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Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, sich eine eigene Meinung zu dieser Petition zu bilden. Es werden bis zu 10 Argumente und falls vorhanden Gegenargumente vorgestellt, die auf den am höchsten bewerteten Argumenten der Debatte zur Petition basieren. Als Ergebnis bekommen Sie eine Empfehlung ob Sie die Petition unterschreiben sollen oder nicht. Die Qualität der Fragen hängt von der Qualität der Debatte ab, zu der jeder beitragen kann.


1
A: Cannabis als Medizin. Cannabis ist für viele Krankheiten zur günstigen und effektiven Therapie perfekt geeignet. Für manche Krankheiten sogar die beste. Konkrete Beispiele für Krankheiten sind Tourette, Multiple Sklerose, Krebs, ADHS und viele weitere.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Hanf_als_Arzneimittel
B: Ich bin für die Legalisierung als Medizin .
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2
A: An Schulen steigt der Konsum von Jugendlichen um das teilweise dreifache! Wo kommen die Drogen her? Vom Schwarzmarkt. Wer verdient daran? Banden mit mafiösen Strukturen. Die Legalisierung würde es Jugendlichen unter 18 Jahren erschweren, an Cannabis zu kommen, auch ein Weiterverkauf würde erschwert, wenn man eine Maximalabgabe von 5 Gramm pro Person fokusieren würde und Verbrecherbanden würden eine starke Einnahmequelle verlieren.
B: Das ist in Teilen leider nicht richtig. Ein Schüler wird auch an "Gras ab 18" heran kommen, genauso wie an Schnaps. Das eigentliche Argument wäre hier die Entmystifizierung durch einen gesellschaftlich offenen Umgang der durch eine Legalisierung endlich möglich wäre. Es würde ganz einfach den "Rebellencharakter" verlieren. Ich sehe auch (kaum) Schüler die sich nen Flachmann zur Schule mitnehmen. Denn auch soviel Selbstregulierung sollte man seinen Kindern und deren Sozialem Kreis mutig zutrauen. Und der ist in dem Alter alles andere als unerheblich.
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3
Ich bin für eine Legalisierung von Cannabis. Warum es bis dato trotzdem nicht funktioniert hat? Eine Legalisierung verstößt gegen das Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel. Eine Änderung läuft nur auf internationaler Ebene. Wir sind genauso im Krieg gegen Drogen, wie wir seit dem 11. September gegen den Terror sind. Danke Amerika !
Quelle: www.hanfverband.de/faq/welche-bedeutung-haben-internationale-vertraege-auf-die-drogenpolitik
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4
A: Eine Petition für die Entkriminalisierung von Cannabis wäre vielleicht von Erfolg gekrönt, eine Legalisierung verstößt allerdings gegen internationales Recht und ist somit leider nicht realisierbar (Stichwort Einheitsabkommen).
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Einheitsabkommen_über_die_Betäubungsmittel
B: In Holland gibt es eine de-facto Legalisierung, Kanada legalisiert, Uruguay.... Außerdem kann man aus dem Abkommen austreten, auf eine Änderung hinwirken oder sich einfach wie Kanada darüber hinwegsetzen. Ich denke mal, die meisten Länder wollen sich nicht eingestehen in den letzten 40 Jahren eine Politik gefahren zu haben, die massive Schäden aber keinen Nutzen gebracht hat.
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A: Die Verfolgung mehrerer Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland ist völlig unverhältnissmäßig und hat keinerlei positive Signalwirkung oder sonstige positive Auswirkungen. Es führt viel mehr zu einer unnötigen Belastung der Polizei, des Zolls und des Bundesgrenzschutzes, einem Glaubwürdigkeitsverlust des Staates u.a. bei Warnungen vor harten Drogen und bringt (durch Vermischung der Märkte harter und weicher Drogen, mangelnde Qualitätskontrolle, keine Altersüberprüfung bei der Abgabe auf dem Schwarzmarkt, unötige Kriminalisierung der Konsumenten und damit verbundener Arbeitsplatzverlust et
Quelle: www.cannabislegal.de
B: Mehrere Millionen? Echt? Eine absolut grauenvolle Vorstellung, wenn man bedenkt dass dann ja Massen an Menschen unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnehmen. Die Polizei muss dringend mehr Kontrollen machen um diesen Menschen den Führerschein zu entziehen.
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A: deshalb sollte man Cannabis und andere illegale Drogen konsequent verbieten - und die Verbote auch konsequent durchsetzen. Es gibt einfach keinen Greund, diesen Dreck zu handeln oder zu erwerben.
