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Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, sich eine eigene Meinung zu dieser Petition zu bilden. Es werden bis zu 10 Argumente und falls vorhanden Gegenargumente vorgestellt, die auf den am höchsten bewerteten Argumenten der Debatte zur Petition basieren. Als Ergebnis bekommen Sie eine Empfehlung ob Sie die Petition unterschreiben sollen oder nicht. Die Qualität der Fragen hängt von der Qualität der Debatte ab, zu der jeder beitragen kann.


1
A: Wenn Politiker von Steuer-Zuschüssen für die Rente reden, so ist das dreist gelogen! Das Gegenteil ist richtig, Rentenbeitragszahler und Rentner subventionieren den Bundeshaushalt! 18,8 Milliarden Euro allein in 2015, die der Rentenkasse nicht erstattet wurden. Von 1957 bis 2015 insgesamt 748 Milliarden Euro. Dazu der SPD-Politiker Rudolf Dressler in der PLUS-MINIS-Sendung am 27.11.2014: “Ein noch hemmungsloserer, politischer Diebstahl ist mir kaum vorstellbar!” Die Rente wäre überhaupt kein Diskussionsthema, wenn dieser legalisierte Rentenraub nicht stattfinden würde!
Quelle: u.a. www.iga-org.de - Leitantrag der Senioren-Union der CSU vom 11.10.2014
B: ISt das nicht ein Contra Argument? Weil damit die Forderung 50% lächerlich ist und die Betriebsrente nutzlos?
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DGB-Homepage: neben Wust an Zustandsklagen konkrete Verbesserungsideen zu finden, ... kläglich! Bei Sozialwahlen z. Z. sieht man, wo der DGB in Gremien sitzt+ dann seine parteipolitischen Verbindungen+ seine Großkonzern-Aufsichtsräte und so wenig Erreichtes! Froh, dass der DGB wenig Einfluss auf meine berufsständige Rente hat+ bei Arbeitslosen ist er herzlos, wie ich selbst mal feststellen konnte. Generelle Benachteiligungen+ partielle Bevorzugungen dieses deformierten Systems können nur durch einen Totalumbau in Schweizer / Österreichische Richtung befriedet werden
Quelle: rente-muss-reichen.de/
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3
Richtig ist, wie bereits kommentiert, dass gegen ein Urteil des BVerG jährlich von Seiten der Politik Milliarden an Beitragsgeldern, 2015 fast 26 Milliarden, der Rentenkasse rechtswidirg entnommen und dem Finanzhaushalt von Herrn Schäuble zugeführt werden.An dieser unbotmäßigen Praxis sind alle Parteien beteiligt. Auch Frau Nahles hat in ihrem "neuen" Rentenkonzept diesen Rechtsbruch nicht berücksichtigt. Im Gegenteil. Erneut sollen die Beitragszahler, zumindest z.T., erneut an einer allgemein zu finanzierenden Reform einen Beitrag leisten. Unvorstellbar aber wahr.
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4
A: Gegen die Petition, weil zu harmlos + daher nur Minimales wenn überhaupt je etwas bewirken wird + Profiteure des Rentensystems verlängern die Bevorzugung in die Unendlichkeit, weil kein systematischer Wechsel stattfindet? Wieso keinen Bundestagsausschuss bilden, der das Schweizer – und das Österreichische Renten-Modell untersucht + die Einführung des besseren von beiden danach 1:1 in der BRD durchführt? Lobbyisten sind dabei nicht anzuhören + Politiker sind nicht zu privilegieren! Wieso kann Deutschland nicht von in Teilbereichen besser aufgestellten Staaten lernen?
