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Demokratie geht nicht ohne mich!

25 ganz unterschiedliche Menschen haben wir gefragt, was Demokratie für sie bedeutet. Und was sie ändern möchten. So vielseitig wie die Personen waren die Antworten. Doch in einem Punkt waren sich alle einig:

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Jörg Mitzlaff, Gründer von openPetition

Täglich nutzen engagierte Menschen openPetition und gestalten Politik von unten. Zusammen zeigen wir unseren gewählten Vertretern, welche Themen den Bürgern wirklich wichtig sind.
Wir fordern Stellungnahmen von unseren Politiken ein und machen sie auf unseren Seiten transparent. Gelebte Demokratie muss so einfach sein, dass jeder daran teilhaben kann. Daran arbeiten wir jeden Tag.

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Was ist für dich das wichtigste an Demokratie? Welches gute Beispiel für gelebte Demokratie hast du erlebt? Teile deine Geschichte mit uns – per E-Mail an demokratie@openpetition.de oder hier als Facebook-Kommentar oder per Twitter mit #openDemokratie
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Hilde Wels-Gramann
In einer KiTa, in der ich vor einiger Zeit arbeiten konnte, wurde Mitbestimmung, Partizipation ganz groß geschrieben und konsequent im Alltag umgesetzt. (Schmunzelnd habe ich manchmal gedacht: Den Kindern und Eltern geht es besser als uns Erzieherinnen.)
Ich bin fest davon überzeugt, dass diese Kinder, in jungen Jahren ernst genommen und mit STIMME versehen, die auch gehört wird, später eher politisch denken, zur Wahl gehen und sich aktiv an "Gesellschaft" beteiligen.
Tolle Aktion, dies!
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Dr. Christian Juranek
Demokratie ist von jeher ein kontinuierlicher Prozeß und besteht schon vom Grunde her im ständigen Ringen um den richtigen Weg. Einen Alleinvertretungsanspruch auf die Wahrheit oder den richtigen Weg gibt es von daher niemals.
Ich fühle mich ständig eingebunden, und zwar durch den direkten Kontakt zu unserer Bundestagsabgeodneten und die Kontakte zu unseren Landtagsabgeordneten. Wir sind über verschiedenste Themen ständig im Gespräch und ich erfahre auch Rückkoppelung durch Rückäußerung, auch wenn ein Wunsch oder eine Bitte um Unterstützung nicht gefruchtet hat.
Allerdings setzt auch dieser Weg die eigene Bereitschaft zur Kontaktaufnahe und weiterem Halten des Kontaktes voraus. Daher: Demokratie ist ein ständiges und laufendes Geschäft, das auch durch persönliches Engagement lebt. Und dieses Engagement erwarte ich nicht nur von den Abgeordneten, sondern eben auch von mir selbst.
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Christine Beutelhoff
Ich leite einen Kulturring. Er hat über 200 Mitglieder. Wir machen das Kulturprogramm unserer Kreisstadt, die 15000 Einwohner hat. Immer wieder schalten wir uns in Entscheidungsprozesse ein und fordern die Unterstützung der Stadtverwaltung ein. Dieses Jahr hatten wir unser 25jähriges Jubiläum. Wir haben sehr viel erreicht durch Mut, Aufrichtigkeit und Engagement. Demokratie braucht engagierte Bürger und Bürgerinnen. Bürger und Bürgerinnen müssen sich in (Kommunal)parlamenten engagieren. Meine Forderung: Kommunalpolitiker und -politikerinnen müssen mehr auf die Bürger und Bürgerinnen hören und die notwendigen Foren schaffen, z.B. Fragestunden bei Stadtverodnetenversammlungen. Sie müssen Bürger und Bürgerinnen zu offenen Diskussionen einladen.
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Ralf Kraak
Meine Geschichte zum Demokratiebeitrag geht folgendermaßen:
Im Jahr 2006 gründeten wir im Ortsteil Lindenberg der Gemeinde Tauche (Landkreis Oder-Spree) einen Verein, mit dem Ziel, ein Meteorologiemuseum (Wettermuseum e. V., siehe www.wettermuseum.de ) aufzubauen, das vor allem das Ziel hat, breite Bildungsarbeit zu den zahlreichen Fragen zum Klimawandel zu leisten. Durch die Bildungsarbeit des Museums sollten Beiträge möglichst vieler Menschen zum Klimaschutz erwirkt oder wenigstens angeregt werden. Natürlich wollten wir auch zum naturwissenschaftlichen Unterricht durch Projektangebote an die Schulen beitragen.
