Erhalt der letzten Bäume am Südschnellweg in Hannover (ca. 1,6 km Trassenwald)

Petition richtet sich an
Präsidentin des niedersächsischen Landtags Hanna Naber, Ministerpräsident Olaf Lies, Verkehrspolit. Sprecher*innen der Fraktionen im Bundestag und im niedersächsischen Landtag, Petitionsausschuss des niedersächsischen Landtags

3.471 Unterschriften

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  1. Gestartet Mai 2024
  2. Sammlung beendet
  3. Einreichung vorbereiten
  4. Dialog mit Empfänger
  5. Entscheidung

Petition richtet sich an: Präsidentin des niedersächsischen Landtags Hanna Naber, Ministerpräsident Olaf Lies, Verkehrspolit. Sprecher*innen der Fraktionen im Bundestag und im niedersächsischen Landtag, Petitionsausschuss des niedersächsischen Landtags

Wir wollen den Tunnelbau in Hannover-Döhren nicht gefährden, aber nach Planungen der niedersächsischen Landesstraßenbaubehörde wird auch die knappe Hälfte des Trassenwaldes, die rechts und links des Südschnellwegs noch übrig ist, bis spätestens 2026 gerodet werden. Das wollen wir verhindern!
Im Januar 2024 wurden bereits mehr als 3 ha natürlich gewachsener ca. 60 Jahre alter Waldbestand gerodet, ein Großteil des südlichen Trassenwalds zwischen dem Sportplatz in Ricklingen und dem Sportplatz in Döhren, der den Autofahrer*innen Schatten und dem FFK-Teich Sichtschutz geboten hatte.
Und es ist geplant, weitere ca. 3 ha am Südschnellweg zu roden, insbesondere auf der Nordseite des Schnellwegs, darunter auch ein Großteil der Bäume zwischen dem Dreiecksteich - einem beliebten Badesee - und dem Südschnellweg, sowie ein Streifen vom urwüchsigen Ricklinger Holz.
Denn im September 2021 wurde durch einen Planfeststellungsbeschluss die Verbreiterung des Südschnellwegs in Hannover auf Autobahnbreite mit 25,6 m (statt derzeit 14,5 m) in einem ca. 1,8 km langen Abschnitt (Westabschnitt) ermöglicht. Ebenso wurde die Erhöhung des Dammes um bis zu 1,5 m ermöglicht - beides damit der Aushub des Tunnelbaus in Döhren untergebracht werden kann, also praktisch eine Erddeponie im Landschaftsschutz- und Naherholungsgebiet! Angeblich soll die Erhöhung dem Hochwasserschutz dienen, aber bei einem „100jährigen Hochwasser“ ist die aktuelle Höhe ausreichend. Gegen extremere Hochwasser sind Maßnahmen im Oberlauf von Leine und Beeke der einzig sinnvolle Schutz, sonst würden weite Bereiche von Ricklingen überschwemmt.
Der Ausbau des Südschnellwegs widerspricht - so wie er geplant ist - der notwendigen Verkehrswende für die beschlossene Klimaneutralität von Stadt und Region Hannover in 2035 (Reduzierung des Individualverkehrs um 50% und mehr öffentlicher Verkehr).

Wir fordern:

