Neuigkeiten
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Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
unsere Petition „Parkplatz-Rettungsschirm für Rostock!“ ist beendet: 1112 Menschen haben gemeinsam mit uns gegen den Parkplatzabbau in Rostock gekämpft. Das ist ein deutliches Zeichen. Dafür möchten wir uns auch bei Ihnen ganz persönlich bedanken. Aktuell mussten wir jedoch einen inhaltlichen Rückschlag hinnehmen. Die Bürgerschaft hat trotz unseres monatelangen Einsatzes ein neues Parkraumkonzept für die Steintor-Vorstadt beschlossen. Für die Anwohnerinnen und Anwohner bedeutet das konkret, dass kostenloses Parken künftig nicht mehr möglich sein wird. Einige Straßenabschnitte werden mit Parkuhren ausgestattet, auf anderen wird das Parken vollständig verboten, und in allen weiteren Bereichen wird Bewohnerparken eingeführt. Hierfür muss künftig ein sogenannter Bewohnerparkausweis erworben werden, der allerdings keinen garantierten Parkplatz bietet. Gerade in der Steintor-Vorstadt ist dies ein erhebliches Problem: Nicht nur die Kosten steigen deutlich, sondern es werden mindestens 160 Parkplätze vollständig entfallen. Unsere Fraktionsvorsitzende hat dieses Dilemma in ihrer Rede in der Bürgerschaft nochmal zusammengefasst: Hier angucken.Viele Bürgerinnen und Bürger erleben die aktuelle Verkehrspolitik zunehmend als Belastung im Alltag. Das Vorgehen der Stadt sowie einer Mehrheit der Bürgerschaft sorgt, verständlicherweise, für Frustration. Die Berücksichtigung individueller Lebensrealitäten ist für uns kein Randthema, sondern Teil unserer politischen Identität. Gerade diejenigen, die beruflich oder privat auf ihr Auto angewiesen sind, finden aktuell kaum Beachtung.
Selbstverständlich muss sich auch die Rostocker Verkehrspolitik weiterentwickeln und an neue Herausforderungen anpassen. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass zuvor genügend realistische und bezahlbare Alternativen geschaffen werden. Wer Parkplätze reduziert, muss auch dafür sorgen, dass funktionierende Ausweichmöglichkeiten vorhanden sind. Leider drohen jedoch bereits die nächsten Hiobsbotschaften: Im Rahmen geplanter Umgestaltungsmaßnahmen will die Stadt weitere 70 Parkplätze in der Blücherstraße abbauen. Der in den kommenden Jahren anstehende Umbau des Stadthafens soll sogar den Wegfall von rund 800 (!!!) Parkplätzen zur Folge haben. Das bislang nordöstlich des Theaterneubaus geplante Parkhaus, mit dem zumindest etwa 400 Parkplätze hätten erhalten werden können, soll nun ebenfalls vollständig entfallen. Auch an vielen weiteren Stellen im Stadtgebiet sind zusätzliche Maßnahmen zur Reduzierung von Parkplätzen geplant.
Sie fragen sich, ob das sonst niemanden in der Bürgerschaft stört? Nein, leider stehen wir mit unserer Kritik häufig weitgehend allein da. Ihre Zuschriften bestärken uns jedoch weiterhin darin, uns für eine ausgewogene Verkehrspolitik einzusetzen, die die Interessen aller Rostockerinnen und Rostocker gleichermaßen berücksichtigt. Deshalb werden wir auch künftig nicht verstummen und unsere Positionen immer wieder deutlich machen, beispielsweise mit neuen Vorschlägen und Initiativen.
Sie werden von uns hören. Wir bedanken uns nochmals herzlich für Ihre Unterstützung.
Das Team der FDP Rostock -
Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
wir möchten Danke sagen: Über 1000 Unterschriften für unsere Petition gegen den Parkplatzabbau in Rostock. Das ist ein starkes Zeichen und bestärkt uns in unseren Bemühungen für eine ausgewogene Verkehrspolitik, die die Interessen aller Rostockerinnen und Rostocker gleichermaßen berücksichtigt.
Inhaltlich haben wir leider nicht so gute Nachrichten. Die Rostocker Bürgerschaft hat den Antrag unser Fraktion FDP/Unabhängige für einen Stopp des Parkraumkonzepts in der Steintor-Vorstadt abgelehnt. Die Stadt plant hier eine komplette Neustrukturierung des ruhenden Verkehrs. In der Konsequenz bedeutet das, dass knapp 200 Parkplätze gänzlich entfallen. Außerdem wird das sogenannte Bewohnerparken eingeführt. Das bedeutet, dass zukünftig nicht nur deutlich weniger Parkplätze zur Verfügung stehen werden, nein, diese werden dann zusätzlich auch noch kostenpflichtig sein. Auch der Nordkurier hat berichtet: www.nordkurier.de/regional/rostock/parkplaetze-weg-gebuehren-drohen-streit-um-neues-verkehrsprojekt-4014894
Wir halten diese Verkehrspolitik, die einfachen Menschen ihr Leben schwerer und umständlicher macht, für falsch. Außerdem ist sie unnötig. Es spricht mittel- und langfristig nichts gegen eine Neustrukturierung des ruhenden Verkehrs, aber erst müssen alternative Stellplatzangebote für die Menschen geschaffen werden, die auf ihr Auto angewiesen sind. Die Stadt will das fertige Parkraumkonzept zeitnah in der Rostocker Bürgerschaft zur Abstimmung stellen. Wir werden natürlich ablehnen und uns weiterhin gegen eine Stigmatisierung von Autofahrerinnen und Autofahrern einsetzen. Wir halten Sie auf dem Laufenden!
Abschließend haben wir aber noch eine Bitte an Sie: Helfen Sie uns nochmal unserer Petition mehr Kraft zu verleihen. Informieren Sie Verwandte und Bekannte, dass man mit einer Unterschrift für diese Petition ganz einfach ein Zeichen setzen kann. Leiten Sie einfach diese Mail weiter.
Wir bedanken uns für Ihre Unterstützung.
Das Team der FDP Rostock -
Änderungen an der Petition
am 19.06.2025