Grundnahrungsmitteln mit Vitamin D - Entlastung des Gesundheitssystems

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Text der Petition

"Einführung einer schrittweisen Anreicherung von Grundnahrungsmitteln mit Vitamin D nach finnischem Vorbild, um Volkskrankheiten vorzubeugen, das Gesundheitssystem finanziell zu entlasten und die lebenslange Vorsorge sicherzustellen."

Der Deutsche Bundestag möge beschließen...
...die gesetzlichen Rahmenbedingungen so anzupassen, dass Grundnahrungsmittel (insbesondere Milch, Milchalternativen und Streichfette) schrittweise und nach finnischem Vorbild mit Vitamin D angereichert werden. Ziel ist die flächendeckende Sicherstellung der Vitamin-D-Versorgung der Bevölkerung zur Prävention von Volkskrankheiten und zur Senkung der Krankenkassenbeiträge.

Begründung:
Deutschland weist insbesondere in den Wintermonaten einen massiven Vitamin-D-Mangel in der breiten Bevölkerung auf. Während staatliche Stellen richtigerweise vor den Gefahren übermäßiger UV-Strahlung warnen (Hautkrebsprävention), fehlt ein konsequentes Konzept, um den daraus resultierenden Mangel an körpereigener Vitamin-D-Synthese auszugleichen.

  1. Erfolg nachgewiesen: In Finnland wurde durch die systematische Anreicherung von Milch und Streichfetten seit 2003 der Vitamin-D-Mangel in der Bevölkerung fast vollständig eliminiert. Die Krebssterblichkeit und die Rate an Atemwegserkrankungen sind dort signifikant niedriger als in Deutschland.
  2. Enormes Sparpotenzial: Studien des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) belegen, dass eine flächendeckende Supplementierung jährlich bis zu 30.000 Krebstote verhindern und über eine Milliarde Euro an Behandlungskosten einsparen könnte. Dies würde den Druck auf die gesetzlichen Krankenkassen und damit auf die Lohnnebenkosten spürbar senken.
  3. Pragmatische Umsetzung: Anstatt teurer und bürokratischer Einzelmaßnahmen wird die Anreicherung als technischer Qualitätsstandard für die Industrie eingeführt. Die Kosten pro Liter Milch liegen im Bruchteil eines Cents und sind für den Verbraucher nicht preisrelevant.
  4. Wahlfreiheit: Durch eine einfache Kennzeichnungspflicht auf der Verpackung bleibt die Transparenz gewahrt. Der Bürger wird nicht bevormundet, sondern profitiert passiv von einer gesünderen Grundversorgung ("Infrastrukturmaßnahme für den Körper").
  5. Lückenschluss in der Gesundheitsvorsorge: In Deutschland ist die Supplementierung von Säuglingen und Kleinkindern mit Vitamin D (z. B. zur Vorbeugung von Rachitis) bereits medizinischer Standard und wird von Kinderärzten konsequent verschrieben. Es ist unlogisch, dass diese anerkannte Vorsorgemaßnahme mit zunehmendem Alter endet, obwohl der physiologische Bedarf an Vitamin D für das Immunsystem, die Knochengesundheit und die Krebsprävention lebenslang bestehen bleibt. Eine Anreicherung von Grundnahrungsmitteln würde diese Versorgungslücke für alle Altersgruppen schließen.

Wir fordern die Bundesregierung auf, dieses "Finnland-Modell" zeitnah zu prüfen und umzusetzen, um die Volksgesundheit zu stärken und das Netto-Einkommen der Bürger durch stabilere Krankenkassenbeiträge langfristig zu sichern.


Warum ist meine Petition wichtig?
Ich erlebe täglich, wie die Belastung für arbeitende Menschen in Deutschland steigt. Während die Kosten für Energie und Wohnen explodieren, steigen auch die Krankenkassenbeiträge immer weiter an, weil unser System fast nur auf die Heilung von Krankheiten setzt, statt sie zu verhindern.
Ich finde es unlogisch, dass wir einerseits (völlig zurecht) vor der Sonne warnen, aber die daraus resultierende Mangelversorgung mit Vitamin D privatisiert wird. Wer nicht das Geld oder das Wissen hat, sich teure Präparate zu kaufen, bleibt auf der Strecke. Als Arbeitnehmer sehe ich zudem, dass viele Unternehmen (wie auch mein eigener Arbeitgeber) kaum Spielraum für Boni haben, während der Krankenstand in den Wintermonaten die Wirtschaft Milliarden kostet.
Diese Petition ist wichtig, weil sie eine „Infrastrukturmaßnahme für den Körper“ fordert. Wir schützen unsere Kinder bereits standardmäßig vor Rachitis durch Vitamin D – es gibt keinen sachlichen Grund, diesen Schutz bei Erwachsenen zu stoppen. Das „Finnland-Modell“ zeigt, dass wir mit minimalem Aufwand die Volksgesundheit massiv verbessern und die Sozialkassen entlasten könnten. Das bedeutet am Ende: Mehr Netto vom Brutto für alle und ein gesünderes Land.
Quellen zur Untermauerung:

  1. Deutsches Krebsforschungszentrum (DKFZ): Studie zur Einsparung von 30.000 Krebstoten und Milliardenbeträgen durch Vitamin-D-Supplementierung. (dkfz.de)
  2. Public Health Reviews: Untersuchung zum Erfolg der finnischen Anreicherungspolitik (Finnish vitamin D fortification policy).
  3. Robert Koch-Institut (RKI): Daten zur mangelhaften Vitamin-D-Versorgung in Deutschland (DEGS-Studie).

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