  • Den Wert alter Bäume und von natürlich gewachsenem Wald anerkennen! Natürliche Lebensgrundlagen müssen für nachfolgende Generationen erhalten bleiben (Artikel 20a Grundgesetz). Echte Verkehrswende jetzt!
  • Keine weiteren, unnötigen Rodungen in der Leinemasch! Die restlichen ca. 3 ha kostbaren Trassenwaldes müssen erhalten bleiben, statt in ca. 2 Jahren alles zu roden, vgl. Karte.
  • Keine Erhöhung des Dammes im Landschaftsschutz- und Naherholungsgebiet für den Aushub des Tunnelbaus in Döhren (keine Erddeponie im Landschaftsschutzgebiet)! Der Tunnelaushub kann für sinnvolle Projekte verwendet werden.
  • Transparenz in den Verfahren: Zugang zu den Berichten des niedersächsischen Verkehrs-ministeriums über dessen Prüfung der beiden Alternativen „Sanierung im Bestand“ und „Kompromisslösung“, wie es in den meisten Bundesländern bereits üblich ist, und wie Verkehrsminister Olaf Lies es uns mündlich bereits 2023 zugesagt hat.
  • Kein Baubeginn der Brücken solange diese Prüfungsunterlagen nicht von unabhängigen Gutachter*innen überprüft worden sind und solange das Planfeststellungsverfahren für den Westabschnitt noch nicht rechtskräftig ist (vgl. HAZ-online vom 14.12.23).
  • Ab sofort eine viel stärkere Gewichtung des Klimaschutzes und der Erhaltung der Biodiversität bei allen Entscheidungen zur Verkehrsplanung (vgl. u.a. neue Studie des österreichischen Umweltbundesamtes im Auftrag der drei Verbände BUND, DIE GÜTERBAHNEN und NABU und das Klimaurteil des europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte).
  • Gesundheitsschutz und Lebensqualität müssen stärker gewichtet werden, denn Lärmschutz-wände bieten im Gegensatz zu Trassenwäldern den Badegästen und Erholungsuchenden keinen Schutz vor Autoabgasen und vielem mehr (Ökosystemleistungen).
  • Die Kaltluftquelle für die südlichen Stadtteile und die Kaltluftschneise in die Innenstadt, Calenberger Neustadt und Linden Süd für die Gesundheit der Bewohner*innen erhalten
  • Keine vorgeschobenen Sicherheitsargumente: Eine Rettungsgasse kann bereits heute problemlos gebildet werden (vgl. HAZ vom 04.10.22 und zahlreiche Augenzeugenberichte)
  • Klimaschutz, Verkehrssicherheit und Verkehrsfluss erhöhen durch Geschwindigkeitsbegrenzung auf 70 bis 80 km/h.
  • Kürzere Bauzeit und Ersparnis von Millionen Steuergeldern durch Alternativlösungen, diese sind juristisch und bautechnisch immer noch möglich.

Begründung

Der restliche Trassenwald (weitere ca. 3 ha) am Südschnellweg, insbesondere auf der Nordseite des Schnellwegs, darunter auch ein Großteil der Bäume am Südufer des Dreiecksteichs, ist wertvoll: Diese Bäume, auch viele gesunde Altbäume, bieten einen Sichtschutz sowie eine natürliche Filterung der Autoabgase für die Badegäste, Jogger*innen und andere Erholungssuchende, CO2-Reduzierung und Sauerstoffproduktion. Sie sind unerlässlich für die Gesundheit von Mensch und Tier. Solche Flächen sind auch nach dem Aktionsprogramm Natürlicher Klimaschutz zu erhalten, und sie würden nur für die Unterbringung des Erdaushubs vom Tunnelbau in Döhren gerodet werden. Der Lebensraum vieler weiterer seltener Tier- und Pflanzenarten würde dadurch zerstört.

Bei einer Sanierung im Bestand mit Ersatz der beiden maroden Brücken ist die Tunnellösung nicht gefährdet, weil diese Alternativvariante mit einer Teilaufhebung des Planfeststellungsbeschlusses im Westabschnitt ermöglicht werden kann, was verwaltungstechnisch einfach wäre. Die Teilaufhebung ermöglicht noch eine geringe Verbreiterung. Wir favorisieren die Sanierung im Bestand, weil dadurch auch der Rest des südlichen Trassenwaldes bei den Kleingärten und zwischen dem Sportplatz in Ricklingen und dem Landwehrkreisel komplett erhalten werden kann, sowie auch die Kleingärten, wo noch eine Klage anhängig ist. Und weil sie zur Klimagerechtigkeit beiträgt.

Hilfsweise sehen wir aber in der Kompromisslösung "RQ21-Süd" eine realistische Alternative (Regelquerschnitt 21 m - wie im Tunnel - statt 25,6 m Autobahnbreite gemäß Planfeststellungsbeschluss für die 1,8 km bis zum Landwehrkreisel, vgl. Pressemitteilung). So bliebe immerhin der wertvolle nördliche Trassenwald komplett erhalten, ebenso auch ein 7 bis 9 m breiter Streifen des noch erhaltenen südlichen Trassenwaldes, denn die Standstreifen werden bei dieser Variante durch Nothaltebuchten ersetzt. Zudem müsste durch den Wegfall der Dammerhöhung für den Tunnelaushub der Dammfuß auch nicht um zusätzliche bis zu 4,5 m verbreitert werden. Diese KompromisslösungRQ21-Süd“ könnte in einem vereinfachten Änderungsverfahren durchgeführt werden. Sie gefährdet daher die Tunnellösung in Döhren auch nicht.

