Petition zur Amtsenthebung des Präsidenten der Bundesärztekammer Dr. med. (I) Reinhardt (Teil 2)

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Text der Petition

Petition zur Amtsenthebung des Präsidenten der Bundesärztekammer
FORTSETZUNG

Wir, die Unterstützerinnen und Unterstützer einer unabhängigen und starken ärztlichen Selbstverwaltung, fordern die umgehende Amtsenthebung des Präsidenten der Bundesärztekammer.

Dies ist die Fortsetzung der gleichnamigen Petition
openpetition.org/ttcj1
Bisher haben wir über 800 Unterstützer!
-> Bitte nicht doppelt unterzeichnen!

Unsere Forderung:
1. Die unverzügliche Einleitung eines Verfahrens zur Amtsenthebung des Präsidenten der Bundesärztekammer.
2. Eine transparente Aufarbeitung der bisherigen Positionierungen und Verhandlungsstrategien, insbesondere im Zusammenhang mit der GOÄ.
3. Eine Neuausrichtung der Führung der Bundesärztekammer an den Interessen der Ärzteschaft.


Begründung:
Das Vertrauen der Ärzteschaft in ihre berufspolitische Vertretung ist eine grundlegende Voraussetzung für deren Handlungsfähigkeit. Dieses Vertrauen ist verloren gegangen. Um weiteren Schaden abzuwenden, ist entschlossenes Handeln erforderlich.
Wir rufen daher alle Ärztinnen und Ärzte und Unterstützerinnen und Unterstützer dazu auf, diese Petition zu unterzeichnen und ein klares Zeichen für eine starke, unabhängige und verantwortungsvolle ärztliche Selbstverwaltung zu setzen.

In den vergangenen Monaten ist deutlich geworden, dass das Handeln des aktuellen Präsidenten nicht im Einklang mit den Interessen der Ärzteschaft steht. Insbesondere sein öffentliches Auftreten sowie seine Positionierungen zu zentralen berufspolitischen Themen haben der Ärzteschaft geschadet.
Das Fass zum Überlaufen brachte das Interview im ZDF vom 15.04.2026. Die dort getätigten schädigenden Aussagen entsprechen weder den immensen Herausforderungen des ärztlichen Alltags noch den berechtigten Anliegen der Kolleginnen und Kollegen. Statt die durch das Sparpaket entstehende kritische Lage des Berufsstands darzustellen, wurden zentrale Probleme der Ärzteschaft relativiert und politische Narrative bedient, die zwangsläufig zu einer Schwächung des Berufsstandes führen.
 
Bereits die von ihm abgenickte Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) schädigt die Ärzteschaft. Dem Präsidenten fehlt es eindeutig an Durchsetzungsstärke, eindeutiger Kommunikation und klarer Orientierung an den wirtschaftlichen Realitäten der Praxen. Die aktuellen Äußerungen sind dazu geeignet, die finanzielle Grundlage ärztlicher Tätigkeit weiter zu verschlechtern und damit mittelfristig die Existenz vieler Niedergelassenen zu zerstören.
 
Die Bundesärztekammer hat die Aufgabe, die Interessen der Ärzteschaft konsequent zu vertreten und sich klar für deren berufliche, wirtschaftliche und ethische Rahmenbedingungen einzusetzen. Dieser Aufgabe wird Dr. Reinhardt nicht gerecht. Er schadet mit seinen Entscheidungen dem Berufsstand, weshalb ein personeller Wechsel an der Spitze zwingend erforderlich ist.
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Elke Hartmann, Heidelberg

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