Alpsee statt Deponie - BürgerInnen fordern Alternativen

Petition richtet sich an
Bürgermeister und Stadtrat von Immenstadt, Landratsamt Oberallgäu

1.769 Unterschriften

100 %
1.423 von 1.400 für Quorum in Landkreis Oberallgäu Landkreis Oberallgäu

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  1. Gestartet 18.01.2026
  2. Sammlung noch > 6 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
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Petition richtet sich an: Bürgermeister und Stadtrat von Immenstadt, Landratsamt Oberallgäu

Wir fordern Schutz von Natur und Kultur

Wir fordern eine verantwortungsvolle Entscheidung, die Umwelt und Landschaft der Alpseeregion, die Erholungswege sowie das historisch gewachsene Umfeld der Burgruinen Rothenfels und Hugofels schützt. Wir sind gegen eine Deponie an diesem Standort. Die geplante Erdaushub- und Bauschuttdeponie wäre rund acht Fußballfelder groß, mit 170.000 Kubikmetern Verfüllvolumen und einer Auffüllhöhe von bis zu vier Metern. Über etwa zwölf Jahre würden LKW-Verkehr, Lärm und Staub Bürgerinnen und Bürger, Natur und Erholung massiv belasten.

Seltene Natur & Lebensraum für Tiere

Dieser Ort ist ein Raum von seltener Stille und Einsamkeit – ein gewachsenes Refugium für Waldtiere, das geschützt werden muss. Eine Deponie an diesem Standort zerstört, was nicht ersetzbar ist.

Forderung an die Entscheidungsträger

Deshalb fordern wir:

  • eine ernsthafte Prüfung von Alternativstandorten, auch über die Stadtgrenzen hinaus
  • Transparenz und frühzeitige Beteiligung der BürgerInnen und betroffenen Anwohner

Begründung

Warum dieser Standort problematisch ist

Die Entscheidung muss Natur, Lebensqualität und die Interessen künftiger Generationen schützen und darf nicht allein wirtschaftlichen oder kurzfristigen Interessen folgen.

Unsere Petition ist wichtig, weil die geplante Erdaushub- und Bauschuttdeponie die Landschaft am Alpsee unwiederbringlich zerschneidet und entstellt. Das Weihergut, oberhalb des Hotels Rothenfels, ist ein wertvoller Erholungsraum für Einheimische und Gäste und Teil einer historisch gewachsenen Kulturlandschaft. Eine Deponie würde nicht nur die Natur und die Wanderwege beeinträchtigen, sondern auch das Umfeld der denkmalgeschützten Burgruinen Rothenfels und Hugofels dauerhaft verändern.

Langfristige Risiken für Umwelt und Gesundheit

Zusätzlich bestehen langfristige Risiken, die heute nicht sicher bewertet werden können:

  • Durch den Transport und die Lagerung von Aushubmaterial können invasive Pflanzen eingeschleppt werden
  • Schadstoffe in Boden und Wasser gelangen
  • Quellen beeinträchtigt oder sogar versiegt werden.

Diese Folgen wären nicht nur eine Belastung für die Natur, sondern würden auch dem Tourismus und der Lebensqualität in der Region nachhaltig schaden.

Verantwortung gegenüber kommenden Generationen

Die Stadt Immenstadt hat sich zum Ziel gesetzt, Natur, Landschaft und Erholungsräume zu schützen und einen ruhigen, naturverträglichen Tourismus zu fördern. Eine Entscheidung ohne Transparenz, echte Bürgerbeteiligung und eine ernsthafte Alternativprüfung wäre deshalb unverantwortlich gegenüber unserer Heimat und kommenden Generationen.

Quellen (Auswahl):

  • Denkmalatlas Bayern (Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege) – Einträge Burgruinen Rothenfels und Hugofels
  • Umweltbundesamt (UBA) & Bayerisches Landesamt für Umwelt (LfU) – Deponien, Grundwasser- und Bodenschutz
  • Bundesamt für Naturschutz (BfN) – Neophyten/invasive Arten
  • Stadt Immenstadt – Stadtentwicklung/Tourismusziele (Natur-, Landschafts- und Erholungsschutz)
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, BI zum Erhalt der Alpsee Landschaft, Immenstadt
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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.01.2026
Sammlung endet: 30.04.2026
Region: Landkreis Oberallgäu
Kategorie: Umwelt

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Neuigkeiten

  • Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner,

    vergangene Woche haben wir eine Pressemitteilung herausgegeben, die heute im Allgäuer abgedruckt war und noch diese Woche im Kreisboten erscheinen soll.

    Da wir die Artikel leider nicht hier veröffentlichen dürfen, stellen wir hier unsere Mitteilung online, da der Inhalt sich kaum unterscheidet.

    Hier auch nochmal kurz zusammengefasst: es geht nun in die heiße Phase! Bis 20. April 2026 haben alle Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, formelle Einwendungen gegen das Vorhaben einzureichen. Diese Einwendungen sind rechtlich relevant und müssen im Verfahren geprüft werden. Damit könnt Ihr / können wir direkt Einfluss auf die Entscheidung nehmen.

    Wir kommen deshalb gesondert auf Euch zu - derzeit bereiten wir noch etwas vor.

    Herzliche engagierte Grüße,
    Susan
  • Liebe Unterstützer*nnen,

    gestern, 4.März erschien unsere Anzeige im Allgäuer Anzeigeblatt, am kommenden Samstag wird sie im Kreisboten veröffentlicht.

    wir werden immer mehr ***************************************
    Danke!

  • Liebe Unterstützer*innen,

    der Artikel vom Allgäuer Anzeigeblatt ist sehr informativ.
    Heute, 4.März, haben wir online 1681 online Unterschriften plus 273 händisch gesammelte für eine alternative Standortsuche.

    Macht Gebrauch von eurem Bürgerrecht Einwendungen zu erheben. Informationen siehe letzte Veröffentlichung.

    DANKE ! an euch alle!

Eine Deponie dieser Größenordnung (ca. 56.000 m² Fläche, 170.000 m³ Aushub) sollte nur an geeigneten Standorten geplant werden. Dafür ist eine Zusammenarbeit mit Nachbarkommunen sinnvoll, etwa zur Nutzung von Flächen nahe Autobahnausfahrten oder in Senken. Eine bis zu vier Meter hohe Aufschüttung greift stark ins Landschaftsbild ein und belastet Mensch und Natur über mindestens elf Jahre durch Verkehr, Lärm und Beeinträchtigungen der Optik.

Irgendwo muss ja eine Deponie sein. Bei unbelastetem Aushub ist das kein Problem. Das ist auch Umweltschonend.

Warum Menschen unterschreiben

Erhaltung eines stadtnahen Erholungsgebietes und auch wegen des Verkehrsaufkommens

Bitte die Natur schützen.

Erhalt der wunderschönen Natur am und um den Alpsee

Eine Müllhalde, auch wenn sie später wieder zugeschüttet wird, ist kein Aushängeschild für ein Naherholungs- und Wandergebiet, weder für Einheimische, noch für den Tourismus, der für Bühl, aber auch für Immenstadt von enormer Bedeutung ist.

Weil die Region Alpsee naturbelassen bleiben soll, auch für die nächsten Generationen. Es soll keine verdreckte Müllhalde werden!

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