Das Deutsche Handwerk nimmt essentielle gesellschaftliche Aufgaben wahr.

Durch steigende Bürokratie und geringe politische Unterstützung ist diese wichtige Funktion des Handwerks jedoch gefährdet. Wir sind bereit, für viele Menschen Verantwortung zu übernehmen und selbstverständlich auch mit unseren Steuern die Infrastruktur dieses Landes mit zu finanzieren, von der wir alle profitieren.

Die Lohn- und Verdienstschere zwischen Industrie und Handwerk ist volkswirtschaftlich nicht zu erklären, denn das Handwerk bildet am meisten aus und integriert am stärksten Asylsuchende.

Doch die Flut der Gesetze und Verordnungen wird immer undurchschaubarer, unverständlicher und unerfüllbarer. Sie hemmt uns in unakzeptabler Weise!

Wir fordern daher die Abschaffung oder den Rückbau vieler, nachweislich nicht zum Ziel führender Gesetze und Verordnungen und eine gerechtere Verteilung der Steuerlast zwischen Industrie und Mittelstand!

Wir fordern:

  1. Einfachere, klare Gesetzgebung
  2. Flexible Regelungen für Klein- und Kleinstbetriebe
  3. Gerechte Verteilung der Steuerlasten zwischen Industrie und Handwerk
  4. Beseitigung der Kluft zwischen Industrie- und Handwerkslöhnen
  5. Erhalt der dualen Berufsausbildung mit Meisterpflicht für Qualität und Ansehen des deutschen Handwerks

Begründung

Das deutsche Handwerk ist derzeit in folgendem Spannungsverhältnis:

BELASTUNGEN:

  1. Überbordende Bürokratie
  2. Einengende Gesetze
  3. Zu hohe Abgaben und Steuern
  4. Schlechte Möglichkeiten zur Altersversorgung
  5. Fehlende Finanzkraft für Investitionen und gerechte Mitarbeitervergütungen
  6. Abschaffung der Meisterpflicht
  7. Verlust von handwerklichem Know-how durch fehlende Auszubildende

Trotz all dieser erschwerenden Bedingungen STEHT DAS DEUTSCHE HANDWERK und damit auch Ihr Berufsverband FÜR:

  1. Finanzierung und Schaffung der Infrastruktur Deutschlands (544 Milliarden Euro Umsatz 2015)
  2. Versorgung der Bevölkerung mit Waren und Dienstleistungen
  3. Beschäftigung von ca. 5,4 Mio. Menschen (über 12 % aller Erwerbstätigen 2015)
  4. Ausbildung von über 360.000 jungen Menschen pro Jahr (über 27 % aller Auszubildenden 2015)
  5. Integration von Asylbewerbern und Migranten
Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Bund Deutscher Orgelbaumeister (BDO) aus Laberweinting
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