Der Deutsche Bundestag möge die Modernisierung der Besteuerung des "Geldwerten Vorteils" beschließen:Abschaffung der Tagessätze und auch die Besteuerung von Spesen bzgl. Mahlzeiten. 100 % Übernahme der Spesen im angemessenen Rahmen.

Begründung

Eine Besteuerung des Geldwerten Vorteils bei der Subventionierung oder 100 % Übernahme der Kosten für Spesen die der Verpflegung des Mitarbeiters dienen, ist nicht mehr zeitgemäß und die Tagessätze entsprechen nicht mehr den üblichen Preisen für eine gesunde Mahlzeit. Viele Steuerzahler sind bei ihren Reisen darauf angewiesen, unterwegs Mahlzeiten zu sich zunehmen und diese in einem Restaurant/Bistro etc. zu kaufen. Durchschnittlich kostet diese für ein Frühstück: ca. 15 Euro, Mittagessen ca. 20 - 25 Euro und Abendessen: ca. 25 - 30 Euro. Grund für diese Zahlen ist, dass oftmals nicht die Möglichkeit besteht, zu kochen bzw. die einzelnen Zutaten zu kaufen, um einen vergleichbaren Preis wie "zuhause" zu haben.Mit den jeweiligen Tagessätzen erhält man gerade mal ein Menü in einem Schnellrestaurant, die 5 Euro für das Frühstück entspricht noch nicht mal einem belegtem Brötchen und einem großen Kaffee.Daher schlage ich vor, für Spesen, die sich auf Nahrung etc. beziehen, KEINE Steuern zu erheben. Es sollte jedoch ein Mindestsatz festgelegt werden und den Unternehmen die Möglichkeit geboten werden, die Subventionierung bzw. 100 % Übernahme zu gewähren. Dabei sollte die Grenze nach oben hin vom Unternehmen festgelegt werden. z. B. 60 Euro pro Tag etc.Das Unternehmen sollte dann die Möglichkeit haben, dieses als Ausgaben voll angeben zu können.Als Arbeitnehmer zahlt man beim Kauf bereits 19 % Mehrwertsteuer und soll dann auch noch draufzahlen, wenn man keine andere Möglichkeit hat evtl. abends/nachts auf dem Rasthof für 25 Euro einen Salat, etwas Warmes und ein Getränk zu kaufen.

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