Region: Germany

Förderung des kombinierten Güterfernverkehrs Schiene/Straße

Petition is directed to
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
25 Supporters 25 in Germany
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  1. Launched 02/07/2020
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Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags.

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Mit der Petition wird die Verlagerung des innereuropäischen Güterfernverkehres auf die Schiene durch verstärkte Nutzung des Kombinierten-Verkehrs gefordert.Neue Onroad-Lkw und insbesondere Sattelzüge sollen nur noch zugelassen werden können, wenn sie über ein in der Fläche vorhandenes, standardisiertes System zur Teilnahme am Kombinierten Verkehr verfügen, wie zum Beispiel kranbarer Sattelauflieger, Lkw-Wechselbrücke, Containerauflieger, Abrollcontainer-Transportsystem (ACTS).

Reason

  • Der Kombinierte-Verkehr (KV) wird für Lkw-Komplettladungen innerhalb der EU bisher kaum genutzt.- Es gibt nur wenige Knotenpunkte zwischen denen KV-Ganzzüge verkehren. Meist zwischen den Überseehäfen und Metropolen im Hinterland. - Ein Verbindungsnetz der bestehenden KV-Terminals untereinander ist nur rudimentär entwickelt. Frachten von Würzburg über KV-Terminals in Schweinfurt, Aschaffenburg oder Frankfurt a. M. zu KV-Terminals in Debica(Polen) oder Torrelavenga(Spanien) beides ca. 1000 km konnten nicht per KV sondern nur per Lkw durchgeführt werden.Es ergibt sich eine Henne-Ei-Problematik: - kein Angebot - keine geeigneten Fahrzeuge - keine NachfrageDieser Teufelskreis muss an einer Stelle durchbrochen werden. Den geringsten Nachteil und gleichzeitig größten Nutzen hat der kranbare Sattelauflieger. Er hat folgende Vorteile:- er ist ein eingeführtes standardisiertes System- die Mehrkosten und das Mehrgewicht sind gering- im KV kann er durch das erhöhte zulässige Gesamtgewicht von 43 t einen Nutzlastvorteil erzielenDie ausschließliche Zulassung von neuen KV-Lkw hätte folgende Vorteile:- der Aufpreis für die KV-Fähigkeit von Lkw würde durch den großflächigen Einsatz sinken- bei Auftragsspitzen oder Fahrermangel kann der KV-Transport sofort auf den bestehenden KV-Verbindungen genutzt werden- Die stärkere Nachfrage führt zu einer Ausweitung der KV-Verbindungen im Binnenraum- KV-Ganzzüge können kleine regionale KV-Terminals anfahren und nur die Ladungsbehälter "steigen" ein und aus der Zug fährt ungeteilt weiter- die alten Kupplungen der Eisenbahnwägen müssen nicht getauscht werden da die Züge nicht mehr getrennt und rangiert werden müssen.- im Vergleich zum Einzelwagenverkehr ist die Ladungssicherung viel einfacher, da der Rangier-Stoß entfällt.- die Arbeitsbedingung der Lkw-Fahrer verbessern sich da sie regionaler eingesetzt werden- CO² wird eingespart- Die Elektrifizierung von Autobahnen wird nicht nötig- das Risiko von Verkehrsunfällen durch Lkw sinktHärten für die Transport-Branche könnten durch folgende Ausnahmen vermieden werden:- keine KV-Lkw im Offroad-Einsatz z. B. Kipper, Rundholztransporter- keine KV-Lkw im Werkverkehr- keine KV-Lkw mit nur 2 Achsen (Lkw für Wechselbrücken oder Abrollcontainern haben meist mehr als 2 Achsen- Das im KV zulässige erhöhte Gesamtgewicht von 43 t kann zu Beginn auch für den ausschließlichen Lkw-Transport mit KV-fähigen Lkw erlaubt werden wenn die KV-Verbindung um einen definierten Wert länger ist oder es keine KV-Verbindung gibt.
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