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Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, sich eine eigene Meinung zu dieser Petition zu bilden. Es werden bis zu 10 Argumente und falls vorhanden Gegenargumente vorgestellt, die auf den am höchsten bewerteten Argumenten der Debatte zur Petition basieren. Als Ergebnis bekommen Sie eine Empfehlung ob Sie die Petition unterschreiben sollen oder nicht. Die Qualität der Fragen hängt von der Qualität der Debatte ab, zu der jeder beitragen kann.


1
A: Hier sind ganz viele Unterstützer, die nicht wissen, dass Homöopathie keine Naturheilkunde ist.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Naturheilkunde
B: Es geht doch nicht darum, ob Homöopathie im engeren oder weiteren Sinne zur Naturheilkunde zählt. Die Menschen möchten weiterhin zum Heilpraktiker gehen! Dieser nimmt sich Zeit und kann oftmals weiterhelfen, wenn die Schulmedizin nicht weiter weiß. Und die "Homöopathie" vom Schulmediziner ist nicht das, was Hahnemann unter " Homöopathie" verstanden hat. So wie sich die Akupunktur beim Heilpraktiker stark von der Akupunktur beim Arzt unterscheidet. Der entscheidende Faktor ist die ZEIT. Wir brauchen Therapeuten, die sich Zeit nehmen, die empathisch sind und andere Wege gehen.
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2
A: Das Heilpraktiker-Gesetz von 1939, die irrsinnig schlechte bishin völlig fehlende fachliche Qualifikation von Heilpraktikern, die praxisferne Miniprüfung, die fehlende Berufsordnung, fehlendes Qualitäts- und Fortbildungsmanagement usw. gehören tatsächlich auf den Prüfstand. Mir fällt gerade keine staatlich anerkannter Beruf ein, der mit so laschen Voraussetzungen praktizieren darf. Was spricht also gegen eine deutliche Verbesserung der Kompetenz (das ist der erste Vorschlag des Experten-Memorandums). Alternative wäre ein angepasster Verbraucherschutz - also Verbot der Heilpraktikerszene.
Quelle: www.aerzteblatt.de/down.asp?id=19264
B: Es ist unwahr, dass es keine Berufsordnung gibt:nachzulesen hier: www.freieheilpraktiker.com/Heilpraktikerinfo/Berufsordnung-1 Es ist unwahr, dass es eine "Miniprüfung"ist: die Regelung ist durch das Verwaltungsrecht der Länder uzusetzen. Beispiel Sachsen: Verwaltungsvorschrift des sächsischen Staatsministeriums für Soziales und Verbraucherschutz vom 25.03.2014, hier sind alle Kriterien zu lesen.
Quelle: www.freieheilpraktiker.com/Heilpraktikerinfo/Berufsordnung-1
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A: Mit dem Stand der Heilpraktiker wird die Illusion gepflegt, es gebe eine "zweite Medizin" neben der wissenschaftlichen, von approbierten Ärzten ausgeübten. Das ist blanker und m.E. auch gefährlicher Unsinn. Was nachweislich wirkt, gehört zum Kanon der Medizin. Es gibt daneben nichts weiter, was sinnvoll wäre. Zudem empfinde ich die geltenden Zulassungsregeln für Heilpraktiker als einen schweren Affront gegenüber jedem, der eine mehr als zehnjährige akademische Ausbildung auf sich nimmt, um verantwortungsvoll und bestmöglich Menschen behandeln zu können.
B: Verehrter Autor, wenn man keine Ahnung hat, sollte man schweigen. Neben der westlichen Schulmedizin, gibt es andere sehr erfolgreiche Medizinsysteme, wie z.B. Ayurveda und traditionelle chinesische Medizin. Auch die westliche Schulmedizin setzt mittlerweile die chinesische Akupunktur ein, ohne den geauen Wirkmechanismus zu kennen. Nicht alle Heilmethoden wurden bisher mit wissenschaftlichen Studien untersucht. Hier lohnt sich übrigens die Recherche, welche Pharma-Unternehmen Gelder in welche Forschungsprojekte stecken. Zu behaupten, es gäbe nur 2 Formen von Medizin, ist schlicht falsch.
Quelle: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/?term=acupuncture
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4
Natürlich können Heilpraktiker Fehler machen. Aber machen Ärtze denn keine? Wie viele Menschen sind durch Eingriffe geschädigt worden? Oder durch Impfungen! Da zweifelt man aber nicht an der Fähigkeit der Ärzte! Wenn ein Heilpraktiker Menschen schädigt, stellt man sofort den ganzen Beruf in Frage. Es gibt sehr viele Erfolge z. B. mit Homöopathie, darf man das den Menschen vorbehalten?
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A: Die meisten Unterstützer hier haben das Memorandum wohl nicht gelesen - und sind einfach so dagegen. Eine Qualitätssicherung müsste doch auch im Sinne jedes HPs und vor allem der Patienten sein?!
