Region: Rostock

Parkplatz-Rettungsschirm für Rostock! Kein Parkplatz weniger Unterschreiben & Parkplatzretter werden

Petition richtet sich an
Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger

1.112 Unterschriften

Sammlung beendet

1.112 Unterschriften

Sammlung beendet

  1. Gestartet Juni 2025
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Oberbürgermeisterin Eva-Maria Kröger

Immer mehr Parkplätze in Rostock verschwinden - ohne echte Alternativen. Was als Verkehrswende verkauft wird, ist für viele Menschen ein Rückschritt: Wer auf das Auto angewiesen ist, steht im Regen.

👉 Ob Handwerker, Pflegekräfte, Eltern mit Kindern, Pendler oder Senioren: Wir alle brauchen erreichbare, sichere und bezahlbare Parkplätze! Doch in immer mehr Straßen und Vierteln werden Stellflächen gestrichen oder gezielt unattraktiv gemacht. Statt Lösungen gibt es Absperrungen. Statt Planung: Ideologie.

Wir sagen: Schluss damit! Rostock braucht einen Parkplatz-Rettungsschirm!

Wir fordern:

 Den Erhalt wohnortnaher Parkmöglichkeiten in allen Stadtteilen!
 Keine Umgestaltung ohne Mitsprache der Anwohnerinnen und Anwohner!
 Faire Lösungen für alle Verkehrsteilnehmer - nicht gegen das Auto, sondern für Wahlfreiheit!
 Mehr Tempo beim Ausbau von P+R, Quartiersgaragen und digitalen Parkleitsystemen!
 Transparente Entscheidungen statt schleichendem Parkplatzabbau!

Ohne Parkplätze verlieren Menschen ihre Mobilität und die Stadt ihre Erreichbarkeit. Einzelhandel, medizinische Versorgung, Vereinsleben und Familienalltag leiden. Das trifft zuerst die, die ohnehin schon eingeschränkt mobil sind.

Wir wollen eine Stadt, in der Mobilität möglich bleibt - für alle.

Begründung

Negative Entwicklungen und Parkplatzabbau in vielen Stadtteilen:
Der Parkplatzverlust in den nächsten Jahren wird enorm sein, wenn nichts unternommen wird. Im Folgenden finden Sie brandaktuelle Beispiele.

Beispiel 1: Entwicklungen im Stadthafen, Bussebart und der Nördlichen Altstadt
Die Stadtverwaltung plant oder führt derzeit massive Umbaumaßnahmen in mehreren Bereichen durch. Es ist zu erwarten, dass es zu einem deutlichen Rückgang von Parkplätzen kommt. 

Geplante Maßnahmen:
·               Umgestaltung Stadthafen (u. a. Warnowbrücke, Hochwasserschutz, Neubauten)
·               Neubau Volkstheater
·               Umgestaltung Bussebart und Hafenmarkt

Betroffener Parkraum:
· Stadthafen: Aktuell befinden sich über 800 Stellplätze im Stadthafen. Diese könnten perspektivisch gänzlich für die öffentliche Nutzung verloren gehen.
· Bussebart/Hafenmarkt: Der ehemalige Parkplatz an der Fischerbastion wurde bereits vollständig zurückgebaut. Der Hafenmarkt wird ebenfalls umgestaltet. Insgesamt entfallen hier ca. 200 Parkplätze für die Öffentlichkeit. Die Anzahl der nach den Bauvorhaben für die Öffentlichkeit zugänglichen Parkplätze ist unklar.

Beispiel 2: Entwicklungen in der Steintor-Vorstadt

Die Stadtverwaltung plant auch hier umfangreiche Umbaumaßnahmen an der Verkehrsinfrastruktur, welche sich massiv auf den ruhenden Verkehr und somit direkt auf die Anwohnerinnen und Anwohner auswirken würden.

Geplante Maßnahmen:
·  Neues Landesbehördenzentrum: In der Blücherstraße sollen 550 Mitarbeiter zeitnah die Arbeit aufnehmen. Jedoch gibt es in der Umgebung jetzt schon kaum Parkplätze. Der Parkdruck in der Steintor-Vorstadt wird weiter erhöht!
·   Parkraumkonzept Steintor-Vorstadt: Gut gemeint, schlecht gemacht! Zwar soll das Bewohnerparken deutlich ausgeweitet werden, allerdings bedeutet das aufgrund der gesetzlichen Regelungen z.B. zu notwendigen Gehweg- und Straßenbreiten und zur Markierung der Stellplätze viele Umbaumaßnahmen und im Ergebnis eine deutliche Reduzierung von Stellplätzen. In vielen Straßen werden durch die strengen Vorgaben einseitig oder auf beiden Seiten die Parkplätze entfallen (u.a. Augustenstraße, Herderstraße, Hermannstraße, Zelckstraße).

Betroffener Parkraum:
·       Insgesamt sollen ca. 200 Parkplätze verloren gehen und zusätzlicher Parkdruck entstehen. Der Parkplatzsuchverkehr würde weiter steigen.

