Reģions: Vācija

Gegen die Verharmlosung durch Euphemismen in der journalistischen Berichterstattung

Petīcija ir adresēta
Presserat

33 Paraksti

Petīcijas autors petīciju nav iesniedzis

33 Paraksti

Petīcijas autors petīciju nav iesniedzis

  1. Sākās oktobris 2024
  2. Kolekcija beidzās
  3. Iesniegts
  4. Dialogs
  5. Neizdevās

Lūgums ir adresēts: Presserat

Ich fordere eine präzisere und ehrlichere Sprache in der Berichterstattung der Medien, insbesondere in Bezug auf Konflikte und Kriegsverbrechen. Die zunehmende Verwendung von Euphemismen führt dazu, dass Gewalt und Leid verharmlost und die Realität verzerrt dargestellt wird. Diese Praxis untergräbt den journalistischen Anspruch, der Öffentlichkeit eine transparente und wahrheitsgemäße Berichterstattung zu bieten.

Besonders in den jüngsten Berichten über den Israel-Gaza-Konflikt, aber auch darüber hinaus, haben sich zahlreiche Beispiele solcher euphemistischen Sprache gezeigt:

• “Ausschalten” statt “töten” oder “ermorden”: Die Beschreibung gezielter Tötungen als “Ausschalten” verschleiert die Brutalität der Handlung und mindert deren moralische Schwere.

• “Kollateralschäden” statt “getötete Zivilisten”: Der Tod unschuldiger Menschen wird häufig als “Kollateralschaden” verharmlost, wodurch die Tragödie menschlichen Leids ausgeblendet wird.

• “Sicherheitszaun” statt “Apartheidsmauer”: Die Mauer, die das Westjordanland durchschneidet, wird oft als “Sicherheitszaun” bezeichnet, wodurch die tiefgreifenden Auswirkungen auf die betroffenen palästinensischen Gemeinschaften verschleiert werden.

• “Neutralisierung von Zielen” statt “Bombardierung von Wohngebieten”: Wenn Wohngebiete in Gaza bombardiert werden, wird dies oft als “Neutralisierung von Zielen” beschrieben, was den Eindruck erweckt, es handele sich um militärische Notwendigkeiten, anstatt zivile Opfer in den Vordergrund zu stellen.

Pamatojums

Diese gezielte Wortwahl beeinflusst die Wahrnehmung des Lesers und verdeckt die Brutalität von Handlungen. Sie suggeriert oft eine moralische Rechtfertigung und verwischt die Verantwortlichkeiten. So wird bei der Beschreibung von Angriffen auf Palästinenser häufig der passive Sprachstil verwendet, während israelische Handlungen aktiv und gerechtfertigt erscheinen.

Ich fordere die Medien auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und eine präzise, ungeschönte Sprache zu verwenden, die die Wahrheit widerspiegelt. Die Öffentlichkeit hat das Recht, vollständig und transparent informiert zu werden, ohne sprachliche Manipulationen, die das Leid der Opfer herabwürdigen oder verschleiern.

Unterstützen Sie diese Petition, um sicherzustellen, dass die journalistische Berichterstattung nicht zu einem Instrument der Verharmlosung wird.

Paldies par jūsu atbalstu, Haschmat Ahmadzai, Bad Kreuznach
Jautājums iniciatoram

Kopīgot petīciju

Attēls ar QR kodu

noplēšama lapiņa ar QR kodu

lejupielādēt (PDF)

Informācija par petīciju

Petīcija uzsākta: 23.10.2024
Kolekcija beidzas: 31.12.2024
Reģions: Vācija
Kategorija: Mediji

Jaunumi

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach Ende der Unterschriftensammlung keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass die Petition nicht eingereicht oder übergeben wurde.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

Palīdziet stiprināt pilsoņu līdzdalību. Mēs vēlamies padarīt jūsu bažas dzirdamas un palikt neatkarīgiem.

Veiciniet tūlīt