Nach dem erhalt einiger Mails und persönlichen Rücksprachen mit Gleichgesinnten musste ich feststellen, dass die Schließung des Odoniens metaphorisch gesehen nur die Spitze des Eisbergs darstellt. Vielmehr werden einige Subkulturen, wie auch die, der ausgewählten elektronischen Musik, bei der es sich in dieser Petition handelt in Köln sowohl von konservativen Mitbürgern, als auch wie es scheint, von der Stadtverwaltung als Subkultur aberkannt und ungern gesehen. Hierbei ist es nicht das Ziel anzuprangern, dass aus den verschiedensten Vorwänden die Schließungen von Kulturklubs, wie ich Sie nennen mag bewirkt werden, sondern dass eben diese auch von der Stadt im Sinne einer kulturellen Einrichtung angesehen werden und die Bestrebung des Erhalts seitens der Stadt vorhanden ist.

Im aktuellen Fall ist zu sagen, dass das Odonien schon seit einiger Zeit seine Pforten geöffnet hat, sodass die plötzliche Schließung aufgrund von Sicherheitsmängeln nun einige große Fragezeichen in den Raum wirft.

" Ist vor einem Jahr wirklich niemanden dieser Sicherheitsmangel aufgefallen? "

Demnach scheint es sich hierbei um persönliche Interessen einiger Personen zu handeln, welche eben diese Subkultur nicht anerkennen und in der richtigen Position dazu sind mit Leichtigkeit Schließungen oder zu mindestens Erschwerungen des Betriebs zu bewirken. Wie bereits oben geschildert ist die Schließung des Odoniens nur einer der vielen Fälle wo die Annahme einer solchen Sachlage nicht fern liegt.

Wie bekannt ist läuft auch an den Ringeklubs und Dikotheken nicht alles mit rechten Dingen zu, jedoch scheinen die stätdischen Institutionen nicht in der Machtposition oder Interessenlage zu sein daran etwas zu ändern oder einige Extremen einzudämmen.

Meine Forderung bei folgender Petition ist, dass der Sachverhalt welcher zur Schließung des Odoniens geführt hat erneut von einem neuen Gutachterteam welches eine objektive Sicht vorweist und nicht im Interesse dritter handelt überprüft wird und dabei mit berücksichtigt wird, dass eben diese Subkultur wovon die Rede ist über ein eher geringen Maß des allgemeinen Sicherheitsbedürfnisses verfügt.

Zudem ist es drigend erforderlich, dass die Verwaltung der Stadt Köln, welche einer der Metropolen für ausgewählte elektronische Musik darbietet, diese ebenfalls als solchen anerkennt und den Erhalt dieser Subkultur bestrebt und nicht etwa aus Vorwänden die Schließung bewirkt.

Reason

Folgende Petition soll einige Vorwürfe publik machen und diesen mit Unterstützern Gewicht verleihen, sodass sich Verantwortliche zu Wort melden und eventuell einige Sachlagen neu überdenken.

Auch wenn vielmals der Wunsch geäußert wurde, dass ein Jurist folgenden Text verfasst, möchte ich bitte an die Menschlichkeit appelieren und daran erinnern, dass es nicht um Kläger und Angeklagten geht. Viel eher geht es darum, dass eine Gruppierung aufgrund einer Handlung der Stadt benachteiligt ist. Um eine Benachteiligung ins öffentliche Licht zu rücken ist es meiner Ansicht nach nicht notwendig Jurist zu sein oder eine perfekte Artikulation an den Tag zu legen.

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News

  • hat sich erledigt...

  • Pressemitteilung zum 31.05.2012

    Heute Morgen fand im Stadthaus der Stadt Köln ein Klärungsgespräch unter der Leitung der Bauaufsichtsbehörde Herrn Detlef Fritz statt. Zugegen war auch der Branddirektor Georg Spangardt von der Berufsfeuerwehr Köln. Neben dem Odonien-Betreiber Odo Rumpf nahmen unter anderem auch der Ehrenfelder Bezirksbürgermeister Josef Wirges sowie Kulturamtsleiter der Stadt Köln Dr. Konrad Schmidt-Werthern teil. Anbei finden sie eine Pressemitteilung der Stadt Köln zu diesem Gespräch.
    www.stadt-koeln.de/1/presseservice/mitteilungen/2012/07033/

