Region: Selm
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Gemeinsam und nicht einsam vor den Stadtrat und Kreistag. Wir wollen wieder DorfLEBEN in Bork!

Petition is directed to
Stadtrat und Kreistag
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  1. Launched May 2023
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Gemeinsam und nicht einsam vor den Stadtrat und Kreistag. Wir wollen wieder DorfLEBEN!

Für eine politisch-strukturell nachholende und nachhaltige Entwicklung von Selm Bork im Sinne aller!

Kaum hat man ein Thema sachlich in den Diskurs gebracht, erfolgt schon die mediale Färbung.

Wir stehen jedoch für Sachlichkeit, auch wenn das Thema für viele mit großen Emotionen verbunden ist. Ein Beispiel für die von uns gemeinte Färbung ist die fälschlich dargestellte Petition an den Landtag. Denn diese hieß immer schon: „Sicherheit in Bork (Selm) im Hinblick auf die Notunterkunft für Geflüchtete“ (es ist ohnehin verwunderlich, da diese unter dem Titel auch beim Land vorliegt; im Übrigen mit einer Liste von vorliegenden Klarnamen zu jedem bisher dokumentierten Sachverhalt).

Wir wollen wieder DorfLEBEN, wir wollen wieder in Bork leben. Damit gemeint ist, dass Bork einen politisch-strukturellen Nachholbedarf hat.

Thematisch scheint es viele Anliegen der letzten Zeit gegeben zu haben und der Unmut, auch in den eigenen Reihen der Parteien, ist zum Teil erheblich.

Wir möchten in den Austausch kommen und Interessierte, gern gemeinsam, mit einer Petition für unseren Ort vor dem Stadtrat und dem Kreistag zu den Problemen in Bork vertreten. Auf Probleme, die teilweise Jahre nicht tatkräftig und ehrlich angegangen wurden, müssen nun Taten folgen.

Uns freut es, das politische Interesse geweckt zu haben. Wir waren in der Kürze der Zeit positiv überrascht, dass aus der Mitteilung, dass es keine Probleme gegeben haben soll innerhalb einer Woche solch‘ zahlreiche Ideen und Taten folgten. Diesen erstaunlichen Sinneswandel begrüßen wir! Zu fragen wäre nun, wie ernst gemeint der plötzliche Gedanke der Integration ist, wenn zuvor nie Derartiges verhandelt wurde. Scheinbar macht man sich zum ersten Mal Gedanken darüber, welche Freizeitmöglichkeiten man den Geflüchteten einräumen könnte. Dennoch ein erster und wichtiger Schritt!

Stellt das großartig angekündigte Vorhaben sich im Nachgang als politische Eintagsfliege heraus?

Die Debatte um Integration erübrigt sich derzeit bei einer Betrachtung der Verweildauer und des Fehlens einer für alle erforderlichen Infrastruktur, die hinter anderen Orten, wie Selm weit zurückreicht (warum wird also in Selm die kleinere Unterkunft und Bork die Riesenunterkunft betrieben?). Der Treffpunkt und Sportplatz für die Jugend im Ort wird überfrachtet. Neue politische Überlegungen zielen auf Sportgeräte in der Flüchtlingsunterkunft ab. Fernab, dass man wahrscheinlich wieder nicht weiß, wer diese zahlen soll, bleiben den Jugendlichen in Bork diese Neuanschaffungen dann verwehrt. Hinter dem Zaun der Flüchtlingsunterkunft betätigt sich dann eine Gruppe Männer, isoliertet vom Rest in Bork. Darunter verstehen wir keine Lösungen, die im Sinne einer Integration zu verstehen sind.

Wenn man also im Sinne der Integration und Begegnung keine Ankerpunkte für alle schafft, die nicht konfliktreich überfrachtet werden, weil der Etat fehlt, dann muss man vielleicht einmal ehrlich sein und einsehen, dass über 700 Männer in einer Unterkunft ohne Infrastruktur und Internet in einem Ort mangelnder Infrastruktur zu viele Isolierte sind. Da hilft romantisieren von politischen Integrationsidealen auch nichts, zumal die Initiativen dürftig erscheinen. Hier kann man ansetzten!

Die Politik kann sich somit nun ehrlich machen und die strukturelle Vernachlässigung der letzten Jahrzehnte für nun „alle 7700 Borker“ (Bezugnahme auf die Ruhrnachrichten) anpacken und nachhaltig bewältigen.

Wenn man mit solch kleinen Mitteln schon so viel erreicht, wie könnte es dann sein, wenn wir gemeinsam zusammenstehen?

Gemeinsam und nicht einsam. Wir Borker Bürger für den Zusammenhalt! Im Miteinander und nicht gegeneinander. Also, lasst uns in einen Austausch kommen!

Petenten:

Alexander Heiliger (früherer Petent und früherer Ansprechpartner)

Monika Meyer (frühere Petentin)

Rüdiger und Claudia Oppermann (frühere Petenten)

Reason

Nur wer gemeinsam zusammensteht kann etwas erreichen. Es wird Zeit, gemeinsam zusammenzustehen und einer politisch-strukturellen Veränderung entgegenzusehen. Jetzt oder nie!

Thank you for your support, Alexander Heiliger from Selm
Question to the initiator

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News

  • Anscheinend war nicht für alle klar, dass wir zwei Petitionen bedienen.
    Die kommunale Petition läuft am 31.12. aus, da wir hier auf kommunaler Ebene thematisch (Sicherheit und Transparenz) scheinbar nicht weiterkommen. Die Ortspetition war wesentlich detaillierter aufgestellt als die Landespetition. Mit der Landespetition sehen wir uns dennoch weiterhin gut ausgestellt.
    Wir wollten von Grund auf Transparenz und wissen, wie es weitergeht und uns nicht beeiflussen oder instrumentalsieren lassen. Doch das ist oft genug passiert und man hat uns auch oft genug falsch verstanden oder falsch verstehen wollen. Zu guter Letzt kam sogar European Homecare aktiv auf uns zu und wollte Gespräche führen. Das ist nicht unserer Aufgabe, sondern die der Politik.... further

  • Die Ortspetition hatte die Intention einer Abfrage und Meinungserhebung im Rahmen einer unsererseits vermuteten strukturellen Vernachlässigung des Ortsteils Selm-Bork. Die Kommentare und die gesamte Berichterstattung zeigen, dass es den Menschen vorrangig mit ihrer Unterschrift um das Thema Sicherheit im Zusammenhang mit der Notunterkunft für Geflüchtete ging.
    Wir sehen auch, dass die Ortspolitik für Bork mehr tut. Es wird ein Park gebaut, ein Spielplatz unter Mitbestimmung geplant und die Grünpflege forciert. Wir täten der Politik wahrscheinlich Unrecht, die Petition derzeit weiterhin aufrecht zu erhalten.
    Die Petition war vom Vorgehen ganz anders angelegt und dies steht auch in der Beschreibung. Wir wollten die Probleme erheben, sie in aller... further

Integration ist wechselseitig, auch im Multikulturalismus. Die Integration und Ideen der derzeitigen Politik im Rat zielen lediglich auf eine strukturelle Assimilation (Arbeit, Sozialleistungen und das Wohnen) ab. Die kulturelle Komponente (Assimilation) zur Vermeidung von Problemen ist jedoch lange belegt. Die derzeitigen Maßnahmen helfen nicht wirklich, denn es braucht eine Verständigung und eine Sensibilisierung auf beiden Seiten. Gesetze, Werte und Normen müssen in den Fokus gerückt werden.

„Ein Land am Limit?“

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