Aufhebung der Unsicherheit für Gastfamilien und deren minderjährige allein reisende Flüchtlinge.

Aufnahme einer Einschätzung der Pflegeeltern und das Verhalten der UmA's in der Familie, bei der Anhörung-im Asylverfahren.

Bleibe-Sicherheit auch für Afghanen, Iraker und anderen Nationalitäten in deren Herkunftsland Terror, Verfolgung, Bürgerkrieg herrscht.

Begründung

Wir sind eine Pflegefamilie mit 3 minderjährigen, allein reisenden Flüchtlingen. 2 Afghanen und 1 Iraker! Im Gegensatz zu Familien, die syrische Flüchtlinge bei sich aufgenommen haben, schwebt über uns, als Familie, ständig das Damoklesschwert der Abschiebung. Und ja, es schwebt über uns allen. Wir haben drei ganz wunderbare Jungs, die sich toll integrieren, fleißig zur Schule gehen und lernen, die immer freundlich und hilfsbereit sind, denen ich zu 150% vertraue, die in Sportvereine gehen, Berufspraktika absolvieren und die in unserer Familie angekommen sind. Wir haben eine echte Eltern-Kind-Bindung. Die Kinder hier im Haus haben eine echte Geschwisterbindung aufgebaut. Das Leben könnte herrlich sein, wenn wir nicht immer wieder hören oder lesen müssten, wie mit Afghanen im Besonderen, aber auch mit anderen Nationalitäten in deren Ländern, von Sicherheit keine Rede sein kann, umgegangen wird. Argumente wie:"In Afghanistan gibt es sichere Gebiete" könnten in gleichem Maß zb. in Syrien angewendet werden. Auch dort gibt es sichere Gebiete, in denen Menschen ganz normal leben können. Nicht jeder Syrer kommt aus Aleppo. Um Missverständnisse zu vermeiden, auch ich bin absolut für Sicherheit für Syrer, finde aber die Unterschiede die gemacht werden, nicht in Ordnung.

Das aber dann auch noch, zum Beispiel Tausende afrikanischer Flüchtlinge in Deutschland leben dürfen, aus Ländern, in denen Deutsche Urlaub machen, Syrer, die noch nie in Syrien gelebt haben(das Herkunftsland ist massgebend für den Asylantrag) aber eben den syrischen Pass haben, grenzt für mich an... ich finde kein Wort hierfür.

Wir haben unsere beiden Afghanen und unseren Iraker gemäß unseres Auftrags: Integriert, zur Schule geschickt, unterstützt 24 Stunden/7Tage die Woche, Trauma-Aufarbeitung geleistet(die Jungs konnten viele Wochen und Monate nur mit angeschaltetem Licht, vollkommen angezogen und mit einer fertig gepackten Tasche vor dem Bett stehend, schlafen, sie zuckten bei jedem lauten Geräusch zusammen und hatten Angst vor jedem Gespräch mit dem Jugendamt oder dem Familiengericht, aus Angst ihr neues Zuhause zu verlieren) und vieles mehr.

Aber wir haben sie auch, einfach weil es ganz tolle Jungs sind : ins Herz geschlossen und unglaublich lieb. Es ist eine, ich wiederhole mich : Eltern-Kind / Geschwister-Beziehung gewachsen.

Wer würde sein Kind, egal ob leiblich oder angenommen, durch Adoption oder durch Vollzeitpflege, in ein Kriegsgebiet schicken wollen? Niemand!!!! Wer könnte sich vorstellen, seine Tochter/seinen Sohn am 18. Geburtstag in ein Flugzeug nach Kabul setzen zu müssen? Mit einer mehr als ungewissen Zukunft. Niemand!!!

Ich bitte daher, unterstützt uns und viele andere Pflege und Gastfamilien.

Vielen Dank!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Silke Altrieth-Auer aus Gäufelden
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