Dieses Museum ist inzwischen erfolgreich aufgebaut, hat eine sehenswerte Dauerausstellung und ist durch Kooperation mit dem Deutschen Wetterdienst fachlich kompetent dabei, sich zu dem zentralen Museum für Meteorologie in Deutschland zu entwickeln. Es leistet darüberhinaus wichtige Beiträge zur Kulturarbeit in einem ländlichem Gebiet und zur Dorfentwicklung. Die gesamte Arbeit, die für den Aufbau und den Betrieb dieses Museums von den Vereinsmitgliedern geleistet wird, ist unbezahlte, ehrenamtliche Arbeit . Da sind in den fast 10 Jahren für jeden von uns zehntausende von unbezahlten Stunden zusammen gekommen.
Demokratie ist daran, dass etwas "von unten", d. h. von den Bürgern, entwickelt worden ist, was eigentlich eine öffentliche Bildungsaufgabe wäre. Diese Aufgabe ist uns so wichtig, dass wir sie anfangs völlig ohne staatliche Unterstützung gestartet haben, und jeder Cent der anfangs über viele Jahre ausgegeben worden ist, wurde durch "Eigenarbeit" erspart oder durch Spenden aufgebracht. Inzwischen haben wir auch über EU-Fördermittel und durch einzelne Projekt-Zuwendungen öffentlicher Stellen, z. B. der Kommune oder des Landes Brandenburg eine zeigenswerte "Infrastruktur" aufgebaut und leisten permanent für zahlreiche Schulen einen bedeutenden Beitrag zur naturwissenschaftlichen Bildung, aber darüber hinaus auch für zahlreiche Gruppen von erwachsenen Besuchern eine wichtige Öffentlichkeitsarbeit zu einem gesellschaftlich relevanten Themenkomplex, dem Klimawandel.
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Carlotta Raum
Erstmal meinen Glückwunsch für Ihre Initiative. Meine eigenen Aktivitäten lohnen vielleicht nicht weitere Beachtung, sie waren und sind auf den engen Kreis meines Heimatumfeldes um die mecklenburgische Kreisstadt Güstrow beschränkt. In der DDR galt es, die guten Denkmalgesetze in die Anwendung von Verwaltungsentscheidungen zu verlangen, auch gegen die Widerstände kurzsichtiger Interessen von Kommunen und den größten Teil der Bevölkerung. Im Prinzip galt und gilt das auch noch nach der Wende: Verbauung von besonderen Ortscharakteristika, geschützten Landschaften, wie z.B. in Born auf dem Darß u.s.w. u.s.f. Die Erfolge waren und sind trotz großer persönlicher Anstrengungen minimal. Diese Erfahrungen betreffen auch Verantwortungsfelder in Umwelt- und Tierschutz. Allen, die nicht resignieren, ist zu danken. Es geht ja auch vor allem um sehr umfassenden Gesinnungswandel, um das immerwährende Austarieren von Eigeninteressen und perspektivischen, die jetzige und zukünftige Gesellschaften betreffenden. Trost: daß es durchaus kluge und charakterstarke "Macher" gibt, die immer wieder neu starten.
Also Respekt Ihnen und Ihrer Arbeit!
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Anita Maria
ich lebe die Demokratie, indem ich als Sozialpädagogin mit Flüchtlingen ehrenamtlich im interkulturellen Garten in Kiel arbeitei ich und andere Ehrenamtliche den Garten mit ihnen umgrabe , säe, pflanze, ernte und mit Ihnen grille und esse. Das ist für mich Demokratie, indem ich mich durch mein Engagement willensstark gegen Rechtsextremismus positioniere und sich dadurch diese Menschen willkommen fühlen als Freunde und nicht als Fremde.