Quelle: www.muensteraner-kreis.de
B: Qualitätssicherung IST auch im Sinne der Heilpraktiker und Patienten. Daher arbeiten die entsprechenden Verbände auch intensiv an diesbezüglichen Verbesserungen. Das ist auch gut so, denn dort sitzen die TATSÄCHLICHEN Spezialisten für Fragen des Heilpraktikerberufes. Umso verwunderlicher mutet es an, dass kein einziger Heilpraktiker geschweige dem die Verbände ins Memorandum eingebunden waren. Ich bezweifle somit die selbstdargestellte Qualifikation des Münsteraner Kreises.
Quelle: www.ddh-online.de/index.php?str_css=am_01.css&stat=cms_save&l0_ID=105&l1_ID=12
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A: Wer jemals eine Heilpraktiker-Prüfung mit den Multiplechoice-Fragen und der mündliches Prüfung durch den Amtsarzt gemacht hat, wird sehen, daß der Heilpraktiker ein breites Wissensspektrum nachweisen muß, was mit den Examens-Fragen im schulmedizinischen Studium zu vergleichen ist. Einfach ein paar Daten auswendig lernen, reicht da nicht aus, nur mit einer sorgfältige Ausbildung mit gutem Verständnis von Anatomie, Pathologie, Physiologie, Hygiene und Notfallversorgung, vielen schulmedizinischen Verfahren sowie den Gesetzen kann man die Prüfung bestehen und Heilpraktiker werden.
Quelle: Grüne Schule Prüfungsfragen der Amtsärztlichen Prüfung
B: Grundsätzlich wäre eine Praxiserfahrung als Pflicht zu diskutieren. Über solche Maßnahmen kann man sachlich diskutieren. Aber eine Abschaffung zu fordern auf Basis von unsachlichen Argumenten ist weder sachlich, noch dient sie dem Gesundheitssystem in Deutschland generell.
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Ich habe mehr als 10 Jahre Zeit und viel Geld investiert, um als vollselbstständige Kunsttherapeutin und Therapeutin für erweitertes Heilwesen arbeiten zu können. Hinter mir liegt eine langjährige Kliniktätigkeit und ich bilde mich ständig weiter. Es gibt in jedem Beruf schwarze Schafe, auch bei Ärzten - über meine frühere Arbeit im Krankenhaus könnte ich viel erzählen... Deswegen kann man aber nicht alle Berufe abschaffen oder pauschal Tätigkeiten einschränken. Das ist unverhältnismäßig und für die Planungssicherheit der Mitglieder eines Berufsstandes inakzeptabel.
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A: Es darf nicht länger zulässig sein, dass Menschen, die in ihrem Leben noch nie einen Patienten gesehen haben, nach einer (!) theoretischen (!) Prüfung kranke Menschen beraten und behandeln dürfen, und dazu noch mit Methoden, deren angenommene Wirkmechanismen allen bekannten Naturgesetzen widersprechen und deren Wirksamkeit nicht durch unabhängige Studien belegt ist. Wir erlauben zurecht nur ausgebildeten Elektroinstallateuren den Anschluss eines Elektroherds, aber wenn es z. B. um Krebskranke geht, gestatten wir Parallelmedizinern ohne Ausbildung esoterischeTherapieversuche. Das muss aufhören!
B: Die angeblichen Mediziner mit jahrelangem Studium orakeln auch oft herum! Mal dies und jenes ausprobiert, bis man fest gestellt hat, dass es eine Eisenverwertungsstörung ist ... Die totale Kompetenz, dass ich nicht lache!
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A: Es ist ja auch so, dass die Heilpraktikerausbildung erst mal eine Grundausbildung ist. Wer danach Homöopathie praktizieren möchte, hat eine weitere jahrelange Ausbildung vor sich. Eine fundierte homöopathische Ausbildung dauert ebenso lange wie ein Medizinstudium. Dann geht es mit einer lebenslangen Fortbildung weiter. Da ist meine eigene Erfahrung.
B: Es ist so, dass es gar keine Ausbildung GIBT! Zumindest ist diese nicht zwingende Voraussetzung. Genau daran stören sich die Gegner des HP-Wesens aus meiner Sicht zurecht. Hier bedarf es einer Reform, auch wenn ich gegen die grundsätzliche Abschaffung des HP bin.
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A: Die Freiheit der Menschen in unserem Land darf nicht eingeschränkt werden. Jeder soll entscheiden können, ob er zum Heilpraktiker oder zum Arzt und am besten zu beiden geht. Würde der Beruf des Heilpraktikers abgeschafft, könnt Ihr nur noch zum Arzt gehen...
B: Der HP hat absolut seine Daseinsberechtigung, nimmt dieser nämlich alternative Heilmethoden vor, die unsere Ärzteschaft schlicht weg nicht kennt. Jedoch sollte es eine qualifizierte Zugangs- und Zulassungsbeschränkung geben, um auch hier einen notwendigen Qualitäätsstandard zu garantieren.
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