Bleiberecht für die Familie Ismailov/a

Von: Jugendliche Ohne Grenzen aus Hildesheim

An:   Bundestag in Deutschland Keine Stellungnahme

Familie Ismailov/a lebt seit fast 10 Jahren in Deutschland – nun droht ihnen die Abschiebung. Nurjana Ismailova (21) und ihr Bruder Nuradil (19) sprechen akzentfreies deutsch, haben hier die Schule besucht und ihren Schulabschluss (Realschule und Hauptschule) erworben. In Deutschland haben sie zahlreiche FreundInnen gefunden und Niedersachsen ist ihr neues Zuhause geworden. Nun sollen Sie mit ihren Eltern nach Dagestan (Russland) - laut BBC der gefährlichste Ort in Europa (www.bbc.co.uk/news/magazine-15824831).

Wir fordern ein Bleiberecht für die Familie und einen sofortigen Stopp der Abschiebepläne. Macht mit und unterzeichnet die Petition!

Begründung: Familie Ismailov/a lebt seit fast 10 Jahren in Deutschland – nun droht ihnen die Abschiebung. Nurjana Ismailova (21) und ihr Bruder Nuradil (19) sind seit Jahren ehrenamtlich in der Flüchtlingsjugendorganisation "Jugendliche Ohne Grenzen" (JOG) aktiv, helfen neuankommenden Flüchtlingen mit Übersetzungen und Orientierungshilfen und sind nicht nur von den Mitgliedern von JOG, sondern auch von deren Kooperationspartnern wie dem Bundesfachverband UMF sehr geschätzt. Beide sprechen akzentfreies deutsch, haben hier die Schule besucht und ihren Schulabschluss (Realschule und Hauptschule) erworben. In Deutschland haben sie zahlreiche FreundInnen gefunden und Niedersachsen ist ihr neues Zuhause geworden. Zu Ihrem Herkunftsland Dagestan haben sie keinerlei Bindung mehr. In Deutschland könnten sie problemlos eine Ausbildung beginnen und sich ins Arbeitsleben integrieren aber dies wird ihnen von der Ausländerbehörde verboten. Auch ihre Eltern würden angesichts des breiten UntersützerInnen-Netzwerks sofort eine Arbeit finden, wenn ihnen eine Erlaubnis dafür gegeben würde.

Die Geschwister werden nicht aufgrund von Straftaten ausgewiesen (§54 AufenthG). Hintergrund ist, dass Nurjana und Nuradil immer nur geduldet (§ 60a AufenthG) wurde, da ihr Asylantrag abgelehnt wurde - jetzt ist die Abschiebung nur vollziehbar geworden.

Eine Abschiebung würde nicht nur den Verlust ihrer Freunde und ihres kompletten sozialen Lebens bedeuten, Dagestan ist ein gefährlicher Ort - laut BBC der gefährlichste in Europa. Bombenanschläge, Schusswechsel zwischen Armee und Rebellen, Folter und willkürliche Verhaftungen sind an der Tagesordnung.

Wir bitten Sie daher der Familie Ismailov/a endlich eine Lebensperspektive in ihrem Zuhause in Deutschland zu gewähren und eine Aufenthaltserlaubnis zu erteilen.

Gleichzeitig bitten wir darum umgehend eine Arbeitserlaubnis für alle Familienmitglieder zu erteilen um Nurjana und Nuradil zu ermöglichen ihren Bildungsweg fortzusetzen und eine Ausbildung zu beginnen.

Im Namen aller Unterzeichner.

Hildesheim, 24.01.2012 (aktiv bis 23.03.2012)

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Debatte zur Petition

PRO: Duldungen sind eine Folter für sich allein und Abschiebungen von Menschen die hier beheimatet sind,in die Fremde abzuschieben,ist ein Verbrechen! Wieviele mehr...

PRO: Eine Familie die seit 10 Jahren in Deutschland lebt, deren Kinder hier über die Hälfte ihres Lebens Leben, hier ihren Schulabschluss gemacht haben und mehr...

CONTRA: Wir brauchen qualifizierte Einwanderer. 2 junge Erwachsene mit Haupt- bzw. Realschulabschluss sind keine Bereicherung. Zudem scheinen sowohl Eltern als mehr...

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