Alpsee statt Deponie - BürgerInnen fordern Alternativen

Petition richtet sich an:
Bürgermeister und Stadtrat von Immenstadt, Landratsamt Oberallgäu

2.130 Unterschriften

100 %
1.676 von 1.400 für Quorum in Landkreis Oberallgäu Landkreis Oberallgäu

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1.676 von 1.400 für Quorum in Landkreis Oberallgäu Landkreis Oberallgäu
  1. Gestartet Januar 2026
  2. Sammlung noch > 2 Monate
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Bürgermeister und Stadtrat von Immenstadt, Landratsamt Oberallgäu

Wir fordern Schutz von Natur und Kultur

Wir fordern eine verantwortungsvolle Entscheidung, die Umwelt und Landschaft der Alpseeregion, die Erholungswege sowie das historisch gewachsene Umfeld der Burgruinen Rothenfels und Hugofels schützt. Wir sind gegen eine Deponie an diesem Standort. Die geplante Erdaushub- und Bauschuttdeponie wäre rund acht Fußballfelder groß, mit 170.000 Kubikmetern Verfüllvolumen und einer Auffüllhöhe von bis zu vier Metern. Über etwa zwölf Jahre würden LKW-Verkehr, Lärm und Staub Bürgerinnen und Bürger, Natur und Erholung massiv belasten.

Seltene Natur & Lebensraum für Tiere

Dieser Ort ist ein Raum von seltener Stille und Einsamkeit – ein gewachsenes Refugium für Waldtiere, das geschützt werden muss. Eine Deponie an diesem Standort zerstört, was nicht ersetzbar ist.

Forderung an die Entscheidungsträger

Deshalb fordern wir:

  • eine ernsthafte Prüfung von Alternativstandorten, auch über die Stadtgrenzen hinaus
  • Transparenz und frühzeitige Beteiligung der BürgerInnen und betroffenen Anwohner

Begründung

Warum dieser Standort problematisch ist

Die Entscheidung muss Natur, Lebensqualität und die Interessen künftiger Generationen schützen und darf nicht allein wirtschaftlichen oder kurzfristigen Interessen folgen.

Unsere Petition ist wichtig, weil die geplante Erdaushub- und Bauschuttdeponie die Landschaft am Alpsee unwiederbringlich zerschneidet und entstellt. Das Weihergut, oberhalb des Hotels Rothenfels, ist ein wertvoller Erholungsraum für Einheimische und Gäste und Teil einer historisch gewachsenen Kulturlandschaft. Eine Deponie würde nicht nur die Natur und die Wanderwege beeinträchtigen, sondern auch das Umfeld der denkmalgeschützten Burgruinen Rothenfels und Hugofels dauerhaft verändern.

Langfristige Risiken für Umwelt und Gesundheit

Zusätzlich bestehen langfristige Risiken, die heute nicht sicher bewertet werden können:

  • Durch den Transport und die Lagerung von Aushubmaterial können invasive Pflanzen eingeschleppt werden
  • Schadstoffe in Boden und Wasser gelangen
  • Quellen beeinträchtigt oder sogar versiegt werden.

Diese Folgen wären nicht nur eine Belastung für die Natur, sondern würden auch dem Tourismus und der Lebensqualität in der Region nachhaltig schaden.

Verantwortung gegenüber kommenden Generationen

Die Stadt Immenstadt hat sich zum Ziel gesetzt, Natur, Landschaft und Erholungsräume zu schützen und einen ruhigen, naturverträglichen Tourismus zu fördern. Eine Entscheidung ohne Transparenz, echte Bürgerbeteiligung und eine ernsthafte Alternativprüfung wäre deshalb unverantwortlich gegenüber unserer Heimat und kommenden Generationen.

Quellen (Auswahl):

  • Denkmalatlas Bayern (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege) – Einträge Burgruinen Rothenfels und Hugofels
  • Umweltbundesamt (UBA) & Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU) – Deponien, Grundwasser- und Bodenschutz
  • Bundesamt für Naturschutz (BfN) – Neophyten/invasive Arten
  • Stadt Immenstadt – Stadtentwicklung/Tourismusziele (Natur-, Landschafts- und Erholungsschutz)
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, BI zum Erhalt der Alpsee Landschaft, Immenstadt

