openPetition wird europäisch. Wenn Sie uns bei der Übersetzung der Plattform von Deutsch nach Deutsch helfen wollen, schreiben Sie uns.
close

Soll ich die Petition unterstützen?

Zeichn-O-Mat

Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, sich eine eigene Meinung zu dieser Petition zu bilden. Es werden bis zu 10 Argumente und falls vorhanden Gegenargumente vorgestellt, die auf den am höchsten bewerteten Argumenten der Debatte zur Petition basieren. Als Ergebnis bekommen Sie eine Empfehlung ob Sie die Petition unterschreiben sollen oder nicht. Die Qualität der Fragen hängt von der Qualität der Debatte ab, zu der jeder beitragen kann.


1
A: Die ganzen Sonderversorgungssystem für Ärzte,Zahnärzte,Tierärzte,etc müssen in die gesetzliche Rentenversicherung überführt werden. Aber wie finanziert man dann die derzeitigen Renten aus diesen Systemen? Staatszuschuss?
B: Unsere Produktivität steigt seit Jahrzehnten praktisch nur an. Die Bevölkerung stagniert eher. Theoretisch müsste also immer mehr pro Person da sein, *auch* für die Rentner. Entweder konsumiert der Großteil weit mehr als früher, oder aber irgendjemand streicht doch eine Menge der Produktivität für sich ein, die dann angeblich nicht mehr reicht, um dieselbe Anzahl Leute durch zu bringen. *Alle* Einkünfte gleichermaßen heranziehen, allen voran die der Profiteure unseres Wirtschaftssystems. Hint: Die Leute, die bei der Schere auf der reichen Seite landen. Da sammelt sich's stetig an.
stimme A zu neutral stimme B zu überspringen

2
Eine erste möglichkeit die Lage der Armutsrentner zu verbessern ist eine Erhöhung der Rente um einen Festbetrag für alle Rentner. Bei prozentualen Erhöhungen werden nur die Armen ärmer und die gut gestellten Rentner noch besser gestellt. Martin Schulz sagt Gerechtigkeit für alle also müßen alle in die Sozialkassen einzahlen und alle Steuern zahlen, auch Konzerne und Millionäre.
stimme zu neutral stimme nicht zu überspringen

3
A: Grundsätzlich muss ein neuer Ansatz zur Stärkung der gesetzlichen Rentenversicherung her. Immer weniger Arbeitnehmer schaffen höhere Gewinne. Die Produktivität, bisher außen vor, steigt. Die Wertschöpfung muss Grundlage für Sozialbeiträge werden. Betriebsrenten für privilegierte Beschäftigte einiger tarifgebundener Betriebe kann nicht die Lösung auf Dauer zur Verhinderung von Altersarmut sein. Die wenigsten Bezieher vom Mindestlohn arbeiten in tarifgebundenen Betrieben. Sollen diese erneut auch bei der Rente abgehängt bleiben? Gesetzliche Rente stärken - Altersarmut verhindern!
B: Das ist ein Contra- Argument, da die Petition des DGB zwar die gesetzl. Rentenvers. stärken will, andererseits aber auch die betriebl. Altersversorgung. Die betriebl. Altersversorgung wird aber in der Regel durch private Versicherungsunternehmen organisiert. Mit den mittlerweile bekannt gewordenen negativen Folgen, dass man aufgrund der hohen Verwaltungskosten und unternehmerischen Gewinne, die diese Unternehmen geltend machen, erst damit rechnen kann, auch nur das eingezahlte Kapital - geschweige denn die versprochenen Zinsen daraus - zurückzubekommen, wenn man ca. 100 Jahre alt wird.
Quelle: Ralf-Carsten Bonkowski
stimme A zu neutral stimme B zu überspringen

4
Die Beitragsbemessungsgrenze von 6350 EUR bedeutet nicht nur das die Beiträge max. von dieser Summe berechnet werden sondern auch die Leistung gedeckelt ist. Man kann nicht unbegrenzt Entgeltpunkte pro Jahr erwerben.Denn Beitragszahlung zieht auch Leistungsanspruch nach sich
stimme zu neutral stimme nicht zu überspringen

