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Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, sich eine eigene Meinung zu dieser Petition zu bilden. Es werden bis zu 10 Argumente und falls vorhanden Gegenargumente vorgestellt, die auf den am höchsten bewerteten Argumenten der Debatte zur Petition basieren. Als Ergebnis bekommen Sie eine Empfehlung ob Sie die Petition unterschreiben sollen oder nicht. Die Qualität der Fragen hängt von der Qualität der Debatte ab, zu der jeder beitragen kann.


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A: Die Verbotspolitik schafft es nicht einmal nachweislich den Konsum zu senken, führt aber im Gegenzug zu einem Schwarzmarkt mit Streckmitteln, einer Bindung von Ressourcen in einer wirkungslosen Repression die in einer ehrlichen Präventionsarbeit besser augehoben wären. Oder auch zu einem Markt für Legal Highs, die weitaus unberechenbarer sind weil niemand weiß was drin ist. Oder auch dazu, dass Leute die es medizinisch brauchen nicht kriegen; im Endeffekt basierte jeder Forschritt nur auf jahrelangen Klagen. Insofern ist die jetzige Situation nicht wirklich zufriedenstellend.
B: Antwort auf das Contra: Ein explosiver Anstieg ist nach Legalisierung als Genussmittel nicht zu erkennen. In Holland, o es seit den 70er Jahren geduldet ist, ist die Konsumentenzahl gleichbleibend, oder gar rückläufig, auch in Colorado, Vereinigte Staaten, sowie in Uruguay, ist die Konsumentenzahl gleichbleibend nach Legalisierung!
Quelle: hanfjournal.de/2017/01/23/stagnation-in-uruguay-beim-cannabiskonsum/ hanfjournal.de/2017/01/10/weniger-verkehrstote-in-us-bundesstaaten-nach-der-cannabislegalisierung/ hanfjournal.de/2016/12/23/weniger-kiffende-kids-in-america/
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2
A: Wer die Wirkung von Cannabis verharmlost lügt. Bitte lesen Sie selbst den Artikel der WELT. Das Zeug hat auf manche Menschen äußerst fatale Wirkungen und muss deshalb, außer bei meidzinischer Indikation, verboten blieben.
Quelle: www.welt.de/debatte/kommentare/article118734254/Wer-die-Wirkung-von-Cannabis-verharmlost-luegt.html
B: Ich gehe mal davon aus, dass Sie noch nie Cannabis konsumiert haben. Ansonsten wüssten Sie, das dieses Argument aus der Luft gegriffen ist: Wer die Wirkung von ALKOHOL verharmlost lügt. Bitte lesen Sie selbst den Artikel der XYZ. Das Zeug hat auf manche Menschen äußerst fatale Wirkungen und muss deshalb, außer bei meidzinischer Indikation, verboten werden.
Quelle: www.kenn-dein-limit.de/alkohol/schaedlicher-konsum/
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3
A: Mein ehemals guter Kumpel wurde vor Jahren in einer Frankfurter Bahnhofstoilette mit einer Überdoseis tot aufgefunden. Heroin! Aber ich erinnere mich noch sehr genau dass er zu mir gesagt hat dass alles mit dem Kiffen angefangen hat. Ich verstehe nicht warum die PRO Seite leugnet dass es sehr viele solcher "Karrieren´" gibt. Es mag nicht die Mehrzahl sein die damit anfangen hat, das weiß ich nicht. Aber jeder Einzelne ist einer zu viel.
B: Ich denke Ihr guter Kumpel hätte sich besser schützen können wenn es bessere präventiv Maßnahmen und bessere Aufklärung gegeben hätte. Ausserdem wäre eine Legalisierung in der Lage die Illegalen (oder sagen wir "gefährlicheren") Drogen von vornerein aus dem Schwarzmarkt zu trennen, denn dass gefährliche an Cannabis und deren illegalität ist auch dass man einfach an andere Drogen herankommt da der Dealer meist mehrere Sachen im Angebot hat. Illegalität schützt nicht, man vertraut seinem "Dealer" was fatal ist und Aufklärung sollte nicht von solchen Leuten geschehen, sondern von Fachpersonal!
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4
A: Zwar bin ich grundsätzlich dafür, den Umgang mit Cannabis zu lockern – solche Petitionen gibt es jedoch wie Sand am Meer und tragen kein Stück zur Besserung der Situation bei. Der Grund, warum ich die Petition nicht unterzeichne, ist jedoch ein anderer: Statt Chancen und Risiken sorgfältig gegeneinander abzuwägen, verharmlost der Petitionsersteller den Cannabiskonsum auf eine unangemessene Art und Weise. Der Cannabiskonsum wird einseitig positiv dargestellt, Hinweise auf die Gefahren des Konsums, insbesondere für Jugendliche, sucht man vergeblich.
B: Die Petition zielt ja auch nicht darauf ab es für Jugendliche zu legalisieren. Eine Legalisation könnte jedoch viele Vorurteile ausräumen und damit insgesamt eine bessere Informationspolitik bis in den Freundes- und Familienkreis erzeugen anstatt es zu ignorien und totzuschweigen.