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Ingrid Roth - Berlin
Demokratie gibt mir in vielen Bereichen Beteiligungsmöglichkeit, eine, der wesentlichsten und umfassendsten ist sicherlich die, als einzelner Bürger, als einzelne Bürgerin wählen zu dürfen ! Gibt es eine größere und wichtigere Beteiligungsmöglichkeit, als selbst mit entscheiden zu können, mit entscheiden zu dürfen, welcher Volksvertreter, welche Volksvertreterin die nächsten vier Jahre die Gesetze und Belange unseres Landes bestimmen ? Ich glaube nicht. So einfach und doch so großartig ist … Demokratie.
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Elisabeth Penzias
Im November 2014 haben wir hier in meiner kleinen niederösterreichischen Stadt vor Wien die ersten 250 Flüchtlinge "erhalten", sie sind in einer stillgelegten Kaserne untergebracht worden. Der Bürgermeister - wohl um einer Mißstimmung vorzubeugen - kündigte diese Menschen per Rundschreiben an. Im Gegenzug fragten viele, was und womit sie helfen könnten - und danach kam eine basisdemikratische Sensation in Gang. Noch nie habe ich Demokratie so hautnah und bewegend, aber auch noch nie so erfolgreich erlebt.
In wenigen Tagen waren die für Sachspenden gedachten Räumein der Kaserne voll, eine Privatschule, ganz in der Nähe, öffnete jeden Samstag Nachmittag für alle Flüchtlinge die Tür, bei Kuchen, Kaffee und Deutsch- Kursen und ab Januar gab es die ersten organisierten Unterstützungen durch unsere Ärztinnen und Ärzte, Logopädinnen, Therapeutinnen. Es entstand die facebook- Seite "klosterneuburg hilft", an der schnell über 1000 Menschen mitmachten, das nahe an der Kaserne liegende Essl- Museum lädt seither jeden Freitag die Flüchtlinge zu Malen, Schauen und gemeinsam Jausnen ein, jeden Mittwoch dürfen Musiker mit den Flüchtlingen in der Kaserne Musik machen, jeden Donnerstag gibt es Capueira- Kurs (eine tänzerische Form der Selbstversteidigung), vor der Kaserne werden Morgenfitness- Kurse organisiert, an denen die jungen Männer gerne teilnehmen. Wie die meisten anderen bekomme auch ich Tag für Tag Dinge zu tun, die dieses demokratische Netz stärken und den Flüchtlingen in einen stabilen neuen Lebensalltag hineinhelfen. Alle paar Wochen gibt es "Lehrertreffen" um die Derutschkurse zu regeln und gescheit weiterzuentwickeln. Wir bekommen Unterstützung von den caritativen Organisationen, durften und dürfen Räume nutzen in Pfarrhöfen, Pfadfinderheimen und schließlich im Kasernengelände unterrichten. Ja, auch im Innenministerium hat man freundlicher reagiert durch den demokratischen Druck "von unten". Seither gibt es einen mit viel Spendenmaterial ausgestatteten großen "Freiraum", zu dem die Flüchtlinge in nur wenigen Schritten hinkommen können. Viele UMF (unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) sind darunter, einige besuchen bereits kostenlose staatliche Kurse, Familien mit Kindern und immer mehr Frauen und Mädchen - "wir" durften Hörgeräte wiederbeschaffen, Therapien in die Wege leiten, bei einem einjöhrigen Mädchen eine Gaumenspalte und ein Klumpfüßchen operieren, immer öfter ergeben sich Quartiere in der Umgebung (die dann auch hergerichtet und eingerichtet werden können) für die, die ihre Asylanträge schon erfolgreich durchgebracht haben. Jede und jeder bringt sich mit seinen Kontakten ein, so sind im Laufe des Sommers zahlreiche Aktionen entstanden, die niemand zuvor für möglich gehalten hätte: Konzertbesuche in gecharteten Reisebussen zu Openair- Festivals, Fußballspiele vor Ort mit großen Vereinen, Mitsingkonzerte, Theaterbesuche und immer wieder öffnen sich Gelegenheiten, die Flüchtlinge selbst mitspielen und teilnehgmen zu lassen. Die Stimmung in Klosterneuburg hat sich sehr geändert, aus gutsituierten nebeneinander lebenden und voreinander glänzenden Bürgerfamilien sind gesprächsbereite, immer spendenfreudigere Menschen geworden, die laut und offen über ein demokratischeres Europa nachdenken.