Es gibt viele weitere Problembereiche in der Stadt, zum Beispiel in der KTV und in der Südstadt. 

Welche politischen Anstrengungen haben wir bisher unternommen, um dem Parkplatzabbau entgegenzuwirken?

Die FDP Rostock und die Bürgerschaftsfraktion FDP/Unabhängige (bestehend aus FDP, UfR und Die PARTEI) im Rathaus setzen sich in Rostock konsequent für den Erhalt von Parkplätzen ein. Wir fordern: Keine Reduzierung von Parkflächen ohne gleichwertigen Ersatz!

Beispiele für unsere Initiativen in der Rostocker Bürgerschaft:

Parkplatz-Rettungsschirm: Kein Parkplatz weniger – Parkraum sichern bei Baumaßnahmen
(Antrag 2024/AN/0317)

Viele Baumaßnahmen in Rostock führen zum dauerhaften Wegfall von Parkraum, oft ohne adäquate Kompensation. Deshalb haben wir gefordert: Bei städtischen Bauprojekten dürfen keine Parkplätze ersatzlos entfallen!
Ergebnis in der Bürgerschaft: abgelehnt!

Parkplatz-Rettungsschirm für die Steintor-Vorstadt: Parkraumkonzept stoppen – Parkflächen erhalten
(Antrag 2025/AN/0813)

Wir fordern aktuell, die geplante Reduktion von über 200 Stellplätzen in der Steintor-Vorstadt zu stoppen. Keine Reduzierung von Parkraum ohne vorher geschaffene Alternativen!
Ergebnis in der Bürgerschaft: in der Beratung

🅿️ Bitte unterstützen Sie unsere Petition!

Unser Ansporn ist die Lösung von Nutzungskonflikten. Fußgänger müssen ordentliche Fußwege haben. Fahrradfahrer müssen sich sicher im Rostocker Straßenverkehr fortbewegen können. Aber auch Menschen, die auf ihr Auto angewiesen sind, haben ein Recht auf faire Behandlung. 
Ein entscheidender Punkt hierbei ist das Vorhandensein von Parkplätzen. Seit Jahren werden in Rostock schleichend mehr und mehr Parkplätze abgebaut, ohne den Menschen akzeptable Alternativen zu eröffnen.

Verstehen Sie uns nicht falsch: Es geht nicht darum, Stadtentwicklung zu verhindern oder für immer auf tausende Autos an Straßenrändern und Fußwegen zu starren, aber zuerst müssen Alternativen geschaffen werden: Parkhäuser, Quartiersgaragen, Parkpaletten, P+R Parkplätze, usw. – nur dann können sinnvolle Umgestaltungen starten!

Schluss mit dem Kulturkampf gegen Autofahrer und Autofahrerinnen!

📣 Unterstützen Sie jetzt unsere Petition für den Erhalt von Parkraum in Rostock

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, FDP Rostock, Rostock
Frage an den Initiator

Angaben zur Petition

Petition gestartet: 19.06.2025
Sammlung endet: 18.12.2025
Region: Rostock
Kategorie: Verkehr

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer, 
    unsere Petition „Parkplatz-Rettungsschirm für Rostock!“ ist beendet: 1112 Menschen haben gemeinsam mit uns gegen den Parkplatzabbau in Rostock gekämpft. Das ist ein deutliches Zeichen. Dafür möchten wir uns auch bei Ihnen ganz persönlich bedanken. Aktuell mussten wir jedoch einen inhaltlichen Rückschlag hinnehmen. Die Bürgerschaft hat trotz unseres monatelangen Einsatzes ein neues Parkraumkonzept für die Steintor-Vorstadt beschlossen. Für die Anwohnerinnen und Anwohner bedeutet das konkret, dass kostenloses Parken künftig nicht mehr möglich sein wird. Einige Straßenabschnitte werden mit Parkuhren ausgestattet, auf anderen wird das Parken vollständig verboten, und in allen weiteren Bereichen wird Bewohnerparken eingeführt. Hierfür muss künftig ein sogenannter Bewohnerparkausweis erworben werden, der allerdings keinen garantierten Parkplatz bietet. Gerade in der Steintor-Vorstadt ist dies ein erhebliches Problem: Nicht nur die Kosten steigen deutlich, sondern es werden mindestens 160 Parkplätze vollständig entfallen. Unsere Fraktionsvorsitzende hat dieses Dilemma in ihrer Rede in der Bürgerschaft nochmal zusammengefasst: Hier angucken. 

    Viele Bürgerinnen und Bürger erleben die aktuelle Verkehrspolitik zunehmend als Belastung im Alltag. Das Vorgehen der Stadt sowie einer Mehrheit der Bürgerschaft sorgt, verständlicherweise, für Frustration. Die Berücksichtigung individueller Lebensrealitäten ist für uns kein Randthema, sondern Teil unserer politischen Identität. Gerade diejenigen, die beruflich oder privat auf ihr Auto angewiesen sind, finden aktuell kaum Beachtung. 

