NEIN zur Erweiterung und Intensivierung der Windenergieanlagen (Repowering) im nördlichen Saalkreis
Die Petition wurde wegen Nichtbeachtung der Nutzungsbedingungen gesperrt.
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Grund der Sperrung
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Bitte belegen Sie Ihre Aussagen mit Quellen (Link/URL): "Bis zu 29 Windkraftanlagen, teils über 280 Meter hoch, könnten unsere Dörfer und Landschaften prägen. Der bestehende Windpark Dalena–Sieglitz (Baujahr 2003, ca. 8 MW) soll stark erweitert werden – vorangetrieben von privatwirtschaftlich agierenden Unternehmen wie der Windpark Dalena GmbH & Co. KG (c/o enercity) und der Bürgerenergie Wettin-Löbejün." "Diese Projekte dienen überwiegend wirtschaftlichen Interessen einzelner Betreiber." "Studien belegen ein erhöhtes Risiko in Brut- und Jagdgebieten – der Verlust einzelner Brutpaare kann ganze Populationen gefährden." Dieser Satz muss gestrichen werden: "Gesundheit: Mögliche Belastungen durch tieffrequenten Schall und Infraschall können Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Herzprobleme und Stress verursachen – besonders bei Kindern, Älteren und gesundheitlich vorbelasteten Personen." --> Es gibt keine wissenschaftlichen Belege für negative Auswirkungen von Infraschall auf den menschlichen Körper. Dieser Satz muss umgeschrieben werden: "Natur & Landschaft: Rodungen, Fundamentbauten und Zuwegungen zerstören Lebensräume, beeinträchtigen das Ortsbild und verändern unsere gewachsene Kulturlandschaft dauerhaft." --> Die Errichtung eines Windrades beansprucht ca. 0,5 bis 1 Hectar Fläche. Dadurch werden keine Lebensräume zerstört.
Die Initiatorin bzw. der Initiator der Petition wurde von der openPetition-Redaktion auf den Verstoß gegen die Nutzungsbedingungen aufmerksam gemacht und hatte fünf Tage Zeit, die Petition zu überarbeiten. Dies ist nicht erfolgt. Die Petition wurde deswegen gesperrt.
Text der Petition
Wir fordern:
- Den sofortigen Stopp der aktuellen Planungen und Genehmigungsverfahren für den Ausbau des Windparks Dalena–Sieglitz sowie weiterer Windkraftflächen in der Region.
- Unabhängige Umwelt- und Gesundheitsgutachten vor jedem weiteren Ausbau.
- Strengere Mindestabstände zu Wohnbebauung.
- Vorrang für naturverträgliche Alternativen und Repowering an bestehenden Standorten.
Betroffene Potenzialflächen im Saalekreis (Sachsen-Anhalt):
- Werdershausen, Mitteledlau, Hohenedlau
- Sieglitz, Edlau, Schlettau
- Garsena, Domnitz, Dornitz, Neutz-Lettewitz, Schachtberg, Sattelberg
- Rothenburg, Dornitz, Dössel, Dobis
Im Saalekreis droht ein massiver Ausbau der Windenergieflächen: Bis zu 29 Windkraftanlagen, teils über 280 Meter hoch, könnten unsere Dörfer und Landschaften prägen. Der bestehende Windpark Dalena–Sieglitz (Baujahr 2003, ca. 8 MW) soll stark erweitert werden – vorangetrieben von privatwirtschaftlich agierenden Unternehmen wie der Windpark Dalena GmbH & Co. KG (c/o enercity) und der Bürgerenergie Wettin-Löbejün. Grundlage ist das Windenergieflächenbedarfsgesetz (WindBG), das bis 2027 für Sachsen-Anhalt 1,8 % Landesfläche für Windkraft vorsieht.
Diese Projekte dienen überwiegend wirtschaftlichen Interessen einzelner Betreiber. Die Risiken und Belastungen tragen jedoch vor allem die ansässige Bevölkerung und die Umwelt:
- Gesundheit: Mögliche Belastungen durch tieffrequenten Schall und Infraschall können Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwindel, Herzprobleme und Stress verursachen – besonders bei Kindern, Älteren und gesundheitlich vorbelasteten Personen.
- Natur & Landschaft: Rodungen, Fundamentbauten und Zuwegungen zerstören Lebensräume, beeinträchtigen das Ortsbild und verändern unsere gewachsene Kulturlandschaft dauerhaft.
- Artenschutz: Greifvögel wie Rotmilane und Seeadler, Störche sowie Fledermäuse sind durch Kollisionen mit Rotorblättern gefährdet. Studien belegen ein erhöhtes Risiko in Brut- und Jagdgebieten – der Verlust einzelner Brutpaare kann ganze Populationen gefährden.
- Entwertung von Immobilien: Durch die massive Veränderung des Landschaftsbildes verlieren Häuser und Grundstücke in der Umgebung erheblich an Wert. Erfahrungsgemäß sinkt die Nachfrage drastisch – viele Immobilien werden nahezu unverkäuflich, da kaum jemand freiwillig in ein Windkraft-Industriegebiet ziehen möchte.
Der Schutz von Mensch, Natur und Heimat muss Vorrang vor einseitigen wirtschaftlichen Interessen haben.