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.01.2026
Sammlung endet: 30.10.2026
Region: Landkreis Oberallgäu
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    das Landratsamt Oberallgäu hat uns mitgeteilt, dass der Antragsteller, die RESULT
    Recycling GmbH & Co. KG, das Planfeststellungsverfahren für die geplante
    Erdaushubdeponie in Immenstadt-Bühl vorübergehend ruhend gestellt hat. Grund dafür
    ist, dass weitere Unterlagen erarbeitet werden müssen.
    Das Vorhaben ist damit nicht endgültig beendet. Wir hoffen selbstverständlich, dass die
    geplante Deponie nicht weiterverfolgt wird, und beobachten die weitere Entwicklung
    aufmerksam. Dabei geht es neben dem Schutz von Natur und Landschaft auch um die
    Sicherheit der Menschen: Die geplante Zufahrt verläuft über eine kurvenreiche
    Bergstrecke, die von Radfahrenden und Motorradfahrenden genutzt wird. Eine mögliche
    Verschmutzung der Fahrbahn durch den Deponieverkehr wäre ein erhebliches
    Sicherheitsrisiko.
    Sobald das Verfahren wieder aufgenommen wird – etwa durch eine erneute Auslegung
    oder einen Erörterungstermin –, soll die Öffentlichkeit rechtzeitig informiert werden. Auch
    wir werden euch über OpenPetition auf dem Laufenden halten.
    Vielen Dank für eure Unterstützung ; )
    Mit herzlichen Grüßen
    Hans Koch, Gabi Greve, Waltraud Funk
    Bürgerinitiative Alpsee statt Deponie

  • Liebe Unterstützer:innen der Bürgerinitiative Alpsee statt Deponie - BürgerInnen fordern Alternativen,

    Wie ihr wisst, wurde das Planfeststellungsverfahren zur Erdaushubdeponie am Weihergut, oberhalb des Alpsee, am 20. April 2026 eröffnet. Damals hieß es, dass nach etwa drei Monaten mit einem Bescheid zu rechnen sei. Diese Frist ist mittlerweile verstrichen. Der Erörterungstermin soll nach aktuellem Kenntnisstand im Herbst 2026 stattfinden. 
    Die zuständige Behörde wird den Termin voraussichtlich erst eine Woche vorher bekanntgeben. Sobald der Termin offiziell feststeht, informieren wir euch schnellstmöglich.
    Was ihr tun könnt:
    Prüft regelmäßig eure E-Mails (auch Spam-Ordner!).
    Achtet auf die lokale Presse (Allgäuer Zeitung, Kreisboten) – wir werden den Termin dort ebenfalls bekanntgeben.
    Verfolgt unsere OpenPetition-Seite unter www.openpetition.de/Alpsee-statt-Deponie – dort posten wir den Termin sofort, sobald er bekannt ist.
    Achtet auf öffentliche Bekanntmachungen (Amtsblatt, Website des Landratsamts).
    Fragen oder Anregungen? Meldet euch gerne bei uns unter: www.grosseralpsee.org/kontakt/

    Bitte teilt unsere Website und die Petition weiterhin mit Menschen, denen die Landschaft am Alpsee am Herzen liegt:
    Wir danken euch für euer weiterhin großes Engagement und euer Vertrauen. Gemeinsam bleiben wir am Thema dran.
    Herzliche Grüße
    Hans Koch, Gabi Greve, Waltraud Funk
    Bürgerinitiative Alpsee statt Deponie- Bürger fordern Alternativen

Diese Deponie ist nicht für die Stadt Immenstadt! Sie dient allen Bauvorhaben im Umkreis von 50 km Luftlinie. Das heißt, dass Sattelzüge von Lindau bis Füssen, vom Tannhäuser Tal bis Isny/Wangen, vom Kleinen Walsertal bis Memmingen durch die Innenstadt unseres Städtles fahren. Das hat mit Umeltschutz nichts mehr zu tun. Der CO2-Abdruck ist katastrophal.

Irgendwo muss ja eine Deponie sein. Bei unbelastetem Aushub ist das kein Problem. Das ist auch Umweltschonend.

Warum Menschen unterschreiben

Ich fahre als Tourist oft in diese Region und genieße die Landschaft und Ruhe. Ich fürchte, der geplante Standort wird diese Idylle der Ruhe und Natur zerstören. und fände es gut, wenn man nochmal nach einem geeigneten Standort ausschau hält.

Wir betreiben Ferienwohnungen in der Gegend und möchten unseren Gästen ein schönes Erholungsgebiet erhalten. Außerdem ist außer der Verschandelung der Umwelt auch zu prüfen, ob der erwähnte Bauschutt nicht anders verwendet werden kann. Recycling statt Entsorgung.

Natur vor Commerz

Ein Juwel der Natur und der (Nah-)Erholung darf nicht durch solche Projekte zerstört werden.

Die Natur hat Vorrang.

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