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Diese Seite soll Ihnen dabei helfen, sich eine eigene Meinung zu dieser Petition zu bilden. Es werden bis zu 10 Argumente und falls vorhanden Gegenargumente vorgestellt, die auf den am höchsten bewerteten Argumenten der Debatte zur Petition basieren. Als Ergebnis bekommen Sie eine Empfehlung ob Sie die Petition unterschreiben sollen oder nicht. Die Qualität der Fragen hängt von der Qualität der Debatte ab, zu der jeder beitragen kann.


1
A: Ich verstehe die Diskussion nicht. Voll Wasser ist der See doch völlig langweilig. Schon immer bin ich zum Edersee gefahren, wenn er leer war (Schmiede, Friedhof, Brücke ...). Man sieht die zerstörende zentralistischer Planung. Und dann die schönen Nano-Cyperions. Wo gibst das sonst so großflächig im Mittelgebirge. Da sollte mal die Marketingstrategie geändert werden: Wenn man beim Rumhirschen im Nationalpark keinen Hirsch sieht ist der Hirschsprung sicher. Schönen Gruß bernd
B: Ein leerer See mit den paar Fundamenten die dann sichtbar werden ist auf Dauer völlig uninteressant. Diese Tagesausflügler kommen einmal und dann zwanzig Jahre nicht mehr und das für einen Tag. Kein Vergleich zu einer Nutzung, die nur dauerhaftes Wasser möglich macht.
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2
Tierschutz Nach dem Ablaichen (Vermehrung)der Fische im Frühling verringert sich die Wassermenge, durch Sonneneinstrahlung und Wärmezunahme verringert sich die Sauerstoffmenge und Konzentrierung der Algen im Wasser - das führt meines Erachtens zu einem provoziertem Absterben lassen / fahrlässige Tötung. Professionellen Fischzüchtern würde man die Lizenz entziehen. Am Land würden die Tiere amtlich entzogen.
Quelle: Tierschutz
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3
A: Gesetzt dem Fall, die Unterzeichner haben Erfolg, ist Ihnen klar, dass dann der Bund sein Interesse an der Talsperre verliert - weil ohne Nutzen - und es dem Land Hessen schenkt? Das Land Hessen wiederum schenkt es dem Landkreis Waldeck Frankenberg, der wiederum wird dann von den Nutzern Nutzungsentgelte fordern? Kommen mehr Boote, wenn der Liegeplatz plötzlich vielleicht 1.000 bis 3.000 € im Jahr mehr kostet?
B: Diese Argumentation ist ja wohl der größte Unfug! Es geht doch nicht darum den Eigentümer zu wechseln sondern die Wasserverteilung zu ändern! Warum schaffen die Betreiber der Ausflugsdampfer sich nicht endlich flacher gehende Schiffe an? Das würde schon ein Stückchen helfen. Warum macht das WSA den Edersee im Frühjahr nicht voll? Das würde sehr viel helfen! Wenn dere Bund etwas verschenkt dann muß der Beschenkte auch annehmen! Der Bund gibt eine Menge Geld für sicherlich unsinnige Dinge aus. Also warum nicht auch zur sinnvollen Unterstützung des Edersee!
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4
A: Schaut man sich die Wasserstände der letzten 15 Jahren an war dieser in lediglich 6 Jahren vor Ende August unter dem langjährigen Mittel und damit im Sommer (Juni-August) immer oberhalb von 235m. Die Jahre 2013,2014 und 2016 sogar bis Mitte September teilweise deutlich über diesem Stand. Dieses Jahr ist nun mal eine besondere Ausnahme...
Quelle: www.edersee.de/wasserstand/jahr.aspx
B: Das Problem ist nicht die Häufigkeit, sondern die Planbarkeit. Touristen meiden die Region, wenn Sie sich nicht sicher sein können, dort einen angenehmen Urlaub verbringen zu können. Da es nur wenige Urlaubstage gibt, wird der ein Arbeitnehmer bereits aufgrund des Risikos eine andere Region bevorzugen. Dafür reicht vss. bereits ein Vorkommnis in 10 Jahren aus. In sofern ist es unerheblich, ob die vergangenen Jahre der Wasserstand im Normalbereich lag, oder nicht. Konstanz ist wichtig! Unverständlich ist zudem, dass der See derzeit so leer ist, obgleich das Jahr bislang feucht und kühl war
Quelle: ich
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5
A: den Naturschutz als Argument für den Edersee heranzuziehen halte ich für eher problematisch bei einem künstlichen See. Der Naturschutz ist m.E. das gewichtigste Argument gegen den Edersee.
