteiligt. Mit Volksentscheiden können Repräsentationslücken geschlossen und Demagogen der Wind aus den Segeln genommen werden.
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In diesem Fall möchte ich Politiker Zitieren z.b Siggi( Sigmar) Gabriel: "Das ist wirklich Pack und Mobb und das was man da machen muss ist sie einsperren, diese Leute haben mit dem Land Deutschland wie wir es wollen nichts zu tun und äh es ganz offen zu sagen und äh im Grunde ist jeder Flüchtling der hier herkommt äh mehr mit diesem Land zu tun als diese Leute die das Land missbrauchen und zur Gewalt und Mord und Totschlag aufrufen. SPD Wahlwerbung 2016.
Quelle: www.youtube.com/watch?v=3jjIvthKtHE
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