Dem entspricht auch das Verhalten in der großen Flüchtlingswelle der letzten Wochen. Es hat in Klosterneuburg unglaubliche Organisatoren geweckt, zahlreiche Bürgerinnen und Bürger arbeiten Tag und Nacht enthusiastisch mit, beteiligen sich an Transporten zwischen und an den österreichischen Grenzübergängen. Der Bürgermeister ist ebenso aktiv so wie viele seiner Gemeinderäte, auch viele Klosterneuburger Geschäftsleute und Unternehmer packen zu. Ich selber - vor zwei Jahren aus Wien hierher gezogen - kenne plötzlich unglaublich viele warmherzige, demokratische und politisch mitdenkende Menschen, aus vielen sind Freunde geworden.
Eine so praktisch gelebte Demokratie ist großartig ansteckend ! Rund um Klosterneuburg - vor allem in Wien, aber auch in Tulln u.a. Städten - entstehen seit Wochen ähnliche Bürgerinitiativen.
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Hans Berkessel
Demokratie ist nicht nur die Herrschaft durch die da oben, die wir einmal alle vier oder fünf Jahre auf Bundes- oder Landesebene wählen ("Demokratie als Regierungs-/Herrschaftsform"). In einer lebendigen Demokratie sind nicht nur der Staat und seine Institutionen, sondern die Gesellschaft insgesamt gefordert - auf allen Ebenen: in der Kommune, in den Parteien, Gewerkschaften und Verbänden, in Vereinen und Jugendorganisationen. Und in all diesen Bereichen gibt es - gerade jetzt in der Flüchtlingsfrage - ein großartiges, vielfältiges und umfangreiches ehrenamtliches, zivilgesellschaftliches Engagement, ohne das Demokratie nicht funktionieren kann ("Demokratie als Gesellschaftsform"). Und schließlich geht Demokratie - also einmischen und mitgestalten von kleinauf, schon in der Grundschule oder Kindertagesstätte - uns alle an. Demokratie muss von Jugend an gelernt und gelebt werden und dazu müssen in der Schule, im Verein, in der Jugendorganisation Gelegenheiten geschaffen werden, die das ermölgichen und erleichtern ("Demokratie als Lebensform").
Wir in Rheinland-Pfalz führen zusammen mit einem großen Netzwerk zivilgesellschaftlicher und staatlicher Partnerorganisationen nun schon zum 10. Mal den "Demokratie-Tag Rheinland-Pfalz" durch - dieses Mal zum Jubiläum an einem besonderen Ort, dem Hambacher Schloss in Neustadt a.d.Weinstraße, einer Wiege unserer Demokratie am 2. Oktober 2015. Alle sind dazu herzlich eingeladen.
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Ellen Karnstedt-Scheffer
Ich bin im September 1945 geboren - also 'Nachkriegsware'. Mein Leben ist bisher ohne Krieg und schlimme gesellschaftliche Umbrüche verlaufen. Wenn ich Glück habe werde ich mein Leben irgendwann beenden, ohne einen Krieg erlebt zu haben. Das klingt nicht sehr spektakulär, tatsächlich ist es das. In der Menschheitsgeschichte hat kaum eine Generation ein so großes Glück, ein Leben ohne Krieg, erleben dürfen. Unsere Demokratie ist für mich die Grundlage für dieses Friedensgeschenk. Dafür bin ich dankbar.
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Stephan Schevalje
Über die Wirren der deutschen Geschichte brauche ich sie nicht zu informieren. Meine Geschichte beginnt schon weit vor meiner Geburt. Unsere Familie hatte stark mit dem Nationalsozialismus zu kämpfen und ist mit einem blauen Auge davongekommen. Mein Leben ist in geordneten Bahnen verlaufen. „Kein Krieg,Hunger und Leid.All dies können wir den Fehltritten unserer Geschichte verdanken.
Außenstehende Mächte mußten uns diesen Segen bringen.Wir Deutsche mußten erst einmal Demokratie lernen,weil man uns ins kalte Wasser geworfen hatte. Während meiner Schulzeit mußte ich feststellen,dass alte Cliquen immer noch zu viel Einfluß hatten. Viele meiner Lehrer gaben uns keine Auskunft über die Vergangenheit,weil sie die Niederlage immer noch nicht wahr haben wollten. Es war die Rede vom uneinnehmbaren Nimbus Deutschlands. Fragen warum es diesen Nimbus nicht gab wurde mit Druck beantwortet. Es kamen die 68er wo wir uns gegen die Alten erhoben haben,weil wir ihre Heuchelei nicht mehr ertragen konnten. Da hatte ich zum ersten Mal in meinem Leben das Gefühl Demokratie erlebt zu haben.
