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Bild zur Petition mit dem Thema: Isa soll in Deutschland bleiben! Isa soll in Deutschland bleiben!
  • Von: EC-Jugend mehr
  • An: Petitionsausschuss des Bayerischen Landtags, ...
  • Region: Bayern mehr
    Kategorie: Migration mehr
  • Status: Petition in Zeichnung
    Sprache: Deutsch
  • 149 Tage verbleibend
  • 1.014 Unterstützende
    709 in Bayern
    3% erreicht von
    24.000  für Quorum  (?)

Isa soll in Deutschland bleiben!

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Bitte hilf Isa mit deiner Unterschrift, damit er nicht in das Bürgerkriegsland Afghanistan abgeschoben wird! Dort würden ihn Unterdrückung und Gewalt wegen seines christlichen Glaubens erwarten.

Isa ist ein 19-jähriger junger Mann aus Afghanistan. Da in seiner Heimat ein geschütztes Leben als Christ nicht möglich ist, musste er sie verlassen und lebt nun seit 2 Jahren in Bayern. Seit seiner Ankunft ist er Teil unserer örtlichen EC-Jugendarbeit (Entschieden für Christus) und der bayerischen CVJM-Jugendarbeit (Christlicher Verein junger Menschen), wo er z.B. bei Freizeiten mitarbeitet. Wir durften ihn als sehr freundlich und aufgeschlossen kennenlernen und staunen immer wieder, wie außerordentlich gut er deutsch spricht.

Obwohl sein Leben in Afghanistan wegen seines christlichen Glaubens bedroht ist, wurde sein Asylantrag abgelehnt. Er hat bereits dagegen Klage eingereicht – seine wohl letzte Chance zu bleiben.

Als Freunde und Mitchristen von Isa appellieren wir deshalb an den Bundesinnenminister, den Bayerischen Innenminister und die Zentrale Ausländerbehörde Bayern, dass Isa in Deutschland Schutz gewährt wird. Er hat sich in kurzer Zeit mit so viel Einsatz hier integriert und engagiert sich für Andere. Seine Abschiebung wäre für uns ein riesiger Verlust. Für Isa jedoch würde sie alle Bemühungen um ein Leben in Freiheit und Sicherheit zunichtemachen.

Begründung:

Wegen seines christlichen Glaubens gehört er zu einer lebensgefährlich bedrohten Minderheit in Afghanistan. Auch im Iran, wo er einige Jahre gelebt und gearbeitet hat, wurde er wegen seines Glaubens auf offener Straße mehrere Male mit einem Messer angegriffen und verletzt. Deshalb floh er nach Europa, um endlich sicher und selbstbestimmt leben zu können. Nach dieser weiten und schweren Reise fühlt er sich in Deutschland wohl, auch wenn seine Seele weiter mit den schlimmen Erlebnissen kämpft, die ihm widerfahren sind.

Aufgrund eines sehr gut absolvierten Praktikums wurde ihm ein Ausbildungsvertrag im Handwerk vorgelegt. Diesen durfte er aber von Seiten des Ausländeramtes nicht antreten – obwohl Betriebe in Deutschland dringend nach Auszubildenden suchen. (Spiegel Online: Bayern nimmt Firmen die Azubis weg, 23.1.2017) Aktuell durfte er wenigstens eine einjährige schulische Ausbildung beginnen.

Die gefährliche Sicherheitslage in Afghanistan ist vielfach belegt: PRO ASYL, UNHCR, Caritas, CVJM, Amnesty International und persönlicher Erzählungen von Betroffenen (PRO ASYL). Attentate wie beispielsweise im Mai 2017 nahe der deutschen Botschaft in Kabul belegen, dass auch die großen Städte davon nicht ausgenommen sind. Betroffen sind dabei auch zivile Orte wie Bushaltestellen, Märkte und Krankenhäuser. (proasyl.de: Ausführliche Stellungnahme zum Lagebericht des Auswärtigen Amtes, 25.8.2017) Außerdem müssen abgeschobene Rückkehrer meist in Slums leben. (proasyl.de: Stellungnahme 25.8.2017) Dort rekrutieren gerade der IS und die Taliban neue Kämpfer und das Elend nimmt kein Ende. (Dr. Anicee Van Engeland: Expert Opinion, 11.6.2017) „Als Rückkehrer aus Europa sind sie besonders dem Verdacht aufgesetzt, ihr Land und ihre religiöse Pflicht verraten zu haben.“ (proasyl.de: Stellungnahme 25.8.2017)

Davor fliehen Menschen wie Isa. Wie kann Deutschland eine Abschiebung in derartig unmenschliche Zustände durchführen?