Wir fordern grundsätzlich mehr Transparenz in den Verfahren, insbesondere Einblick in die Prüf-berichte der bisherigen Alternativen. Trotz erneuter Zusage von Verkehrsminister Lies am Montag, 8.1. und 15.1.2024 gegenüber der Gruppe naturliebender Menschen, hat bis heute (Mai 24) keine der unterzeichnenden Gruppen die Prüfberichte erhalten, lediglich einen zusammenfassenden Informationsbrief.

Mit dem EGMR-Urteil vom 09.04.2024 ist juristisch festgestellt, dass die Bürger*innen eines Staates zum Schutz ihrer eigenen Gesundheit ein Menschenrecht auf einen wirksamen Klimaschutz haben. Diesem hat sich auch der Verkehrssektor unterzuordnen. Es wäre ein Klimaverbrechen, in der Leinemasch weitere Bäume zu fällen für mehr Verkehr auf einer breiteren Straße.

Weitere Informationen:


Initiiert von: Gruppe naturliebender Menschen
Unterstützende Gruppen: NABU Hannover, BUND Region Hannover, VCD Hannover, VCD Niedersachsen, Fridays for Future Hannover, Leinemasch BLEIBT, Parents for Future Hannover, Christians for Future Hannover, Grandparents for Future Hannover, Architects for Future Hannover, Parents for Future Wedemark, Omas gegen Rechts Hannover, AK Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung der evangelischen Kirchen in Niedersachsen, BI Leinemasch West, BI Leinemasch e.V., ProTerra Project Cooperation e.V., BI „Wer Straßen sät, wird Autos ernten“ e.V. (Hemmingen), Biologisch (Laden in Linden)

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Angaben zur Petition

Petition gestartet: 08.05.2024
Sammlung endet: 01.02.2026
Region: Niedersachsen
Kategorie: Verkehr

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützer*innen,

    den Trassenwald gibt es nicht mehr.
    Noch bevor die beim OVG Lüneburg anhängigen Klagen behandelt worden sind, wurde komplett gerodet.
    Waren wir zu wenige und/oder zu spät? Wahrscheinlich vor allem letzteres: Beim "HAZ Klimatalk" vom 26.1. (https://klimaschutz-hannover.de/vertrauen-im-fokus/) antwortete Frau Bielfeldt von der IHK Hannover: "Am Südschnellweg wird gebaut wie im Dialogforum besprochen, und am Westschnellweg läuft das Dialogforum zur Zeit". Die Protokolle vom Südschnellweg würden uns interessieren. Das war jedenfalls lang her, vor Corona und vor dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts (April 2021), in dem die Rechte zukünftiger Generationen auf ein erträgliches Klima bestätigt wurden! Bürger- bzw. Verbändebeteiligung hin- oder her, der Souverän, das Volk, und die Legislative, unsere Volksvertreter*innen müssten doch auf neuere Erkenntnisse reagieren können bevor Bäume gefällt und Tiere vertrieben oder zermalmt werden!?!
    Tiere zermalmt? Ja, Sie und Ihr habt richtig gelesen: Auf https://www.youtube.com/shorts/6dqKbhn0zy0 ist zu sehen, wie der Boden durch Kettenfahrzeuge zerwühlt und verdichtet worden ist. Von den Fröschen, Kröten und Molchen, die hier im Waldboden überwintert hatten, weil die Amphibienzäune zu spät und nicht korrekt errichtet wurden, sind wohl nur noch zerbrochene Knochen übrig geblieben (https://www.youtube.com/watch?v=xclz-M48v_c ab 5:20). Da nutzt es leider wenig , dass die Untere Naturschutzbehörde (UNB, die bei der Region Hannover angesiedelt ist), als "Kompromiss" mit der Landesstraßenbaubehörde ausgehandelt hatte, dass die Baumstümpfe erst im April (nach Beginn der Krötenwanderung) gerodet werden. Welche Amphibien sollen da noch wandern? Wie sehr wurde die Population am Dreiecksteich nördlich des Südschnellwegs wohl dezimiert?
    Jetzt bleibt uns, die beiden Kleingärtner*innen weiter zu unterstützen, die demnächst enteignet werden sollen, wobei eine eine Klage beim OVG Lüneburg eingereicht hat, die noch nicht behandelt worden ist.
    Und wir können gemeinsam trauern, was wir zunächst am morgigen Sonntag bei einer Mahnwache mit Kerzen tun wollen, und wer mag, kann eigene Kerzen (am besten mit Glas als Windschutz) mitbringen. Darüber hinaus planen wir, am Valentinstag, 14.2. einen Trauermarsch und/oder eine interreligiöse Trauerandacht auf dem Südschnellweg zu machen um Liebe und Dankbarkeit für die Natur auszudrücken. Gewünscht wurde auch ein Achtsamer Trauerspaziergang in der Innenstadt. Wer uns bei der Vorbereitung unterstützen möchte, melde sich gerne bei info@klimaschutz-am-suedschnellweg.de oder unter "Frage an den Petenten". Weitere Informationen auch auf www.klimaschutz-am-suedschnellweg.de und auf https://www.youtube.com/watch?v=asoUdnbgGFY.

