Region: München

Hände weg vom grünen Hinterhof in München-Untersendling LIN25.de

Petition richtet sich an
Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München

9.222 Unterschriften

100 %
7.976 von 6.400 für Quorum in München München

9.222 Unterschriften

100 %
7.976 von 6.400 für Quorum in München München
  1. Gestartet Juli 2025
  2. Sammlung noch > 8 Wochen
  3. Einreichung
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung
Persönliche Daten
 

Ich bin einverstanden, dass meine Daten gespeichert werden. Diese Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.

Petition richtet sich an: Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München

Wir, Anwohner/innen in Untersendling und darüber hinaus, protestieren gegen die geplante Bebauung im Hinterhof der Lindenschmitstraße 25. Der Hinterhof ist eine grüne, unversiegelte Insel mit mehreren über 100 Jahre alten Bäumen. Die Baumaß­nahme mit drei Townhäusern und Fällung des alten Baumbestands ist bereits durch die Stadt München genehmigt. Eine krasse Fehlentscheidung!

Die Münchner Stadtplanung muss ökologischen und sozialen Gesichtspunkten den klaren Vorrang vor den Profitinteressen von Investoren geben. Das wäre möglich, wenn die eigenen Entscheidungsspielräume bei der Genehmigung von Bauanträgen genutzt werden.

Wir fordern OB Dieter Reiter und die Stadtverwaltung auf, die einmalige Grünausstattung im Hinterhof der Lindenschmitstraße 25 neu zu bewerten und die Baumaßnahme zu stoppen.  

Die Verantwortlichen in München müssen in Untersendling und überall aufhören, alte Bäume für Neubauten zu opfern – gerade im städtisch-verdichteten Bereich. Es geht um Klimaschutz und die nötige Resilienz gegen die Erderwärmung in städtischen Räumen und die in Zukunft häufiger auftretenden Hitzewellen. Die alten Bäume im Hinterhof erfüllen wichtige ökologische Funktionen auch für die Artenvielfalt in der Stadt.

 Stoppt diese Irrsinnsplanung! Stoppt die Vernichtung von lebenswerten Stadträumen!

Begründung

Warum sind alte Bäume so wertvoll für uns und andere Lebewesen?
Ökologisch ist es falsch, alte Bäume für Neubauten zu opfern – gerade im städtischen Bereich. Die Bäume im Hinterhof erfüllen mehrere wichtige ökologische Funktionen.

Stadtklima
Alte Bäume kühlen durch Verdunstung und Schatten. Jeder, der im heißen Sommer in den Wald geht, merkt das sofort.

Bodenschutz
Die Wurzeln alter Bäume schützen den Boden vor Erosion und speichern Wasser. Das Planungsreferat propagiert die Idee der „Schwammstadt“, während die gleiche Behörde die Baumfällungen genehmigt.

Kohlenstoffspeicher und Kohlenstoffbindung
Alte Bäume haben über viele Jahrzehnte, im Fall 140 Jahre der LIN25 große Mengen Kohlenstoff in ihrem Holz, ihren Wurzeln und im Boden gespeichert. Wird ein alter Baum gefällt und beispielsweise verbrannt, wird ein Großteil dieses gespeicherten Kohlenstoffs wieder als CO₂ freigesetzt. Alte, große Bäume binden oft sogar Kohlenstoff mehr als junge Bäume. Neuere Studien belegen, dass alte Bäume überproportional viel CO₂ aufnehmen können, da sie durch ihre große Blattmasse mehr Photosynthese betreiben als Nachpflanzungen.

Neupflanzungen sind kein wirklicher Ersatz
Wenn alte Bäume gefällt werden, dauert es Jahrzehnte, bis neu gepflanzte Bäume dieselbe Menge an Kohlenstoff aufnehmen können. In der Zeit zwischen Fällung und Wiederherstellung verliert der Klimaschutz.

Ökosystem im städtischen Raum
Alte Bäume im städtischen Raum spielen für Mikro-Ökosysteme eine wichtige Rolle, gerade in stark verdichteten Gebieten. Sie bieten Lebensraum für zahlreiche Tier- und Pflanzenarten und sorgen für Biodiversität, was in der stark versiegelten Stadt München sehr wichtig ist.