5
A: Die reichste Altersgruppe, die 80-84jährigen, besitzen pro Kopf durchschnittlich ein Nettovermögen von 160.000€. Alle Kohorten über 50 Jahre besitzen im Durchschnitt mehr als 100.000€. Dagegen besitzt die Altersgruppe der 25-29jährigen pro Kopf weniger als 30.000€. Das allein wäre aber nicht ungerecht. Vorausgesetzt, die Chance jeder jungen Generation, selbst im Lebensverlauf Vermögen anzusparen, ist nicht kleiner sein als die Chance der jeweils vorigen Generation. Aber gerade dies ist in Deutschland nicht mehr der Fall.
Quelle: PD Dr. Dr. Jörg Tremmel
B: "Vorausgesetzt, die Chance jeder jungen Generation, selbst im Lebensverlauf Vermögen anzusparen, ist nicht kleiner sein als die Chance der jeweils vorigen Generation." Aber genau da liegt ja der Hase im Pfeffer: Ich soll mir jetzt von dem niedrigeren Lohnniveau, das ich im Vergleich zu den damals arbeitenden habe, noch eine private Altersvorsorge anlachen, die sich rechnerisch einfach null rentiert, weil ich, mit dem Satz, den ich an Rente kriegen soll, am Ende doch nur Grundsicherung kriegen werde. (Riester wird auf GruSi angerechnet. Man hat also deshalb nicht mehr in der Tasche, als ohne.)
stimme A zu neutral stimme B zu überspringen

6
Wenn Politiker von Steuer-Zuschüssen für die Rente reden, so ist das dreist gelogen! Das Gegenteil ist richtig, Rentenbeitragszahler und Rentner subventionieren den Bundeshaushalt! 18,8 Milliarden Euro allein in 2015, die der Rentenkasse nicht erstattet wurden. Von 1957 bis 2015 insgesamt 748 Milliarden Euro. Dazu der SPD-Politiker Rudolf Dressler in der PLUS-MINIS-Sendung am 27.11.2014: “Ein noch hemmungsloserer, politischer Diebstahl ist mir kaum vorstellbar!” Die Rente wäre überhaupt kein Diskussionsthema, wenn dieser legalisierte Rentenraub nicht stattfinden würde!
Quelle: u.a. www.iga-org.de - Leitantrag der Senioren-Union der CSU vom 11.10.2014
stimme zu neutral stimme nicht zu überspringen

7
Die deutsche Rentenversicherung muss endlich zu einer richtigen Solidarversicherung umgebaut werden wo alle ohne Ausnahmen einzahlen müssen. Es kann nicht sein das uns Leute wie Politiker oder Wirtschaftsprofessoren mit eigener Luxus Altersversorgung erzählen das unsere Renten weiter gekürzt werden müssten, während sie selber außerhalb der gesetzlichen Rentenversicherung super alimentiert werden. Ihre eigene Altersversorgung stellen diese Damen und Herren nämlich niemals zu Disposition. Sie predigen aus ihren Elfenbeintürmen Wasser und trinken selber den guten Wein.
stimme zu neutral stimme nicht zu überspringen

8
Es spielt keine Rolle, ob die RV auf der Lohnabrechnung vom Bruttolohn oder unsichtbar für den Arbeitnehmer schon vorher abgezogen wird. Steuern und Abgaben mindern den Nettolohn immer auf das gleiche endgültige Niveau. Muss der Arbeitgeber mehr Beiträge zahlen, wird der Arbeitnehmer eben einen kleineren Bruttolohn aushandeln können.
stimme zu neutral stimme nicht zu überspringen

9
Alle möglichen solle. Mit einbezogen werden. Warum redet der DGB eigentlich nicht von den Beamtenpensionen? Das ist eine große und sehr privilegierte Gruppe. Aber da trauen sie sich noch ran. Enensowenig trauen sie sich, die ganzen Zahlungen, die mit den Rente Beiträgen gar nichts zu tun haben, z. B. Die Mütterrente und die Frührente, über Steuern zu finanzieren.
stimme zu neutral stimme nicht zu überspringen

10
Wie weit käme wohl so ein gut versorgter Politiker alternativ mit nur insgesamt € 580.- pro Monat EM-Rente? Damit, oder sogar noch mit weniger müssen viele Menschen einen ganzen Monat lang auskommen, Miete bezahlen, Gas, Wasser, Strom, Abwasser, Lebensmittel, Getränke, Kleidung, Zeitung, Telefon, Versicherung, Reparaturen, Zuzahlung für Medikamente oder Behandlung. Das Existenzminimum liegt meines Wissens bei 936.- Euro… Diese Perspektive gilt aber nicht nur einen Monat lang, sonder für den Rest des Rentnerlebens in Armut!.
stimme zu neutral stimme nicht zu überspringen