Wir, Mitglieder, Sympatisierende, Wählerinnen und Wähler der Partei DIE LINKE.,

fordern den Parteivorstand von DIE LINKE. auf, Georg Schramm zum Kandidaten für das Amt des deutschen Bundespräsidenten zu nominieren, bzw. im Falle seiner Nominierung durch die Piratenpartei, ihn ebenfalls als Kandidaten zu unterstützen.

Begründung

Die Vorstellung, einen Kabarettisten für das Amt des Bundespräsidenten kandidieren zu lassen, mag manchen skurril vorkommen. Anderen wiederum erscheint das Amt des Bundespräsidenten an sich skurril. Wäre ein Kabarettist also hier nicht ein gelungener Kompromiss?

Georg Schramm hat sich über Jahrzehnte hinweg einen Namen als ebenso scharfzüngiger wie unterhaltsamer Kritiker des kapitalistischen Wirtschaftssystems gemacht. Seine Popularität geht dabei weit über die klassische politische Linke hinaus.

Zu einem Zeitpunkt, in dem die neoliberalen Parteien dabei sind, einen Gauck, einen Schäuble oder irgendeine andere Person zu küren, die eben neoliberale Ziele und nicht die Ziele der Partei DIE LINKE. repräsentiert, sollte DIE LINKE. nicht darauf warten, dass sie von Angela Merkel endlich eingeladen wird, sondern ihre Stimme für die Stimme der Kritik an den herrschenden Zuständen erheben. Diese Stimme ist Georg Schramm.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützerinnen und Unterstützer,

    wie bereits am Dienstagabend vereinzelt in den Medien berichtet, hat Georg Schramm sich gegen eine Kandidatur zum Amt des Bundespräsidenten entschieden.

    Am Mittwoch erreichte mich folgende Mail:

    Schramm steht nicht als Kandidat zur Verfügung

    Einer Kandidatur für das Amt des Bundespräsidenten hat der Kabarettist Georg Schramm am Dienstag eine Absage erteilt.
    Nach wie vor sieht er seine Aufgabe darin, mit den Mitteln des politischen Kabaretts gegen eine Politik zu kämpfen, die zunehmend vom Recht der Stärkeren beherrscht wird und mit der Kraft der Lobbyisten und Interessenverbände die demokratische Gewaltenteilung unseres Rechtsstaates bedroht.
    In der lebhaften Diskussion seiner möglichen Kandidatur im Internet sieht Georg Schramm nicht nur eine Bestätigung seiner Arbeit, sondern auch eine neue Qualität und Dynamik der gesellschaftpolitischen Diskussion jenseits der herkömmlichen Medien, die ihn überrrascht und beeindruckt hat.
    Diese neue Kraft gilt es zu stärken. In einer Kandidatur sieht Schramm aber keine Möglichkeit, dem Mißbrauch des Präsidentenamtes durch die etablierten Parteien entgegentreten zu können.
    Vielmehr sollte man versuchen das Amt des Bundespräsidenten dem Zugriff der Parteien zu entziehen: Entweder durch Abschaffung oder durch Direktwahl - letzteres auf die Gefahr hin, daß die Besetzung von Schloss Bellevue dann offen von Kai Diekmann und Friede Springer entschieden wird.
    In diesem Fall könne dann neu über seine Kandidatur diskutiert werden.

    Georg Schramm am 22. Februar 2012

    Ich bedaure seine Entscheidung, kann sie aber inhaltlich nachvollziehen. Er hätte wohl nie mit einer solchen Resonanz auf seine ironisch gemeinte Ankündigung gerechnet. Dem Parteivorstand der Linken wünsche ich gutes Gelingen bei seiner heute stattfindenden Kandidatenfindung.

    Euch allen danke ich vielmals fürs Mitmachen und eure guten Kommentare. Meine persönlichen Eindrücke der letzten Tage habe ich hier aufgeschrieben:
    vahlenstein.blogspot.com/2012/02/wie-ich-einmal-einfluss-auf-die-wahl.html

    mit solidarischen Grüßen
    Jan Vahlenkamp

Pro

Er würde frischen Wind in den politischen Selbstbedienungsladen bringen. Er wäre ein Mann des Volkes. Er würde das ganze verlogene Pack in Angst und Schrecken versetzen.

Contra

Ob wir dann noch seine wunderbaren erfrischenden Klartext Reden auf der Bühne erhalten könnten ist fraglich.