Fotos und Infos unter https://lin25.de

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, LIN25 Mietergemeinschaft, München
Frage an den Initiator

Petition teilen

Bild mit QR code

Abrisszettel mit QR Code

herunterladen (PDF)

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 18.07.2025
Sammlung endet: 08.03.2026
Region: München
Kategorie: Umwelt

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer*innen der Petition „Hände weg vom grünen Hinterhof in München-Untersendling,“

    zum Jahresende melden wir uns aus der Mieter- und Nachbarschaftsinitiative LIN25 noch einmal mit einem herzlichen Dankeschön für Ihren sehr großen Rückhalt! Die Petition hat sicher maßgeblich dazu beigetragen, dass wir gemeinsam mit Wildes Bayern e.V. einen wichtigen juristischen Teilerfolg erzielt haben. Die Bäume dürfen nach dem Urteil des Bay. Verwaltungsgerichtshofs im November 2025 (vorerst) nicht gefällt werden! Und dies obwohl, die zuständige Genehmigungsbehörde keinerlei Handlungsspielräume zum Erhalt des alten Baumbestands sah. Das Gerichtsurteil zeigt klar: So einfach wie die Stadt München darf man es sich nicht machen.

    Zwei Anliegen möchten wir heute hier loswerden:

    (1) Da die Genehmigungsbehörde wie gesagt nicht bereit zu sein scheint, die Baugenehmigung, für deren Rechtswidrigkeit es unzählige Anhaltspunkte gibt, zurückzunehmen, würden wir uns sehr freuen, wenn die Petition in den nächsten Wochen die *symbolische* Grenze von *10.000* Unterstützungsunterschriften erreicht!

    Leiten Sie die Petition an Menschen in Ihrem Bekannten- und Freundeskreis weiter – mit der Bitte um Unterschrift. Wäre doch gelacht, wenn wir das nicht schaffen! Die Petition wird noch im Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags behandelt.

    (2) Klar, wir waren vor Gericht erfolgreich. Die Bäume stehen noch! Ohne unsere Aktivitäten und Ihre Mithilfe wäre dies sicher nicht der Fall. Die Anwaltskosten sind trotz sehr erfreulicher Spendeneingänge immer noch nicht gedeckt. Derzeit besteht noch eine Finanzierungslücke von etwa 11.000 Euro.

    Es gibt zwei Möglichkeiten zu einer (weiteren) Spende – entweder über die Crowdfunding Plattform

    https://whydonate.com/de/fundraising/lin25-baume-vor-profitgier

    oder die direkte Kontoverbindung der Initiative für Spenden
    Kontoinhaber: Toni Hasselmann
    IBAN DE89 1203 0000 1208 6814 84
    BIC BYLADEM1001
    Überweisungszweck: LIN25

    Wir sagen nochmals ein großes Dankeschön und bleiben natürlich optimistisch.

    Alles Gute für das Neue Jahr und herzliche Grüße aus Untersendling in die Welt,

    Thomas Hinz, Amélie und Karl Ströhl, Toni Hasselmann

Bei uns um die Ecke steht seit mindestens 7 Jahren der alte.Komplex der Telekom leer. Hier könnte die Stadt mehr Wohnungen bauen als in Townhäuser passen. Hier könnte Wohnraum geschaffen werden ohne alten Baumbestand zu vernichten. Es gibt sicher noch viele weitere Immobilien bei denen es ähnlich aussieht.

Wenn der Bauherr nach geltendem Recht hier bauen darf (nichts anderes prüft die Lokalbaukommission), dann spricht nichts dagegen. Für die Zukunft kann man das Recht ja ändern und Baumerhalt höher gewichten. So lange das Recht so ist wie es ist, gilt es aber auch hier - ob es der Mietergemeinschaft passt oder nicht. Der OB kann jetzt nicht einfach gegen geltendes Recht ein Bauprojekt stoppen, wir sind keine Diktatur.

Warum Menschen unterschreiben

Böume erhalten statt Beton

Es ist wichtig, jeden einzelnen alten Baum zu erhalten.

Grüne Städte-Inseln erhalten. Keine Industriegebiete u. große Verwaltungsgebäude mehr in Städten.

Vorhandene wertvolle unversiegelte Grünflächen müssen erhalten werden zum Wohl aller Stadtbewohner.

Jeder gesunde erwachsene Baum ist
wichtiger denn je und sollte nicht dem Vorteil weniger geopfert werden. Dafür sollten wir uns alle einetzen.

Werkzeuge für die Verbreitung der Petition.

Sie haben eine eigene Webseite, einen Blog oder ein ganzes Webportal? Werden Sie zum Fürsprecher und Multiplikator für diese Petition. Wir haben die Banner, Widgets und API (Schnittstelle) zum Einbinden auf Ihren Seiten. Zu den Werkzeugen

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

Jetzt fördern