Die rechtsextreme Szene hat sich über Jahre in Vorarlberg organisieren können. Inzwischen greift die Justiz stärker durch, aber dass rechte Gewalt einen politischen Hintergrund hat, scheint bei der Landespolitik noch nicht angekommen zu sein. Dieser politische Hintergrund ist eine verbrecherische Ideologie, die die gesamte Gesellschaft betrifft. Die Landesregierung muss rechtsextreme Gewalt ernst nehmen!

4 Vorschläge, die Sie, Herr Landeshauptmann, sofort umsetzen können:

  1. Richten Sie ein Programm zur Ausstiegshilfe aus der rechtsextremen Szene ein, insbesondere für Jugendliche und straffällig gewordene Jugendliche mit rechtsextremen Taten!

  2. Etablieren Sie einen ständigen Ausschuss mit Expert*innen und Personen aus Polizei, Justiz, NGOs, Sozialarbeit, Jugendarbeit, Schule und Politik. Dieser soll Programme und Empfehlungen für Gemeinden und das Land ausarbeiten.

  3. Verankern Sie verpflichtende Schulungen für Pflichtschul-Lehrende zum Thema Holocaust-Education an der Pädagogischen Hochschule in Feldkirch!

  4. Fördern Sie die nicht-rechten Jugendkulturen und schaffen Sie mehr Freiräume für diese!

Sie können auch im Bund ein Wörtchen mitreden, Herr Wallner. 2 einfache Forderungen für die Bundesregierung:

  1. Das Verfassen eines ausführlichen, jährlichen Rechtsextremismus-Berichts des Innenministeriums zur Beobachtung und Einschätzung der rechten Szene in Österreich, der auch die deutschnationalen schlagenden Burschenschaften beachtet.

  2. Politische Bildung als eigenes Pflichtfach ab der Mittelschule, Lehrende müssen dafür den Hochschullehrgang Politische Bildung besuchen.

Begründung

Jugendliche und junge Menschen werden nicht als Faschist*innen geboren. Aus Perspektivenlosigkeit oder aufgrund von verlockenden, fatalen Versprechungen wenden sie sich der rechtsextremen Szene zu. Dagegen können wir gemeinsam etwas machen! Fordern wir Landeshauptmann Wallner auf, diese einfachen Schritte umzusetzen!

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Daniel Haim (Junge Grüne Vorarlberg) aus Röthis
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion
Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Hallo allerseits! Ich finde die Petition richtig gut, vor allem inhaltlich. Ich würde allerdings an eurer Stelle die Formulierung etwas freundlicher gestalten. Es bringt sehr wenig. wenn er sich persönlich angegriffen fühlt und das tut er wahrscheinlich. Menschen sind leider so, das kann man nicht ändern... Aus diesem Grund würde ich beispielsweise statt seinem (persönlichen) Namen einfach seine (unpersönlichen) politische Anrede verwenden. Klingt vlt banal, so sind aber Menschen nun einmal...=)