Auf ausgewiesenen Flächen auf der Enz-Nagold-Platte in unmittelbarer Nähe der Gemeinden Schömberg-Langenbrand, Engelsbrand, Büchenbronn, Neuenbürg und Höfen sollen bis zu 17 Windkraftanlagen mit einer Nabenhöhe von 200 m errichtet werden. Diese Anlagen würden die natürliche Landschaft des Nordschwarzwaldes nachhaltig zerstören, die im Gleichgewicht befindliche Flora und Fauna gefährden, dem Tourismus die wirtschaftliche Grundlage entziehen und durch die Nähe zur bestehenden Wohnbebauung eine akute und schwerwiegende Bedrohung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Bürgerinnen und Bürger darstellen. Wir (die Bürgerinitiativen Langenbrand, Büchenbronn und Engelsbrand) fordern, dass eine Energiewende ohne Subventionen möglich gemacht wird, dass Gesundheit und Wohlergehen höher gewichtet werden als politisches Kalkül und wirtschaftliche Überlegungen, dass die Gemeinderäte den Auftrag ihrer Wähler beachten und den Wunsch nach erneuter Wahl hintenanstellen, dass die Sorgen der betroffenen Bürgerinnen und Bürger angemessen berücksichtigt werden und die aktuellen Forschungsergebnisse über die Gefahren der Windenergieanlagen ernst genommen und berücksichtigt werden. www.windkraft-langenbrand.de/ www.windkraft-engelsbrand.de/ www.windkraft-buechenbronn.de/

Begründung

Der Betrieb von Windkraftanlagen in Schwachwindgebieten wie dem Nordschwarzwald lässt sich nur mit Subventionen darstellen. An den Subventionen verdienen nicht die Bürger sondern in erster Linie die Projektierer - trotzdem balancieren die Juwis und Prokons stets am Rande einer Pleite entlang und Anlageberater warnen dringend vor den Renditeversprechen der Emittenten von Windparkfonds. Warum? Weil deren Bau und Betrieb in unseren Regionen nicht wirtschaftlich sind. Es gibt im Nordschwarzwald hinreichend Beispiele - der Windpark Simmersfeld erreicht nach Jahren des subventionierten Betriebs nicht die Hälfte des prognostizierten Ertrages, dafür übersäht er die nahegelegene Bundesstraße mit Rotortrümmern. Selbst der Direktor des Regionalverbandes Nordschwarzwald rät vom Bau solcher Anlagen in den zur Diskussion stehenden Arealen dringend ab. Windkraftanlagen zerstören die Natur. Von einer Sprengung des Führerbunkers in Berlin haben die Amerikaner aus Kostengründen Abstand genommen. In der Projektrechnung sind für die Entsorgung der bis zu 6 m dicken Betonfundamente 100.000 € vorgesehen. Das ist vernachlässigbar, also werden sie in der Erde bleiben. Zig Fussballfelder Wald müssen gerodet und die Böden verdichtet werden, Schadstoffe gelangen in die Erde, Tiere werden getötet und die betroffenen Bürger werden krank durch Schlagschatten und Infraschall. Wir wollen, dass die Bürgersorgen beachtet werden, dass sich Politiker an den Auftrag ihrer Wähler erinnern und nicht an ihrer Wiederwahl herumschrauben. Es ist nachgewiesen, dass Infraschall mit einem mittlerweile eigenen Krankheitsbild (Wind Turbine Syndrom) zu schweren psychischen und physischen Schädigungen führt. Wir Bürger wollen nicht krank werden und wehren uns deshalb massiv gegen die diesbezüglichen Pläne in unserer Region.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung, Dr.-Ing. Axel Poestges aus Schömberg
Frage an den Initiator

Übersetzen Sie jetzt diese Petition

Neue Sprachversion

Neuigkeiten

  • Liebe Unterstützende,
    der Petent oder die Petentin hat innerhalb der letzten 12 Monate nach dem Einreichen der Petition keine Neuigkeiten erstellt und den Status nicht geändert. openPetition geht davon aus, dass der Petitionsempfänger nicht reagiert hat.

    Wir bedanken uns herzlich für Ihr Engagement und die Unterstützung,
    Ihr openPetition-Team

  • Hallo zusammen, derzeit sind wir guter Hoffnung, ein Bürgerbegehren durchsetzen zu können. Die Frist dafür läuft ab dem 21.10. - wir haben 6 Wochen Zeit.

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.