Kulturboycott Israel: Beendet die Komplizenschaft der deutschen Kulturbranche im Völkermord in Gaza

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text of the petition

 Deutsch/German:
Angesichts dieser Umstände fordern wir nachdrücklich:

  1. Sich klar gegen den mutmaßlichen Völkermord durch die israelische Regierung auszusprechen und sich solidarisch mit der Bevölkerung im Gazastreifen zu erklären.
  2. Kulturelle Kooperationen mit Institutionen und Kulturschaffenden zu beenden, die mit der israelischen Regierung in Verbindung stehen.
  3. Die Zensur und Ausladung von Künstler:innen in Deutschland einzustellen, die sich für ein Ende der Gewalt und der Besatzung aussprechen, und ihren Stimmen Gehör zu verschaffen.

English:
In light of these circumstances, we urgently call upon:

  1. To clearly speak out against the alleged genocide by the Israeli government and declare solidarity with the people in the Gaza Strip.
  2. To end cultural collaborations with institutions and cultural professionals connected to the Israeli government.
  3. To cease the censorship and cancellation of artists in Germany who advocate for an end to the violence and the occupation, and to amplify their voices.

Seit Monaten führt die israelische Regierung massive Militäroperationen im Gazastreifen durch, die zur Bombardierung, Vertreibung und Aushungerung der Zivilbevölkerung führen. Jede Form palästinensischer Kultur wurde systematisch und vorsätzlich zerstört: Kirchen, Moscheen, Bibliotheken sowie Bildungs- und Kulturstätten waren die Hauptziele, ebenso wie die Ermordung von Journalisten, humanitären Helfern, medizinischen Fachkräften, Intellektuellen und Künstlern.

Verletzungen des Völkerrechts und ICJ-Verfahren
Beim Internationalen Gerichtshof (ICJ) in Den Haag läuft ein Verfahren, in dem Israel des Völkermords angeklagt wird. Darüber hinaus haben die Vereinten Nationen und zahlreiche Menschenrechtsorganisationen (wie Amnesty International und Human Rights Watch) schwerwiegende Verletzungen des humanitären Völkerrechts durch die israelische Armee dokumentiert und verurteilt. Dies ist die Fortsetzung einer langjährigen Politik der Apartheid und militärischen Besatzung, welche die Palästinenser:innen seit Jahrzehnten systematisch unterdrückt, marginalisiert und gewaltsam vertrieben hat.

Ethische Verantwortung und „Artwashing“
Seit Jahren investiert Israel gezielt in „Artwashing“-Strategien, indem es Kunst und Kultur nutzt, um internationale Kritik von seinen politischen Handlungen – wie der illegalen Besetzung palästinensischen Landes (die gegen zahlreiche UN-Resolutionen verstößt) – und Militäroperationen abzulenken und dadurch sein internationales Ansehen zu verbessern.
Es ist die grundlegende ethische Verantwortung von Kultureinrichtungen und Kulturschaffenden, keine Plattform für die Verschleierung von Völkerrechtsverstößen und Kriegsverbrechen zu bieten.

Wir stehen in Solidarität mit unseren palästinensischen Kolleg:innen, die um den gewaltsamen Verlust geliebter Menschen, ihrer Heimat und ihrer Existenzgrundlage trauern. Wir schließen uns den langjährigen Forderungen der Palästinenser:innen an den Sportsektor, die Wissenschaft, die Wirtschaft und alle Bereiche der Politik an, die Beziehungen zu mitschuldigen israelischen Institutionen zu beenden.
Nur kollektives Handeln kann Israel dazu zwingen, seinen völkerrechtlichen Verpflichtungen vollumfänglich nachzukommen. Der Straflosigkeit Israels muss ein Ende gesetzt werden.
In Zeiten solch massiver Gewalt sind Schweigen und Untätigkeit unter dem Deckmantel der Neutralität Mittäterschaft.

Links und Quellen:
Zu 1. Zivilopfer, Vertreibung und Zerstörung:

Zu 2. Verstöße gegen internationales Recht und IGH:

Zu 3. Artwashing und Besatzung:

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