Im Nationalen Park Schleswig - Holsteinisches Wattenmeer gibt es ausgewiesene Segelflächen, diese werden exklusiv unter nicht transparenten Regeln dem Yacht-Club St.Peter-Ording ,YCSPO, überlassen.

Der oben genannte YCSPO schließt mit Billigung des Amtes Eiderstedt alle Freizeit/Breitensportlerinnen von der Nutzung der Segelgebiete aus. Es werden Lizenzen vorgeschrieben, die für den Wettkampfsport sinnvoll sein mögen, nicht jedoch für den Freizeit und Breitensport.

Meine Forderung lautet deshalb:

Die ausgewiesenen Segelflächen werden allen Freizeit- und Breitensportler/innen unter transparenten Bedingungen , wie an anderen Stränden in Deutschland und Europa üblich, zur Nutzung freigegeben.

Begründung

Dem Yacht-Club St.Peter - Ording , YCSPO, werden derzeit durch das Amt Eiderstedt exklusive Nutzungsrechte zugebilligt, diese Rechte werden nicht offengelegt ( Schreiben vom Amt Eiderstedt vom 11.02.2019 , Az.: 056;364.261/Ja, unterschrieben vom Amtsdirektor Lorenzen). Dieser gemeinnützige Verein bietet selber keine Ausbildung der erforderlichen Segellizenz an. Diese wird durch die gewerbliche Segelschule Nordsport Wassersport und Event GmbH durchgeführt. Es wird eine Lizenz Ausbildung gemäß FISLY Regeln angeboten, diese regelt den Wettkampfsport festgelegter Strandsegler Klassen.

Die FISLY ist der Lobby Verband der organisierten Strandsegler/Landsegler, der Bereich Freizeit und Breitensport wird nicht vertreten.

Alle Sportgeräte, die nicht den wenigen festgelegten Klassen entsprechen , sind ausgeschlossen. Das wird zum Beispiel im Segelsport völlig anders gehandhabt. Der Besitzer der Nordsport Wassersport Segelschule ist der Jugendwart des YCSPO, hier gibt es Konflikte bezüglich der Gemeinnützigkeit des YCSPO.

Die gewerbliche Segelschule nutzt Gelände und Räumlichkeiten des YCSPO, unter welchen Bedingungen ist nicht transparent. Laut Auskunft des Amtes Eiderstedt ist der Segelschule gestattet,Schulungsveranstaltungen durchzuführen, tatsächlich werden allerdings auch Firmenevents angeboten, wieder unter Nutzung der YCSPO Kapazitäten.

Weitere Unternehmen wie Jochen Schweitzer/Strandevent.de/Mydays bieten im Internet ebenfalls Events an, vermutlich in Kooperation mit der Nordsport Wassersport und Event GmbH. Diese Veranstalter werben damit, dass nach wenigen Minuten Einweisung ein Segelerlebnis mit bis zu 60 km/h Geschwindigkeit möglich ist.

Allen nicht im YCSPO organisierten Strandsegler/Landsegler/Landboarder innen wird die Nutzung der Segelgebiete untersagt. Das wird unter anderem mit schweren Unfällen begründet, die gerade durch die lizenzierten Strandsegler verursacht wurden. Hier wird der Bock zum Gärtner gemacht.

Den Mitgliedern des Vereins YCSPO werden zahlreiche Privilegien eingeräumt: - Vereinshaus im geschützten Dünengelände - Parkplätze im National Park - Lagerplätze im Nationalpark - Befahrensrechte für Kfz im Nationalpark - Sonderregelungen bezüglich der Kurtaxe

Nähere Auskünfte verweigert das Amt Eiderstedt, mit der Begründung, dass die schützenswerten Interessen der Vertragspartner YCSPO und Gemeinde St.Peter-Ording einer Einsichtnahme durch Dritte entgegensteht.

Der YCSPO nimmt Mitglieder nur unter Bedingungen ( 2 Mitglieder müssen Neumitglieder vorschlagen) auf, zumindest laut Satzung.Tatsächlich werden Interessenten direkt an die Segelschule weitergeben, ohne diese zu informieren.

