Petition richtet sich an:
Deutscher Bundestag Petitionsausschuss
Es soll die marktbeherrschende Stellung der Aktiengesellschaft FC Bayern München gebrochen werden. Hierzu gibt es mehrere Möglichkeit: 1. Zerschlagung der FC Bayern München AG 2. Schaffung von Regeln wie es sie in der amerikanischen Basketballliga NBA gibt. Stichwort Rookieregel (Aufteilung der größten Talenten auf alle Vereine) und Salary Cap (Obergrenzen für die Gesamtausgaben an Spielergehältern eines Vereins, sowie Strafsteuern beim Überschreiten der Grenzen).
Begründung
Die Bundesliga ist ein Wirtschaftsbetrieb. Wettbewerb ist dort genauso -oder vielleicht noch stärker- bedeutend wie in jedem anderen Wirtschaftszweig. Marktbeherrschende Stellungen verhindern den Wettbewerb. Bayern München hat, u.a. durch den gezielten Ankauf von Schlüsselspielern anderer Vereine, in der Bundesliga eine dermaßen marktbeherrschende Stellung erreicht, dass der Wettbewerb nicht mehr funktioniert. Durch die "Geldmaschine" Championsleague und Geldzuflüsse wie durch den Ankauf von Anteilen durch die Allianz AG wird diese marktbeherrschende Stellung weiter ausgebaut. Dies schadet den anderen Vereinen, die nicht in der Lage sind, solche Gehälter zu zahlen und sich zum Teil überschulden müssen, wenn sie Spieler behalten wollen. Es schadet aber auch langfristig der Bundesliga und den vielen Fans. Aufgrund der Bedeutung des Fußballs in unserer Gesellschaft und des großen Interesses weiter Bevölkerungsteile ist dies eine Sache, die sich der Bundestag annehmen sollte. Zudem hat Bayern München einen sehr starken Einfluss in der DFL und im DFB. Daher müssen entsprechende Regeln von Außen, entweder durch das Kartellamt, das aber bisher nicht eingeschritten ist, oder der Politik, sprich dem Bundestag, kommen. Regeln wie in der NBA - nebenbei bemerkt, in einem sehr kapitalistischen Land - haben sich bewährt und könnten durchaus auf die Bundesliga übertragen werden.