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5
A: Die Verfolgung mehrerer Millionen Cannabiskonsumenten in Deutschland ist völlig unverhältnissmäßig und hat keinerlei positive Signalwirkung oder sonstige positive Auswirkungen. Es führt viel mehr zu einer unnötigen Belastung der Polizei, des Zolls und des Bundesgrenzschutzes, einem Glaubwürdigkeitsverlust des Staates u.a. bei Warnungen vor harten Drogen und bringt (durch Vermischung der Märkte harter und weicher Drogen, mangelnde Qualitätskontrolle, keine Altersüberprüfung bei der Abgabe auf dem Schwarzmarkt, unötige Kriminalisierung der Konsumenten und damit verbundener Arbeitsplatzverlust et
Quelle: www.cannabislegal.de
B: Mehrere Millionen? Echt? Eine absolut grauenvolle Vorstellung, wenn man bedenkt dass dann ja Massen an Menschen unter Drogeneinfluss am Straßenverkehr teilnehmen. Die Polizei muss dringend mehr Kontrollen machen um diesen Menschen den Führerschein zu entziehen.
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A: An Schulen steigt der Konsum von Jugendlichen um das teilweise dreifache! Wo kommen die Drogen her? Vom Schwarzmarkt. Wer verdient daran? Banden mit mafiösen Strukturen. Die Legalisierung würde es Jugendlichen unter 18 Jahren erschweren, an Cannabis zu kommen, auch ein Weiterverkauf würde erschwert, wenn man eine Maximalabgabe von 5 Gramm pro Person fokusieren würde und Verbrecherbanden würden eine starke Einnahmequelle verlieren.
B: Das ist in Teilen leider nicht richtig. Ein Schüler wird auch an "Gras ab 18" heran kommen, genauso wie an Schnaps. Das eigentliche Argument wäre hier die Entmystifizierung durch einen gesellschaftlich offenen Umgang der durch eine Legalisierung endlich möglich wäre. Es würde ganz einfach den "Rebellencharakter" verlieren. Ich sehe auch (kaum) Schüler die sich nen Flachmann zur Schule mitnehmen. Denn auch soviel Selbstregulierung sollte man seinen Kindern und deren Sozialem Kreis mutig zutrauen. Und der ist in dem Alter alles andere als unerheblich.
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A: Cannabis als Medizin. Cannabis ist für viele Krankheiten zur günstigen und effektiven Therapie perfekt geeignet. Für manche Krankheiten sogar die beste. Konkrete Beispiele für Krankheiten sind Tourette, Multiple Sklerose, Krebs, ADHS und viele weitere.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Hanf_als_Arzneimittel
B: Ich bin für die Legalisierung als Medizin .
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A: Wider besseres Wissen wird hier immer weiter mit irgendwelchen Märchen aus Kifferkreisen "argumentiert", ähnlich dem Anglerlatein."Nach der Deutung einer Stichprobe von 6.624 Personen, die vor ihrem Cannabiskonsum keine anderen illegalen Drogen konsumiert hatten, wurde die Wahrscheinlichkeit des Gebrauch weiterer illegaler Drogen zu einem späteren Zeitpunkt auf 44,7 % geschätzt." Quelle: Wikipedia zu Einstiegsdroge. Bitte befassen Sie sich mit Fakten ud Tatsachen.
Quelle: de.wikipedia.org/wiki/Einstiegsdroge
B: In der Studie von Dr. Kleiber wurde festgestellt, dass nur etwa 2-5% der Cannabiskonsumenten später härtere Drogen nehmen.
Quelle: hanfverband.de/nachrichten/blog/ist-cannabis-eine-einstiegsdroge
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A: Medizin: JA, Birne matt kiffen? NEIN. Warum immer wieder solche Petitionen die alle ohne Erfolgsaussichten sind? Wer bestreitet dass Canabis häufig eine Einstiegsdroge ist der hat keinen Plan. Canabis kann häufig psychische Störungen hervorrufen. Die Nachteile überwiegen, deshalb bin ich gegen die Legalisierung.
B: Dass Cannabis eine Einstiegsdroge sei, ist ncht wahr. Einstiegsdroge bedeutet, dass eine Person eine Droge nimmt und deswegen dann zu einer (härteren) Droge greift. Wissenschaftlich gibt es allerdings dafür keine Anhaltspunkte. Es mag sein, dass viele die "härtere" Drogen nehmen, vorher auch Cannabis zu sich genommen haben. Das heißt aber nicht, dass Cannabis der Grund dafür ist, dass diese Person jetzt auch "härtere" Drogen nimmt. Außerdem sind die Wirkungen von Drogen so unterschiedlich, dass die ganze Vorstellung von Einstiegsdrogen ziemlich absurd ist.
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Aus den verschiedenen Quellen und Herangehensweisen ergeben sich mögliche Steuereinnahmen zwischen ca. 550 Mio. Euro und 2,8 Mrd. Euro pro Jahr. Das betrifft ausschließlich die zu erwartende direkte Cannabissteuer (inkl. Umsatzsteuer), nicht weitere Steuern, die indirekt durch den legalen Markt angestoßen würden. Ebenso würden die kosten für Gerichtsfälle von bis zu 600 Millionen Euro wegfallen.
Quelle: hanfverband.de/inhalte/finanzielle-und-wirtschaftliche-auswirkungen-einer-cannabislegalisierung
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