Die Segelschule wiederum bietet ihren Kunden eine automatische Schnuppermitgliedschaft , was immer das auch sein soll, im YCSPO an, eine weitere merkwürdige Verbindung zwischen dem Gemeinnützigen Verein YCSPO und der Nordsport Wassersport und Event GmbH. Auf die Frage , ob eine Lizenz Ausbildung auch ohne Schnuppermitgliedschaft im YCSPO möglich ist , natürlich mit entsprechender Verbilligung der Ausbildung, gibt es seitens der Nordsport Wassersport und Event GmbH keine Antwort.

Es ist eigentlich unzumutbar im YCSPO Mitglied zu werden, zum einen bestehen starke Zweifel an der Gemeinnützigkeit, zu anderem offenbart der YCSPO in seinem Internet Auftritt Frauenfeindlichkeit, Frauen werden als - TRESENSCHLAMPEN - bezeichnet. Durch die eigenwilligen, exklusiven Nutzungsrechte werden auch alle EU Mitbürger/innen von der Nutzung der Segelgebiete ausgeschlossen. - Der YCSPO hat seinen Internet Auftritt geändert, der Begriff - TRESENSCHLAMPEN - wurde entfernt, sollte dies das erste Ergebnis der Petition sein ?!? Tatsächlich sind deutsche Freizeit/Breitensportlerinnen in ganz Europa mit ihren Segelsportgeräten unterwegs, z.B. in Dänemark/Holland/Belgien/Frankreich. Überall ohne die speziellen Einschränkungen in St.Peter-Ording.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Jens Tetens aus Hamburg
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Warum Menschen unterschreiben

  • vor 5 Tagen

    Weil mir der Sport am Herzen liegt und ich finde das auch in Deutschland die Fahrgebiete frei sein sollen.

  • Nicht öffentlich Bad Oldesloe

    vor 6 Tagen

    Die bisherige Lösung, Freigabe nur für Mitglieder und Lizenzinhaber der German Parakite Assoziation hat nur dazu geführt dass Mitgliederbeiträge erhoben werden, von denen teure Ausrüstungen für den Regattasport angeschafft werden, unter anderem sehr grosse SUVs ... die Fahrmanöver dieser Rennfahrer ist aber leider häufig sehr gefährlich und aufdringlich .... ich kann nicht nachvollziehen dass Lizenz und Segelnummer die Sicherheit fördern, für mich gleibt am Ende nur eine jahrelange Gebühr ohne Nutzen. Grüsse

  • Simon Schneidereit Elsdorf-Westermühlen

    vor 7 Tagen

    Jedem buggy piloten sollte es möglich sein an einem geeigneten Spot zu fahren

  • vor 9 Tagen

    Die Allgemeiheit und der Sport steht für mich im Vordergrund

  • am 10.03.2019

    Weil es eine Frechheit ist eine frei zugängliche Fläche/Gebiet nur für Mitglieder bzw Lizenz/Pilotenschein Inhaber zu gestatten und dieses auch nur wenn man brav seinen Jahresbeitrag gezahlt hat. Seit 15 Jahren fahre ich desswegen nur noch in Dänemark oder Holland. In SPO wurde mir unter Androhung, der Beschlagnahme meines Sportgerätes oder Alarmierung der Polizei bzw. Ordnungsamt sogar körperliche Gewalt angedroht. Darum bin ich für einen freien Zugang und Nutzung des Gebietes, natürlich unter Einbehaltung der Sicherheitsregel und Naturschutzauflagen. So wie in Dänemark oder Holland auch. Dort obliegt die Aufsicht auch Staatsbediensteten ( Förster, Ordnungsamt) und nicht der elitären Gesellschaft der Vereinsmitglieder. Man Stelle sich nur einmal vor: ein Verein untersagt mir den Zutritt zu einem Wald der zu einer Staatsforst(inkl. Naturschutzgebiet, Weltkulturerbe und Landschaftsschutzgebiet) gehört. Und verlangt von mir einen Jahresbeitrag und einen Schulungsnachweis damit ich auf einen Baum klettern darf. Was für ein Blödsinn!!! Nix anderes ist die Nutzung des Strandes in SPO.

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