Auf die Christen in Afghanistan wird vor allem durch die Familie und das Lebensumfeld großer Druck und Kontrolle ausgeübt, weshalb sie ihren Glauben nicht öffentlich und frei ausleben dürfen. Allein der Verdacht, Christ zu sein, genügt, dass das eigene Geschäft zerstört werden kann. Je nach familiären Umfeld droht ihnen sogar der Tod. (opendoors.de: Länderprofil Afghanistan) Isa hat in Afghanistan niemanden, der ihn aufnehmen kann, ohne das eigene Leben zu gefährden. Er sagt, dass er auch keinen Schutz von Polizei oder Regierung vor wütenden Muslimen, die seinen Glauben nicht akzeptieren, erwarten darf. Stattdessen kann er schutzlos als Christ angeprangert und verhaftet werden, weil er angeblich den Islam beleidigt. Somit herrscht in Afghanistan für ihn keine Religionsfreiheit, die aber als Menschenrecht auch für ihn gelten muss. (opendoors.de: Länderprofil A.)

Wenn das Auswärtige Amt vor Reisen in dieses Land warnt, Hilfsorganisationen sich weiter zum eigenen Schutz zurückziehen kann Afghanistan nicht als sicher gelten. Auch auf dem Weltverfolgungsindex 2017 von Open Doors steht Afghanistan auf Platz 3. Selbst die stellvertretende Flüchtlingsministerin Afghanistans betont: „Afghanistan befindet sich momentan im Krieg mit 20 terroristischen Gruppierungen, und die Sicherheitslage hat sich sehr verschlechtert“ (proasyl.de: Stellungnahme 25.8.2017)

Isa gehört schon zu Deutschland, weil er so stark in unserer christlichen Community eingebunden ist, sprachlich bestens zurechtkommt und sowohl ehrenamtlich als auch in Praktika/schulischer Ausbildung sehr engagiert ist. Isa kann momentan kein sicheres Leben in Afghanistan führen, er braucht Deutschlands Schutz.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Fürth, 22.10.2017 (aktiv bis 21.04.2018)


Neuigkeiten

Gestern, am 22. November kam die 1000te Unterstützer-Unterschrift. Hurra! Und das nach ein paar sehr mageren Tagen - aber genau am Monatstag zum Petitionsstart - ist Gott nicht cool. Danke im Namen von Wie geht es weiter? Es sind die Planungen für ...

>>> Zu den Neuigkeiten


Debatte zur Petition

PRO: Ich würde unterschreiben, wenn Sie nähere Details geben würden. 1. Hat er einen Pass? 2. Hat er Deutschkurs C1? Der bestandene Deutschkurs und auch der Pass sind Voraussetzungen für eine Ausbildungserlaubnis, damit sichergestellt ist, dass er auch den ...

PRO: Sehr schöne, absurd themendfremd ins Avater eingebaute Bongos und Congas

CONTRA: Die grundsätzliche Frage die sich mir stellt: Darf der Glaube an einen Gott, einen Geist oder wie immer man das nennen will, ein Grund sein einen Menschen dem anderen vorzuziehen. In meinen Augen nicht. Die Religionen bringen seit Jahrtausenden allergrößtes ...

CONTRA: Beide Vids auf YT über den bestialischen Vergewaltigungstod von Maria L. "gesperrt"

>>> Zur Debatte


Warum Menschen unterschreiben

Weil ich Isa auf einer christlichen Freizeit persönlich kennengelernt habe.

Ich verstehe nicht, warum man jemanden, der sich so integrationswillig zeigt, nicht in Deutschland leben lässt. Er wird seinen Beitrag zu einer besseren Gesellschaft bei uns leisten.

EC und CVJM sind mir ein Begriff. Die Angestellten können versichern, das er bei ihnen integriert ist und mitarbeitet und seine Situation ist sehr ernst.

Menschen in ein Land, in dem seit Jahrzehnten Krieg herrscht, abzuschieben, ist unmenschlich.

Wegen der vielen Morde an zurückgekehrten Christen in Afghanistan

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Letzte Unterschriften

  • Katrin Rothammel Uffing vor 4 Std.
  • Inge Rehm Nürnberg vor 10 Std.
  • Handschriftlich München vor 11 Std.
  • Handschriftlich Fürstenfeldbruck vor 11 Std.
  • Handschriftlich München vor 11 Std.
  • Uwe Henken Augsburg vor 14 Std.
  • Inge Fischer Bad Marienberg vor 14 Std.
  • Nicole Schachermayer Nürnberg vor 14 Std.
  • Nicht öffentlich Kasendorf vor 18 Std.
  • Martina Schmitt Fürth vor 1 Tag
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