Region: Germany

Freigabe bestimmter Frequenzen im 4-Meter-Band zur allgemeinen Verwendung für mobile Anwendungen

Petition is directed to
Petitionsausschuss des Deutschen Bundestags
12 Supporters 12 in Germany
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  1. Launched 17/11/2019
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Dies ist eine Online-Petition des Deutschen Bundestags.

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Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass bestimmte Frequenzen im 4-Meter-Band zwischen 68,0 und 69,9 MHz zur allgemeinen Verwendung für mobile Anwendungen in ganz Deutschland für jedermann freigegeben werden.Gemeint sind Frequenzen, die von den Nutzern in ganz Deutschland mittlerweile aufgegeben wurden, da sie nun Digitalfunk (TETRA, GSM oder Digitalfunk im 2m Band) nutzen.

Reason

Das 4-Meter-Band bietet funktechnisch verschiedene Vorteile.Es bietet eine relativ große Reichweite bei moderater Antennenhöhe (1 Meter).Früher wurde der Frequenzbereich gerade im Busverkehr genutzt.Heutzutage werden diese Frequenzen zunehmend verlassen und es wird Digitalfunk genutzt.Auch der analoge BOS-Funk wechselt zunehmend vom 4m Band in TETRA.Ich bin jedoch NICHT dafür, die BOS-Frequenzen aufzugeben, sondern diese als Backup vorzuhalten, falls TETRA ausfallen sollte.Es ist durchaus absehbar, dass die verbleibenden Unternehmen ihre Frequenzen im 4-Meter-Band auch verlassen und auf Digitalfunk umsteigen.Daher könnte man ermitteln, welche Frequenzen in ganz Deutschland nicht mehr genutzt werden und für die Allgemeinheit zulassen.Mein Vorschlag meint nicht die Verwendung von den Frequenzen für den Mobilfunk im Sinne von Mobiltelefonie, da diese dafür NICHT geeignet sind.Ich meine den Mobilfunk über Funkgeräte auf FM.Es sollen keine Handfunkgeräte oder stationäre Funkeinrichtungen sein, sondern die Nutzung in Bussen, LKW und PKW.Mein Vorschlag wären 3 Kanäle im Frequenzabstand von 12,5 kHz und einer maximalen Sendeleistung von 1 Watt.Somit könnten sich z. B. Fernbusse auf Deutschlands Fernstraßen überall gegenseitig kontaktieren und über die Verkehrslage austauschen.Sieht ein Verkehrsteilnehmer etwas Ungewöhnliches beim vorausfahrenden Teilnehmer, könnte er ihm einen Hinweis geben, dass da etwas nicht stimmt.Ein solcher Funk ist auch unabhängig vom Mobilfunk (Telefonie) Netz und jeder Teilnehmer kann andere Teilnehmer erreichen, ohne diese im Telefonbuch haben zu müssen.Busunternehmen, die noch den 4m-Funk nutzen, könnten in ihren Funkgeräten ihre eigene Betriebsfrequenz und zusätzlich die 3 in ganz Deutschland zugelassenen Frequenzen nutzen.Mein Vorschlag wäre, dass die Nutzung zwar registrierungspflichtig, jedoch gebührenfrei ist.Natürlich könnte man nun auf den bestehenden CB-Funk verweisen, allerdings gibt es hier verschiedene andere Schwierigkeiten:In der Nähe von Bahnleitungen oder Hochspannungsleitungen kommt es im 11m-Band zu erheblichen Störungen, die sich durch ein Öffnen der Rauschsperre und ein Rauschen bemerkbar machen.Desweiteren gibt es im CB-Funk Störer, welche den Funkverkehr durch Trägerdrücken stören und so eine Kommunikation erheblich erschweren.Im 4m-Band sind die Störungen schon deutlich geringer und Störer dürften hier nicht auftreten.Ich bin überzeugt, dass es zumindest in der Amateur- und CB-Funk-Szene dazu eine positive Resonanz geben wird.Immerhin werden die Frequenzen verlassen und nicht mehr genutzt. Ähnlich wie es damals bei der Aufgabe des B-Netzes war, wurden im 2m-Band Frequenzen frei, von denen nun 6 Kanäle für Freenet genutzt werden.Freenet erfreut sich bei den Semi-Professionellen Nutzern durchaus großer Beliebtheit.Im 4m-Band gibt es nicht mal für Amateurfunker-Frequenzen, da sie gleichzeitig für betriebliche Funkanwendungen reserviert sind.

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