Volksvertreterin Nina Klinkel

Stellungnahme zur Petition Mehr IGS Plätze jetzt im Kreis Mainz-Bingen – Bildung darf kein Glücksspiel sein!

SPD, zuletzt bearbeitet am 09.02.2026

Ich stimme zu / überwiegend zu.
Ich unterstütze einen Antrag im Parlament, wenn sich genügend andere Vertreter anschließen.
Ich befürworte eine öffentliche Anhörung im Fachausschuss.

Dass wir mehr IGS Plätze im Landkreis brauchen, ist meiner Meinung nach unstrittig und ich stehe hier voll hinter den Petenten.
Wir haben bisher rund doppelt so viele Anmeldungen wie verfügbare Plätze, was klar den Wunsch der Eltern, aber vor allem auch der Schülerinnen und Schüler nach einer IGS Ausdruck verleiht. Ich stehe an der Seite derer, die sich für ihre Kinder ein durchlässiges System wünschen, dass durch spätere Entscheidungen bei Abschlüssen Raum für Flexibilität und Entwicklung gibt. Dafür habe ich auch als Vertreterin im Kreistag gekämpft und ich bin sehr froh, dass sich der Kreis mehrheitlich hierzu auch positioniert hat.

Einzig auf ein weiteres Gymnasium zu setzen wäre deutlich zu kurz gegriffen gewesen, wie ich auch in mehreren Pressestellungnahmen deutlich gemacht habe. Natürlich müssen wir auch die großen Gymnasien entlasten. Die systemische Antwort auf die Frage, was ein Gymnasium entlastet lautet jedoch immer nur "ein Gymnasium". Und nun ist es wirklich wichtig, beides im Blick zu haben: Die Verkleinerung bestehender Gymnasien UND die Schaffung von IGS-Plätzen, denn für mich ist die Korrelation zwischen den Ablehnungen an der IGS und den 10/11 Zügen in der 5. Klasse beispielsweise am Gymnasium in Nieder-Olm offensichtlich.
Wichtig ist nun, dass der Kreis Konzepte erarbeitet: Zum Einen muss es bei den Gymnasien eine Schülerstromlenkung geben. Es braucht zudem Konzepte, die sich nicht an Raumbemessungen orientieren. UND es müssen Konzepte erarbeitet werden, die klar machen: beide Schularten laufen bei uns. Und auch die Frage des Standortes muss hier erarbeitet werden.
Zudem muss sich der Landkreis auf verschiedene Szenarien einstellen: Sollten beide Schulen basierend auf guten Konzepten genehmigt werden, sind wir zukunftssicher aufgestellt. Sollte nur eine IGS genehmigt werden, braucht der Kreis Konzepte und Lenkung zur Entlastung der Gymnasien, sollte nur ein Gymnasium genehmigt werden, braucht er eine Antwort auf den Willen der Eltern und die hohen Ablehnungszahlen an den IGS.
Für all diese Fragen braucht es meiner Meinung nach eine öffentliche Expertenanhörung im Ausschuss.

Stellungnahme zur Petition Schulen für alle: Wir brauchen eine neue IGS und ein weiteres Gymnasium für Ingelheim & Nieder-Olm

SPD, zuletzt bearbeitet am 12.07.2025

Ich stimme zu / überwiegend zu.

Zentral für das weitere Vorgehen ist die Vorstellung der Schulentwicklungsplanung des Landkreises Mainz-Bingen, die jetzt erstmal abzuwarten ist. Weitere Begründungen finden Sie hier: www.nina-klinkel.de/2025/06/03/landtagsabgeordnete-nina-klinkel-unterst%C3%BCtzt-petition-f%C3%BCr-neue-schule-im-landkreis-mainz-bingen/

Nina Klinkel
Partei: SPD
Fraktion: SPD
Neuwahl: 2024
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