B: Wenn der See 80% seines Wassers verliert, entsteht erheblicher ökologischer Schaden. Wäre ein Aquarium oder Gartenteich derart trocken gelegt, sähe man die negativen Folgen recht schnell. Auch im Ökosystem Edersee sind die Auswirkungen für Tier- und Pflanzenwelt verheerend - nur halt nicht gleich für jedermann sichtbar. Leider gibt es bislang kein fundiertes ökologisches Gutachten, das Aussagen macht, wie viel Wasserentnahme tatsächlich vertretbar wäre. Gäbe es ein solches Gutachten, wäre die jetzige Entnahmepolitik nicht mehr möglich.
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6
A: Im Ergebnis wird gefordert, dass eine Stützung der Weser nur noch bei tatsächlichem Bedarf, also Schwerverkehr, gewährleistet wird. Das Stuft die Weser automatisch in Ihren Wichtigkeit herab. Das bedeutet im Umkehrschluß, dass Erhaltungsinvestitionen nicht mehr vom Bund getragen werden. Bleibt also die Frage, was am ende besser ist.
B: Es geht nicht darum der Weser kein Wasser zugeben. Letztendlich bekommt sie immer das Wasser, da im Herbst Stauraum für die Winterhochwasser benötigt wird. Die Sondertransporte (Schwertransporte) sind so gut wie vom Tisch, da kein Nachfrage mehr ist und die Oberweser zu unbeständig befahren werden kann. Es geht darum, dass Wasser maßvoll einzusetzen, so dass der See möglichst bis Ende August Vollstau hat und die touristische Infrastruktur nicht zusammenbricht. Es gilt flachgehende Schiffe, wie vor 100 Jahren einzusetzen, siehe die "Hessen" in Bad Karlshafen.
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7
Warum denkt denn Niemand an den Verlust von Lebensqualität von geschätzten 200000 Menschen, die Baden, Segeln, Tauchen, Angeln oder einfach nur die herrliche Landschaft und die Ruhe des Edersees geniessen wollen ( insbesondere Familien mit Kindern, die sich keine weite Reise in den Ferien leisten können). Der volle See hat eine sehr große Anziehungskraft. Das Einzugsgebiet reicht sicher von Frankfurtbis zu Harz und von Thüringen bis ins Ruhrgebiet.
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8
Gesetzliche Grundlage für die Ablass-Praxis am Edersee ist die Talsperrenverordnung von 1914, stammt aus Kaisers Zeiten, für damals ok. Seitdem gibt es aber eine touristische Infrastruktur am Edersee mit gewaltigen Investitionen, weitaus mehr Arbeitsplätzen als an der Oberweser. Ökonomisch hat der See die Weser überholt. Das wird in unserer unzeitgemäßen Bürokratie und Politik nicht erkannt. Verlierer dieser Situation sind der Edersee und die Menschen, die Erholung, Entspannung und sportliche Betätigung praktizieren und die Betriebe, die das ermöglichen. Änderung ist dringend angesagt!
Quelle: Aus eigener Erfahrung und selbst gewonnenen Informationen.
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9
Warum war man seitens der zuständigen Behörde nicht in der Lage, der besonderen Wassersituation in diesem Jahr Rechnung zu tragen und mit der Stützung des Oberweser einfach später zu beginnen. Dann hätte man auch im August und September noch genügend Reserven gehabt, mehr als die Mindestabgabe in die Waagschale zu werfen. Jetzt steht man mit nahezu leeren Händen da - schlecht gewirtschaftet!
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10
A: Zu hinterfragen wäre auch die wissenschaftlich festgeschriebene Menge von mindestens 6 kbm/sek. als Untergrenze des Ablaufs in die untere Eder - bei einem sommerlichen Zulauf von zeitweise gerade mal 1,5 kbm/sek. im Oberlauf. Bei insgesamt abnehmenden Zulauf aus der Eder gehören solche Festschreibungen auf den Prüfstand. Die Forderung: Mindestentnahme nicht höher als der tatsächliche Zulauf. Wäre doch eine Testreihe wert.
Quelle: Ermittlung einer ökologisch und ökonomisch vertretbaren Mindestwassermenge in der Unteren Eder und der Unteren Fulda zur optimierten Steuerung der Edertalsperre Auftraggeber: Land Hessen, vetreten durch Regierungspräsidium Kassel Bearbeitungszeit: 11/2002-11/2003 Federführender Bearbeiter: Dipl.-Ing
B: Ich bin Kasseler und fahre immer gerne zum Edersee zum Schwimmen, Segeln, Windsurfen und Wandern. Aber ich bin dafür, dass die Mindestabgabemenge von 6 kbm/sek bleibt. Dann hat eben die Fulda genug Wasser für Wassersportler. Bei sommerlichen Temperaturen kann man auch auf Fulda sehr schön Kanu, Kajak oder Tretboot fahren. Bei 1,5 kbm/sek bleibt von Fulda nur ein kleiner Bach.
Quelle: eigene Meinung
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