    Wie aus der Pressemitteilung zu entnehmen ist, hat die Stadt Köln deutliche Signale für eine Lösung hinsichtlich der von ihr geforderten hohen Sicherheits- und Lärmschutzauflagen gegeben. Die Gesprächsatmosphäre war nach unserem Empfinden deutlich geprägt durch die katastrophalen Folgen der mangelnden Sicherheitsvorkehrungen während der Love-Parade in Duisburg 2010, sowie aktuell durch die Reizgasangriffe in Discotheken, die gewalttätigen Szenarien in den Fußballstadien und den aufpeitschenden Schlagzeilen in den Medien. Daher besteht seitens der Genehmigungsbehörden eine hohe Aufmerksamkeit und Vorsicht gerade gegenüber unbekannten Orten der Subkultur, wo sich Menschenmengen bilden und feiern.

    Hier besteht jedoch aus unserer Sicht die Gefahr, daß schnell „Äpfel mit Birnen“ verglichen werden und ein etwaiges Gefahrenpotenzial hinsichtlich der einzelnen Veranstaltungen nicht genügend differenziert wird. Denn Odonien ist eine Kulturoase, die nicht für die Masse gedacht ist. Die geforderten strengen behördlichen Sicherheitsauflagen werden daher für das Odonien schwerwiegende finanzielle Folgen haben; es ist derzeit fraglich, ob für Köln wichtige Orte der Subkultur diese Belastungen tragen können.

    Odonien bedankt sich für die immense Unterstützung, die sie aus vielen gesellschaftlichen Bereichen innerhalb kürzester Zeit erfahren hat und die letztendlich auch die weitere Existenz, wenn auch unter hohen Auflagen, ermöglicht.

    Pressekoordinatorin
    Lale Konuk

  • Sehr geehrte Unterstützer,
    zunächst einmal vielen Dank bis hierhin.

    Die Demonstration war ein voller Erfolg, dank der Demonstranten und der tollen Organisation.

    In diesem Schreiben möchte ich darauf hinweisen, dass das Odonien seine Pforten noch nicht geöffnet hat. Ich bitte darum die gegebenen Umstände nicht zu vergessen und darauf zu hoffen, dass die bestehende Problematik sich in Luft auflöst.

    Wir haben gemeinsam protestiert und den Verwaltungsbürokraten ein Zeichen gesetzt. Die logischste Schlussfolgerung daraus ist, dass seitens der Stadt darauf angestrebt wird, dass die folgende Sache in Vergessenheit gerät.

    Ich bitte alle Freidenker sich hinsichtlich der Schließung des Odoniens auf dem laufenden zu halten, auf das beste zu hoffen und im schlimmsten Fall erneut die Stimme zu erheben. Nicht nur auf unserer Seite stellt das Odonien momentan ein Symbol für einen viel umfassenderen Disput dar, sondern ebenfalls seitens der Stadt.

    Das Odonien symbolisiert, hier geht es um mehr!

    Danke für die Aufmerksamkeit,
    Parham Khairkhah

pro

Das mit dem Fluchtweg ist doch einfach nur Schwachsinn! Wenn es eine Location gibt, die bei einem Brand oder Ähnlichem genug Ausweich- und Fluchtmöglichkeiten bietet, dann jawohl das Odonien! Wenn man so argumentiert, darf KEIN Karnevalszug in der Innenstadt, kein EM/WM Siegeszug auf der Zülpicher Strasse, und das ganze Karnevalsgefeiere in der Stadt überhaupt nicht stattfinden.. Hier geht es ganz klar um etwas Anderes.

contra

Die Petition ist leider schwammig geschrieben und sollte neu formuliert werden, damit das hier ernst genommen werden kann. Kann nicht mal ein Jurist da ran, der auch gerne im Odonien sein Bierchen trinkt? Im übrigen ist das Verhalten der Kölner Behörden wie gewohnt das Letzte. Brüsseler Platz, Aachener Weiher, da gibt's ja wenigstens verständliche Argumente (Müll, Anwohner). Dass das Odonien einen zweiten Sicherheitsausgang benötigt, ist Wahnsinn.