PRO „Unterschriftenaktion gegen die Tierexperimente am Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg”

CONTRA „Unterschriftenaktion gegen die Tierexperimente am Leibniz-Institut für Neurobiologie in Magdeburg”

Pro: inhumanen Machbarkeitswahnwitz huldigt. Soziale und psychische Faktoren, die für alle Erkrankungs- und Heilungsvorgänge von Bedeutung sind, bleiben ausgeklammert. Die Erforschung der wirklichen Ursachen unserer Krankheiten ist wesentlich sinnvoller, billiger und aussichtsreicher als immer wieder neue Experimente mit wehrlosen Tieren. Durch umfangreiche Studien mit kranken und gesunden Menschen konnte eindeutig gezeigt werden, dass die heutigen Zivilisationskrankheiten vor allem durch Faktoren
Quelle: Ärzte gegen Tierversuche
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Pro: * Tierversuche sind aus wissenschaftlichen Gründen abzulehnen. Die Ergebnisse von Tierexperimenten lassen sich nicht mit der nötigen Sicherheit auf den Menschen übertragen. Das Tierexperiment kann keine wirklich verwertbare Aussage darüber machen, ob und inwieweit sich der menschliche und der tierische Organismus vergleichbar verhalten. In jedem Fall muss der gleiche Versuch mit einem unkalkulierbaren Risiko am Menschen wiederholt werden. Vorher ist jede übertragende Aussage Spekulation.
Quelle: Ärzte gegen Tierversuche
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Pro: Die Tiere werden unter vollkommen unnatürlichen Umständen getestet, so dass schon deshalb von einem veränderten Gehirn und womöglich einem veränderten Stoffwechsel ausgegangen werden muss. Welche Aussagekraft haben unter solchen Bedingungen gewonnene Ergebnisse, die dann auch noch verallgemeinert werden auf Menschen, die üblicherweise anders leben u. anders ihre Gehirnleistungen abrufen und überhaupt einen ganz anderen Stoffwechsel haben, der oft sich schon von Mensch zu Mensch unterscheidet?
Quelle: Angela Franke
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Pro: wie Rauchen, Alkoholmissbrauch, falsche Ernährung, Stress, mangelnde Bewegung usw. bedingt sind. Kein Tier muss für diese wichtigen Untersuchungen leiden und sterben. * In weiten Bereichen der medizinischen Forschung werden immer mehr Tierversuche durch In-vitro-Studien (im Reagenzglas) mit Zellkulturen, Gewebeproben, Mikroorganismen usw. ersetzt. Die Möglichkeiten der In-vitro-Methodik sind noch längst nicht ausgeschöpft. Viele
Quelle: Ärzte gegen Tierversuche
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Pro: * Tierversuchsergebnisse lassen keine Wirksamkeits-, Verträglichkeits- oder Sicherheitsvoraussagen für den Menschen zu. Dass trotzdem eine Reihe von Medikamenten und humanmedizinischen Verfahren relativ risikolos eingesetzt werden kann, ist nicht auf den Tierversuch, sondern ausschließlich auf die gesetzlich geforderte und notwendigerweise durchgeführte klinische Erprobung am Menschen zurückzuführen.
Quelle: Ärzte gegen Tierversuche
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Pro: Eine Konsequenz dieser wissenschaftlich nicht zulässigen Übertragung vom Versuchstier auf den Menschen sind die vielen für sicher gehaltenen Medikamente, welche in den letzten Jahrzehnten, trotz exzessiver tierexperimenteller Erprobung wieder vom Markt genommen werden mussten, weil sie beim Menschen – im Gegensatz zum Tier – schwerwiegende oder gar tödliche Nebenwirkungen hervorriefen.
Quelle: Ärzte gegen Tierversuche
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Pro: Fazit: Der Tierversuch stellt nicht nur eine grausame und deshalb unethische, sondern auch eine unwissenschaftliche Methode dar, die im Interesse von Mensch und Tier auf schnellstem Wege abgeschafft und durch sinnvolle und humane Verfahren ersetzt werden muss!