    Ansonsten: Haltet zusammen, tanzt Euren Schmerz weg (wie wir es heute in einer kleinen Gruppe getan haben), folgt uns auf https://www.instagram.com/klimaschutzamsuedschnellweg/, bildet Banden, seid solidarisch, unterstützt den Pilger und/oder uns!

    Traurige aber solidarische Grüße
  • Aufruf „Rodung Tag III“
    Morgen früh um 8.30 in die Leinemasch/ an der Bauerwiese zu kommen,
    um der Zerstörungsmaschinerie ein wenig Menschlichkeit entgegen zu bringen
    & den Landtagsabgeordneten morgen Abend um 19.00 unseren Schmerz zu teilen/ Hannah Arendt Platz

    Liebe Unterstützer*innen,

    Ulrike hat in den letzten Tagen die Bäume mit „Tall trees, warm fire, strong winds, deep water“ in den Tod begleitet.
    Der Pilger und Wilfried (anscheinend noch nicht online) haben die Zerstörung mit der Kamera festgehalten.
    https://www.youtube.com/c/DerPilger1982

    Almut, Uschi, Paulina, Stefanie und Luna haben in der Leinemasch die Stellung gehalten. Danke dafür!
    Und ich, Anna, habe am Rechner gearbeitet, in der Hoffnung einen neuen Anwalt für Daniela, die klagende Kleingärtnerin zu finden. Herausgekommen ist heute Morgen die PM im Anhang.
    Gerade kämpfe ich mit lähmenden Schuldgefühlen, für all das was ich nicht getan habe. Immer wieder auch wegen des falschen Glaubens Zeit zu haben, noch nicht so weit zu sein…oder Zeit zu brauchen.

    Hier noch ein Gedicht, das uns zugeschickt wurde.

    SÜDSCHNELLWEG
     
    Nun werden sie sterben, die letzten Bäume
     
    zugunsten großzügiger Straßenräume.
     
    Ach, könnt mensch nur großzügig sein
     
    beim Erhalt unseres Planeten, der so klein.
     
    Nicht nur Eulen, Käfer und Hornissen,
     
    werden Lebensraum vermissen.
     
    Derjenige, der im Sonnenlicht zeitig im Frühjahr,
     
    mit grünen Knospen und Blättern entzückt, so wunderbar.
     
    Nach Erdaushub und langem Baumaschinenfahren,
     
    werden Autolacke glänzen in fernen Jahren.
     
    Sie werden uns reflektieren Sonne und Hitze,
     
    Abgas und Wärme dringen durch jede Ritze.
     
    Wir werden uns fragen, weshalb die Düfte der Duftbäumchen
     
    in der Luft der Auto-Innenräumchen
     
    nicht gleichen
     
    dem Duft der  Eichen,
     
    deren Allee einst Schatten spendete.
     
    Doch trauern wir nicht, dass es so endete,
     
    denn jede Menschheit muss ihre eigenen Erfahrungen machen.
     
    (c) 2026ABCycling

    Und die Liebeserklärung meiner Mutter, die sie bei ihrem letzten Aufenthalt Mitte Dezember geschrieben hat.