Heute muß ich feststellen,dass viele von uns dieses Gefühl als unumstößlich sehen. Die Gefahr dieser Ansicht ist Stillstand und Stillstand hat in der Geschichte immer zu weitgreifenden Veränderungen geführt. Heute ist Europa wieder vor einer Geschichtswende und man hat die Zeichen der Zeit noch nicht erkannt. Euro und EU sind kein Garant für den Erhalt unserer Freiheit. Das gemeinsame Lösen von Problemen auf der Basis von Demokratie ist ein viel wichtigerer Bestandteil als Euro und EU. Europa ist dabei diese Chance zu verspielen weil der alte rote Faden der Geschichte Europas wieder zum Vorschein kommt Egoismus und Nationalismus. Ich will keine Beispiele nennen,die sind ihnen bekannt.
Unsere Gesellschaft beklagt sich über Rechts und unsere Demokraten in Berlin schließen sich dem an. Meine Geschichte lautet: Laß uns was verändern in dem wir unseren Politikern sagen,wenn ihr versagt und nicht reformfähig seid dann bereitet ihr dem Rechtsradikalismus den Weg in unsere Gesellschaft. Europa hat einen Stillstand wo sich eine politische Klientele ihre Pfründe sichert (Brüssel,Straßburg).
Demokratie in der jetzigen Form wird nicht mehr lange von der Geschichte geduldet. Man will nicht wahrhaben, dass wir eine Reform unseres demokratischen Systems in Europa brauchen. Meine Geschichte endet hier mit einem großen ?.
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Dietmar JaCobi
DEMOKRATISCH WIRD'S ERST, wenn viele anfangen, in ihrem persönlichen Umfeld bei Kontakten aller Art für Gerechtigkeit zu sorgen, nicht nur für "Angemessenheit, Fairness". Denn das ist für die jeweils Unabhängigeren der unzähligen Gemeinsamkeiten gerne etwas mehr als alle BeTEILigten zufrieden macht. Wer glaubt, es ginge nicht nur um gemeinsame Zufriedenheit, die weitere Zufriedenheit ermöglicht, weil was Höheres hinter allem steht, darf gerne weiterhin möglichst viel von dem, was er leistet, nach oben geben ...
Eine Möglichkeit, Mächtige zu beeinflussen, ist die Nutzung des Rechtes, das allen genug Rechtsklarheit verschafft. Es ist sogar schon -etwas verschwubelt- im Grundgesetz verankert ...
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Wolfgang Schroeder
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen von open petition,
Unser Betrieb ist Teil einer Behörde und Behörden sind hierarchisch organisiert. So verhalten sich auch (die meisten) ihre Mitglieder. Entscheidungen werden top-down getroffen, gelegentlich auch schon auf Augenhöhe besprochen, oft aber auch nur verkündet. Wenn’s auch nicht gesagt wird, klingt oft ein ‘basta‘ mit.
Das wäre vielleicht nicht so schlimm, wenn wir nur Akten verwalten würden… – Aber als Jugendhilfeträger sollten wir nicht nur ein Selbstbild von demokratischem, partizipatorischem und wertschätzendem Umgang haben, sondern auch Vorbild für uns und die von uns betreuten Kinder, Jungendlichen und deren Familien sein. – Es hat Jahre gedauert, bis Mitarbeiterteams, inzwischen fast wie selbstverständlich, durch Vorgesetzte beteiligt werden, wenn eine Stelle neu zu besetzen ist. Vermutlich wird es noch Jahrzehnte dauern bis Mitarbeiter ihre Vorgesetzten beurteilen dürfen. Dabei können sie es schon heute, sehr souverän! – Wenn die Macht der Vorgesetzten zum Platz des kritischen Dialogs ausgestaltet wird, begegnen wir uns auf Augenhöhe und haben dem Demokratiegedanken einen wesentlichen Baustein hinzugefügt. – Hoffentlich bin ich nicht nur ein Tagträumer und kann eines Tages meinen Enkeln von diesem Prozess berichten!

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