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Bild zur Petition mit dem Thema: Bleiberecht für Familie Shala! Bleiberecht für Familie Shala!
  • Von: Verena Hahn (Amnesty International) mehr
  • An: Härtefallkommission
  • Region: Thüringen mehr
    Kategorie: Migration mehr
  • Status: Die Petition ist bereit zur Übergabe
    Sprache: Deutsch
  • Sammlung beendet
  • 829 Unterstützende
    Sammlung abgeschlossen

Bleiberecht für Familie Shala!

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Familie Shala soll ein Bleiberecht für Deutschland erhalten und nicht in den Kosovo abgeschoben werden. Der Asylantrag wurde abgelehnt und die Härtefallkommission wird im kommenden Monat darüber entscheiden, ob Familie Shala bleiben darf.

Begründung:

Die Mutter der Familie, Ylka Shala, hat im Kosovo für die Menschenrechtsorganisation CEL, Center for Equality and Liberty of the LGBT (lesbian gay bisexual transgender) im Kosovo gearbeitet. Sie begann sich für die Rechte der LGBT einzusetzen, da ihr Bruder homosexuell ist, welchem mittlerweile in den USA Asyl gewährt wurde. Aufgrund dieses Engagements erlitt sie und ihr Mann Bekim sowie ihre Kinder extreme Anfeindungen. Das Büro der Organisation wurde angegriffen, zerstört und die Mitarbeitenden vor den Augen der Polizei verprügelt. Auch der eigene Einkaufsladen der Familie wurde komplett zerstört, mit der verschriftlichen Drohung „Homosexuelle raus aus dem Kosovo“. Zusätzlich erhielt Ylka per Telefon und SMS wiederholt Morddrohungen. Die Polizei unterließ jegliche Strafverfolgung und bot der Familie keinen Schutz. Durch diese Vorfälle sah die Familie keinen anderen Ausweg, als das Land zu verlassen und nach Deutschland zu fliehen, um in Sicherheit leben zu können. Ylka und Bekim leben mit ihren drei Kindern Enea, Jon und Nil seit mehr als zwei Jahren in Deutschland. Enea und Jon besuchen in Erfurt die Schule und Jon spielt in seiner Freizeit Fußball in einem Sportverein. Ylka und auch ihr Mann Bekim engagieren sich vor Ort ehrenamtlich. Bekim hat geholfen, das Haus der Nachhaltigkeit und Menschenrechte mit aufzubauen. Ylka ist im Frauensprachcafe aktiv und besuchte auch schon die Studierendeninitiative QueErfurt. Familie Shala fühlt sich in Erfurt angekommen und möchte gerne weiterhin in Sicherheit leben können. Wir können nicht tatenlos zusehen wenn eine Familie, die sich in anderen Ländern für Gleichberechtigung einsetzt und deswegen starken Repressionen ausgesetzt ist, abgeschoben wird. Zum Schutz der Familie für eine sichere Zukunft fordern wir das Bleiberecht für Ylka, Bekim, Enea, Jon und Nil.

Im Namen aller Unterzeichner/innen.

Erfurt, 17.03.2017 (aktiv bis 13.04.2017)


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