Quelle: Ärzte gegen Tierversuche
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Pro: Eigenschaften wie Giftigkeit, krebsauslösende, erbgutverändernde und fruchtschädigende Wirkungen von unterschiedlichsten Substanzen lassen sich im Reagenzglas untersuchen. Die Wirkungen von Medikamenten können in vitro im Detail beobachtet werden. Diese neuen wissenschaftlichen Forschungsmethoden liefern im Gegensatz zum Tierversuch für den Menschen wirklich relevante Ergebnisse.
Quelle: Ärzte gegen Tierversuche
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Pro: Tierversuche sind aus medizinischen Gründen abzulehnen. Die Krankheiten des Menschen können durch Tierexperimente weder in ihren wirklichen Ursachen erforscht noch geheilt werden. Das sogenannte »Modell« der Krankheit am künstlich geschädigten Versuchstier hat außer gewissen Symptomen nur wenig mit der menschlichen Erkrankung zu tun, die meist psychische, genetische, ernährungs- und umweltbedingte Ursachen hat.
Quelle: Ärzte gegen Tierversuche
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Pro: Tierexperimentelle Forschung führt zu einer unzulässigen Überbewertung der naturwissenschaftlichen Basis der Medizin. Der menschliche Körper wird als eine Art Biomaschine gesehen, Krankheiten als biochemische oder physiologische Entgleisungen, welche chemisch, biochemisch, operativ oder radiologisch wieder repariert werden könnten. Die Folge ist eine kaum mehr vertretbare Apparate-, Ersatzteil- und Retortenmedizin, die auf einem überholten mechanistischen Denkansatz beruht und einem
Quelle: Ärzte gegen Tierversuche
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Pro: Grundsatzerklärung der Ärzte gegen Tierversuche Tierversuche sind aus ethischen Gründen abzulehnen. Im Tierversuch werden Tiere zu Messinstrumenten degradiert, die nach Gebrauch weggeworfen werden. Doch auch Tiere haben ein Recht auf artgemäßes Leben und Unversehrtheit, das geachtet werden muss. Das Quälen und leidvolle Töten von Tieren ist moralisch verwerflich. Selbst wenn Tierversuche einen Nutzen hätten, was nicht der Fall ist, wären sie ethisch nicht zu rechtfertigen.
Quelle: Ärzte gegen Tierversuche
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Pro: Im Tierexperiment lassen sich diese Einflüsse – zumal in ihrer Wechselwirkung – nicht ausreichend darstellen. Die weitgehende Ausrichtung der medizinischen Forschung am Tierversuch ist die Ursache dafür, dass es trotz millionenfacher Tieropfer, enormer wirtschaftlicher Investitionen und zahlreicher Versprechungen von Seiten der Wissenschaft bei der Bekämpfung der heutigen Massenkrankheiten, wie Krebs, Herz- und Kreislauferkrankungen, Diabetes, Rheuma, Allergien usw., keinen Durchbruch gibt.
Quelle: Ärzte gegen Tierversuche
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Contra: Die Petition problematisiert ausschließlich die Art und Weise sowie Rahmenbedingungen von Tierversuchen und verfestigt problematische Grundannahmen. Wenn wir von „zweckfreie[r] Grundlagenforschung ohne Medizinische Anwendung.“ sprechen, sagen wir implizit, dass, falls die Benutzung der Tiere eine medizinische Anwendung hervorbringen könnte, (für wen?) sie weniger problematisch wäre. Wir sollten unabhängig von Art und Weise sowie Zweck der Nutzung den Eigentumsstatus von Tieren in Frage stellen.
Quelle: Francione, G. L. Animals, property, and the law. Temple University Press, 1995.
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Contra: http://www.ifn-magdeburg.de/de/index.jsp
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