    Die Leinemasch ist ein schöner Teil Hannovers.
    Ich liebe sie, bin jeden morgen hier spaziert und die Schönheit hat mich inspiriert.
    Wünsche mir, dass es so bleibt.

    Heike Piquardt ehemals La Provence und ein grünes Herz

    Lasst uns die Geschichten teilen, auch wenn wir uns den Kontext anders gewünscht haben.
    Geträumt haben wir von einer großen Allianz für die Bäume an den Schnellwegen Hannovers, die so wichtig sind für unsere Lebensqualität in der Stadt.

    Herzlich-traurige Grüße & viel Mitgefühl für die vielen andere Orte, wo auch noch einen guten Monat auf Teufel komm raus gerodet wird.

    In der stillen Hoffnung, dass morgen früh wieder ein kämpferisch weiblicher Geist in uns wohnt.
  • Liebe Unterstützer*innen,

    einige von Ihnen/ Euch werden es schon gestern in der HAZ gelesen haben oder sonst erfahren: Ab morgen, Montag, 26.1., 9 Uhr werden am Südschnellweg „neue Baufelder vorbereitet“, daher wird der Schnellweg gesperrt. Das heißt, wieder werden Bäume gefällt.
    Wir sind geschockt, haben erst gerätselt, wo, haben eine Pressemitteilung verfasst und ein schnelles Flugblatt. Da am Montag auch eine Unterführung unter dem Schnellweg an der Leine (Seite FKK-Teich / Dreiecksteich) gesperrt wird, ist es so gut wie sicher, dass die im Foto gezeigten Bäume zwischen Südschnellweg und dem beliebten Badeteich gefällt werden )-: . Und womöglich der ganze Rest des nördlichen Trassenwaldes.
    Wir wollen ab Montag 8 Uhr vor Ort sein und suchen noch Unterstützung für unsere Mahnwache(n): Bitte tragt Euch ein in https://pad.systemli.org/p/IKJVNYe7qBdamIBHyAwe-keep! Wäre schön, wenn wir jeweils mindestens zu dritt wären! Um die Mawa aufrechtzuerhalten, reichen aber auch zwei Menschen. Wenn Ihr zu anderen Zeiten unterstützen könnt, tragt das bitte ein!
    Daneben wäre es auch schön, wenn Ihr eintragt, wenn Ihr Kaffee, Tee oder etwas zu Essen vorbeibringen wollt (auf Wunsch auch anonym).
    Quellen: Leinenachrichten Hemmingen, HAZ (https://www.haz.de/lokales/umland/pattensen/pattensen-hemmingen-laatzen-suedschnellweg-in-hannover-gesperrt-dies-sind-die-umleitungen-C2FML34X25DSZKP6WCS5EXNQ7Y.html und Print-Ausgabe vom Samstag)
    Wir haben auch mit der unteren Naturschutzbehörde telefoniert und erfahren, dass die Landesstraßenbaubehörde wegen der zu spät aufgestellten (Juni 2025, als schon etliche adulte Tiere wieder in ihren Verstecken im Trassenwald waren) und später schlecht gewarteten Amphibienzäune sich nur auf den „Kompromiss“ eingelassen hatte, die Stubben (Baumstümpfe) erst nach Beginn der Krötenwanderung zu roden (im April), so dass die (wenigen ?) überlebenden Kröten, Molche und Frösche noch vorher an den Dreiecksteich gelangen und ablaichen können. Leider handelt es sich „nur“ um besonders geschützte Arten und nicht um streng geschützte, so dass es kein generelles Tötungsverbot gibt, allenfalls die Population (an „den Ricklinger Teichen“) ist zu schützen. Informationen auch auf www.klimaschutz-am-suedschnellweg.de.

    Nochmal die Bitte: Tragt Euch ins Pad (https://pad.systemli.org/p/IKJVNYe7qBdamIBHyAwe-keep) ein und kommt zum Trassenwald! Es wurde kein generelles Betretungsverbot erlassen! Lasst die Bäume nicht allein!

    Traurige, aber dennoch herzliche Grüße

Weil es immer noch technisch als auch zeitlich möglich ist, eine natur- und klimaschonendere Variante beim Ausbau des Südschnellwegs zu anzuwenden.

Es kommt, wie es kommt. Daran ändert auch eine Petition nichts.

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