Quelle: Quelle? eigene Vorstellung
B: Im Prinzip ist diese Argumentation für mich folgerichtig, nachvollziehbar und schlüssig. Das System der deutschen Rente muß grundsätzlich überdacht und ggfls. geändert werden. Aber nach dem Prinzip: "Politik ist die Kunst des Machbaren" kann eine derartige Petition nur der allererste Schritt sein. A. Seyock, Rentenberater Bonn
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Die Beitragsbemessungsgrenze von 6350 EUR bedeutet nicht nur das die Beiträge max. von dieser Summe berechnet werden sondern auch die Leistung gedeckelt ist. Man kann nicht unbegrenzt Entgeltpunkte pro Jahr erwerben.Denn Beitragszahlung zieht auch Leistungsanspruch nach sich
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A: Wichtig wäre es natürlich die ganzen Sonderversorgungssysteme für Apotheker,Ärzte,Tierärzte,Zahnärzte,Rechtsanwälte, Architekten etc. auslaufen zu lassen. und alle Personen,also Arbeitnehmer und Selbständige als Pflichtversicherte in die Rentenversicherung zu nehmen. Ob MdB dann dabei sind ist marginal. das sind nur knapp 600 aktive und bei einer Versichertenzahl von 60 Millionen Menschen völlig unwesentlich. Klingt immer nur toll wenn hier keine Ausnahme mehr gemacht wird. Aber den gutverdienenden Freiberuflern wie Ärzten und Zahnärzten..das lohnt sich schon.
B: Richtig. Jeder Landtag hat um die 100 Stück und mehr. Bundestag sind es schon gut 3000. Wenn man dann noch an EU und andere Posten wie Bürgermeister etc. denkt, die zum Teil auch darunter Fallen. Das ist hier doch kein Pro argument vom Original schreiber
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Alle möglichen solle. Mit einbezogen werden. Warum redet der DGB eigentlich nicht von den Beamtenpensionen? Das ist eine große und sehr privilegierte Gruppe. Aber da trauen sie sich noch ran. Enensowenig trauen sie sich, die ganzen Zahlungen, die mit den Rente Beiträgen gar nichts zu tun haben, z. B. Die Mütterrente und die Frührente, über Steuern zu finanzieren.
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EM-Rentner werden ohne hin nicht fair behandelt: Jahrgänge bis 1999 haben keine Abschläge. Jahrgänge ab 2000 bis Januar 2018 haben 10.8 % Rentenkürzung. Bei Jahrgängen nach Januar 2018 gibt es wieder keine Abschläge mehr. Drei Fälle, drei mal gleiche Grunderkrankung, und drei vollkommen unterschiedliche Renten-Berechnungsmodelle. Die Dummen bleiben die Dummen, und gestraft wird, wer krank ist, obwohl das Jeden treffen kann, sogar die Politiker, die hier über Schwache und Kranke den Stock brechen!
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A: Richtiger Ansatz, erstmal muss die Senkung des Renten Niveau gestoppt und auf höherem stand stabilisiert werden. Langfristig brauchen wir eine große Rentenreform nach Schweizer oder österreichischen Vorbild und eine Abschaffung von staatlicher Förderung für Kapitalgedeckte Altersvorsorge (die Komplett in die Versicherungswirtschaft fließt). Aber das wichtigste ist meiner Meinung nach endlich was gegen den Propagandabegriff der Überalterung tun. Es ist ein Kampfbegriff der das Argument der Produktivität Zuwächse absolut ignoriert.
B: Das schweizer Sozialsystem ist ein 3-Säulen-Modell mit u.a. privater, staatlich geförderter Altersvorsorge. Es muss nur "jeder" auch seine 3. Säule vereinbaren... Das Problem ist die demographische Entwicklung und dazu gibt es keinerlei Lösungsansätze durch den Petitionseinreicher.
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10
Es spielt keine Rolle, ob die RV auf der Lohnabrechnung vom Bruttolohn oder unsichtbar für den Arbeitnehmer schon vorher abgezogen wird. Steuern und Abgaben mindern den Nettolohn immer auf das gleiche endgültige Niveau. Muss der Arbeitgeber mehr Beiträge zahlen, wird der Arbeitnehmer eben einen kleineren Bruttolohn aushandeln können.
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