    Selbstverständlich muss sich auch die Rostocker Verkehrspolitik weiterentwickeln und an neue Herausforderungen anpassen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass zuvor genügend realistische und bezahlbare Alternativen geschaffen werden. Wer Parkplätze reduziert, muss auch dafür sorgen, dass funktionierende Ausweichmöglichkeiten vorhanden sind. Leider drohen jedoch bereits die nächsten Hiobsbotschaften: Im Rahmen geplanter Umgestaltungsmaßnahmen will die Stadt weitere 70 Parkplätze in der Blücherstraße abbauen. Der in den kommenden Jahren anstehende Umbau des Stadthafens soll sogar den Wegfall von rund 800 (!!!) Parkplätzen zur Folge haben. Das bislang nordöstlich des Theaterneubaus geplante Parkhaus, mit dem zumindest etwa 400 Parkplätze hätten erhalten werden können, soll nun ebenfalls vollständig entfallen. Auch an vielen weiteren Stellen im Stadtgebiet sind zusätzliche Maßnahmen zur Reduzierung von Parkplätzen geplant. 

    Sie fragen sich, ob das sonst niemanden in der Bürgerschaft stört? Nein, leider stehen wir mit unserer Kritik häufig weitgehend allein da. Ihre Zuschriften bestärken uns jedoch weiterhin darin, uns für eine ausgewogene Verkehrspolitik einzusetzen, die die Interessen aller Rostockerinnen und Rostocker gleichermaßen berücksichtigt. Deshalb werden wir auch künftig nicht verstummen und unsere Positionen immer wieder deutlich machen, beispielsweise mit neuen Vorschlägen und Initiativen.

    Sie werden von uns hören. Wir bedanken uns nochmals herzlich für Ihre Unterstützung.
    Das Team der FDP Rostock

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
    wir möchten Danke sagen: Über 1000 Unterschriften für unsere Petition gegen den Parkplatzabbau in Rostock. Das ist ein starkes Zeichen und bestärkt uns in unseren Bemühungen für eine ausgewogene Verkehrspolitik, die die Interessen aller Rostockerinnen und Rostocker gleichermaßen berücksichtigt.
    Inhaltlich haben wir leider nicht so gute Nachrichten. Die Rostocker Bürgerschaft hat den Antrag unser Fraktion FDP/Unabhängige für einen Stopp des Parkraumkonzepts in der Steintor-Vorstadt abgelehnt. Die Stadt plant hier eine komplette Neustrukturierung des ruhenden Verkehrs. In der Konsequenz bedeutet das, dass knapp 200 Parkplätze gänzlich entfallen. Außerdem wird das sogenannte Bewohnerparken eingeführt. Das bedeutet, dass zukünftig nicht nur deutlich weniger Parkplätze zur Verfügung stehen werden, nein, diese werden dann zusätzlich auch noch kostenpflichtig sein. Auch der Nordkurier hat berichtet: www.nordkurier.de/regional/rostock/parkplaetze-weg-gebuehren-drohen-streit-um-neues-verkehrsprojekt-4014894
    Wir halten diese Verkehrspolitik, die einfachen Menschen ihr Leben schwerer und umständlicher macht, für falsch. Außerdem ist sie unnötig. Es spricht mittel- und langfristig nichts gegen eine Neustrukturierung des ruhenden Verkehrs, aber erst müssen alternative Stellplatzangebote für die Menschen geschaffen werden, die auf ihr Auto angewiesen sind. Die Stadt will das fertige Parkraumkonzept zeitnah in der Rostocker Bürgerschaft zur Abstimmung stellen. Wir werden natürlich ablehnen und uns weiterhin gegen eine Stigmatisierung von Autofahrerinnen und Autofahrern einsetzen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!
    Abschließend haben wir aber noch eine Bitte an Sie: Helfen Sie uns nochmal unserer Petition mehr Kraft zu verleihen. Informieren Sie Verwandte und Bekannte, dass man mit einer Unterschrift für diese Petition ganz einfach ein Zeichen setzen kann. Leiten Sie einfach diese Mail weiter.

    Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung.
    Das Team der FDP Rostock

Die Stadt muss für alle attraktiv sein. Für Anwohner, Gewerbetreibende, Besucher aus dem Umland und die Touristen. Bis auf die Anwohner und Touristen, kann nicht auf die öffentlichen Verkehrsmittel zugegriffen werden. Und auch Teile der Anwohner benötigen für einige Destinationen ein Auto. Deswegen kein Parkplatz weniger!

Weil es viele andere Möglichkeiten als PKW-Individualverkehr gibt. Und gegen Sonderparkplätze für Pflegekräfte und Zulieferer spricht ja nichts. Aber warum sollte es für Privatbesitz (eigenes KFZ) einen Anspruch auf Stellflächen im öffentlichen Raum geben.

Helfen Sie mit, Bürgerbeteiligung zu stärken. Wir wollen Ihren Anliegen Gehör verschaffen und dabei weiterhin unabhängig bleiben.

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