Neuigkeiten
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Nachricht zu einer abgeschlossenen Petition
vor 8 TagenLiebe Unterstützerinnen und Unterstützer,
die Pläne zur Zerstörung des Waldes am Söhlweg für ein Gewerbegebiet schreiten voran: Aktuell läuft die frühzeitige Beteiligung zur 4. Änderung des Bebauungsplans Nr. 24. Doch die Planung hat gravierende Mängel – und wir brauchen Ihre Stimme, um sie zu stoppen!
🔴 Die größten Probleme auf einen Blick:
❌ Rechtlich mehr als fragwürdig: Die Rodung des hochwertigen Waldes (mit alten Eichen, Buchen und geschützten Arten wie dem Hirschkäfer) wird nur mit den Interessen eines Einzelunternehmens begründet – das reicht nicht als Rechtfertigung!
❌ Alternativen? Fehlanzeige! Andere Standorte wurden nicht ernsthaft geprüft – dabei gäbe es Optionen (z. B. in Ilster).
❌ Artenschutz ignoriert: Fledermäuse, Käfer und Vögel verlieren ihren Lebensraum – ohne sichere Kompensation. Die geplanten Ausgleichsflächen sind weder konkret benannt noch rechtlich gesichert.
❌ Nachträgliche Legalisierung von Verstößen: Der Betrieb überschreitet seit Jahren die Grundflächenzahl (GRZ) und ignoriert Baugrenzen/Pflanzgebote. Jetzt soll das einfach nachträglich legalisiert werden – das darf nicht passieren!
❌ Kein echter Ausgleich: Die Rodung von 3,1 ha Wald soll mit einer Aufforstung „nahezu ausgeglichen“ werden – doch ein gewachsener Wald ist nicht ersetzbar!📢 So können Sie helfen:
1️⃣ Informieren Sie sich über die offiziellen Planunterlagen: → Dokumente der Stadt Munster (Suche: "Bebauungsplan Nr. 24 Söhlstraße")
2️⃣ Lesen Sie unsere ausführliche Stellungnahme mit allen rechtlichen und ökologischen Argumenten: https://gruene-munster.de/startseite/start-detail/rettet-soehli💚 Jede Stimme zählt! Gemeinsam können wir verhindern, dass der Wald für kurzsichtige Wirtschaftsinteressen geopfert wird.
Bitte informieren Sie sich und beteiligen sich am Verfahren.
Je mehr Menschen ihre Bedenken äußern, desto größer wird der Druck, die Planung kritisch zu überprüfen.
Martina Preloger
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Petition wurde nicht eingereicht
am 02.11.2024Liebe Unterstützende,
der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.
Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
Ihr openPetition-Team -
Liebe Unterzeichnerinnen und Unterzeichner der Petition "Söhli muss bleiben“,
gestern endete die Frist zur Unterzeichnung der Petition: fast 1200 Menschen haben diese erste Munster betreffende Online-Petition unterzeichnet, davon 905 Einwohnerinnen und Einwohner Munsters. Dies beweist, wie wichtig den Menschen der Erhalt dieses wertvollen Waldes ist. Ihre Unterschriften sind ein Ausdruck des Wunsches, unsere natürliche Umwelt und damit unsere Lebensgrundlage zu bewahren und wertzuschätzen, ein Zeichen dafür, dass es kein „weiter so“ geben darf!
Ich möchte Ihnen von Herzen – auch im Namen des diese Petition unterstützenden Ortsverbandes von Bündnis 90/Die Grünen - für Ihre Unterstützung und Ihre Unterschriften danken. Ganz besonders möchte ich mich bei denjenigen bedanken, die selber aktiv geworden sind und Unterschriften gesammelt haben, sowie bei den Geschäftsinhabern, die es erlaubt haben, Unterschriftenlisten auszulegen und teilweise durch direkte Ansprache ihrer Kunden zahlreiche Unterschriften sammeln konnten. Ihr Engagement und Ihre Solidarität bedeuten mir sehr viel, es zeigt, dass ich nicht alleine bin im Kampf gegen den Irrsinn, in Zeiten des fortschreitenden Klimawandels und Artensterbens einen gesunden alten Wald für Gewerbeflächen zu opfern.
Am 21. September fand an der Stadtbücherei eine Mahnwache statt, nach welcher ich die Listen der bis dahin gesammelten Unterschriften an Munsters Bürgermeister Ulf-Marcus Grube überreicht habe. An dieser Mahnwache nahmen ca. 30 Menschen teil, einige mit sehr aufwändig gestalteten und fantasievollen Plakaten – auch diesen Engagierten herzlichen Dank!
In der darauf folgenden öffentlichen Ratssitzung wurde die Petition als Anregung gem. § 34 Nds. Kommunalverfassungsgesetz behandelt. Leider ging es dabei nicht um den Inhalt der Petition, es wurde lediglich beschlossen, wie mit ihr umzugehen sei. Es wurde von den Ratsfrauen und -herren großer Unmut über die Tatsache geäußert, dass sie aufgefordert bzw. gebeten worden waren, die Möglichkeit einer öffentlichen Stellungnahme auf OpenPetition wahrzunehmen. Diese wurde leider nur von der Fraktion der Grünen sowie von Frau Wendt von der SPD und Herrn Neumann von der CDU genutzt. Die öffentliche Stellungnahmen „sind ein Bekenntnis zu einem transparenten Dialog auf Augenhöhe zwischen Politik und Bürgern“ (Zitat OP) und sollten meiner Meinung nach schon allein als Zeichen der Wertschätzung den Unterzeichnenden der Petition gegenüber erfolgen. Die abgegebenen Stellungnahmen sind hier zu finden:
www.openpetition.de/petition/stellungnahme/soehli-muss-bleiben-schuetzt-unseren-wald-keine-ausweisung-als-gewerbegebiet
Als Initiatorin der Petition erhielt ich aufgrund des Beschlusses in der Ratssitzung ein Schreiben des Bürgermeisters. Dieses Schreiben bestätigt, dass die Petition zur Kenntnis genommen wurde und als Anregung im weiteren bauplanungsrechtlichen Verfahren als frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung berücksichtigt werden soll.
Es werden nun ein Entwurf der Änderung des Flächennutzungs- und Bebauungsplanes ausgearbeitet, ein Umweltbericht wird erstellt und anschließend erfolgt die öffentliche Auslegung mit der Gelegenheit für alle Bürger, Einwände und Stellungnahmen abzugeben. Sobald es soweit ist, bitte ich alle Unterstützer*innen, ihre Einwände bei der Verwaltung schriftlich einzubringen, damit auch hier noch einmal deutlich wird, wie groß der Widerstand gegen dieses Vorhaben ist.
Der Kampf, diesen Wald zu schützen, ist noch nicht vorbei, und ich werde weiterhin alles versuchen, die Abholzung des Waldes zu verhindern.
Ich werde Sie weiterhin über den Fortschritt unserer Bemühungen auf dem Laufenden halten. Nochmals vielen Dank für Ihre Unterstützung und Ihre Solidarität
Gemeinsam können wir einen positiven Wandel bewirken!
Mit herzlichen Grüßen,
Martina Preloger