Quelle: www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/167-todesfaelle-mehr-drogentote-in-berlin-26856128
B: Todesfälle jährlich erwiesen: Tabak: ca. 120.000 Alkohol: ca. 70.000 Medikamente: ca. 30.000 Illegale Drogen: ca. 1000 Davon Cannabis: kein direkter Zusammenhang nachzuweisen.
Quelle: www.zeit.de/wissen/gesundheit/2014-02/cannabis-kiffen-tod-marihuana-rechtsmedizin
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7
A: Die Verbotspolitik schafft es nicht einmal nachweislich den Konsum zu senken, führt aber im Gegenzug zu einem Schwarzmarkt mit Streckmitteln, einer Bindung von Ressourcen in einer wirkungslosen Repression die in einer ehrlichen Präventionsarbeit besser augehoben wären. Oder auch zu einem Markt für Legal Highs, die weitaus unberechenbarer sind weil niemand weiß was drin ist. Oder auch dazu, dass Leute die es medizinisch brauchen nicht kriegen; im Endeffekt basierte jeder Forschritt nur auf jahrelangen Klagen. Insofern ist die jetzige Situation nicht wirklich zufriedenstellend.
B: Antwort auf das Contra: Ein explosiver Anstieg ist nach Legalisierung als Genussmittel nicht zu erkennen. In Holland, o es seit den 70er Jahren geduldet ist, ist die Konsumentenzahl gleichbleibend, oder gar rückläufig, auch in Colorado, Vereinigte Staaten, sowie in Uruguay, ist die Konsumentenzahl gleichbleibend nach Legalisierung!
Quelle: hanfjournal.de/2017/01/23/stagnation-in-uruguay-beim-cannabiskonsum/ hanfjournal.de/2017/01/10/weniger-verkehrstote-in-us-bundesstaaten-nach-der-cannabislegalisierung/ hanfjournal.de/2016/12/23/weniger-kiffende-kids-in-america/
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8
A: Wer die Wirkung von Cannabis verharmlost lügt. Bitte lesen Sie selbst den Artikel der WELT. Das Zeug hat auf manche Menschen äußerst fatale Wirkungen und muss deshalb, außer bei meidzinischer Indikation, verboten blieben.
Quelle: www.welt.de/debatte/kommentare/article118734254/Wer-die-Wirkung-von-Cannabis-verharmlost-luegt.html
B: Ich gehe mal davon aus, dass Sie noch nie Cannabis konsumiert haben. Ansonsten wüssten Sie, das dieses Argument aus der Luft gegriffen ist: Wer die Wirkung von ALKOHOL verharmlost lügt. Bitte lesen Sie selbst den Artikel der XYZ. Das Zeug hat auf manche Menschen äußerst fatale Wirkungen und muss deshalb, außer bei meidzinischer Indikation, verboten werden.
Quelle: www.kenn-dein-limit.de/alkohol/schaedlicher-konsum/
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A: Ich persönlich glaube, dass die Usa und nicht wir als Volk entscheiden, wann eine Legalisierung von Cannabis unter Handelspartnern wieder salonfähig gemacht werden darf. Was damals aufgrund einer Diskriminierungskampagne gegen Schwarze begann, wird auch dort wieder enden müssen, oder glaubt ihr wirklich, irgendjemand wolle sich einen wirtschaftlichen Nachteil einbüßen, indem sie ihrer Verschwörung von damals widersprechen?
Quelle: www.planet-wissen.de/natur/pflanzen/hanf/pwieharryanslinger100.html
B: Was dein Gefühl mit den Usa und der Unmündigkeit unseres Volkes betrifft, muss ich dir Recht geben. Allerdings ist es so, dass eine Legalisierung alleine durch eine Änderung in der Single Convention möglich wäre. Also international und ausgehend von den Staaten. Leider wird das so in den Medien kaum kommuniziert und würde allein aus dem Gesichtspunkt eine Forderung nach Legalisierung auf nationaler Ebene vollkommen überflüssig machen.
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10
Die Prohibition von Cannabis hat bis zum heutigen Tag mehr mit Diskriminierung und Verleumdung zu tun, als mit Bedenken um die gesundheitlichen Folgen innerhalb der Bevölkerung. In der Politik wird sich mehr um den Verlust von Wählerstimmen der älteren Bevölkerung gesorgt, als sich mit wissenschaftlich längst widerlegten Thesen der jüngeren Bevölkerung gegenüber in seiner Glaubwürdigkeit total ins lächerliche zu ziehen.
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