Es sind Planungen bekannt, dass zu den bereits bestehenden 100 Windrädern rund um Dahme noch weitere 100 Windräder gebaut werden sollen. Damit entsteht eine Umzingelung der Dahmer Gemeinden (siehe Bild) Weiterhin steigen mit jedem neuen Windrad für die Bürger die Energiekosten über die in der Region umgelegten Netzentgelte. Der Amtsausschuss möge deshalb beschliessen, dass im Gebiet des Amtes Dahme/Mark keine weiteren Windräder errichtet werden.

Begründung

Es entsteht eine Umzingelung der Dahmer Gemeinden mit Windrädern(siehe Bild) Mit jedem Windrad steigen für die Bürger im Territorium die Energiekosten, da die Netzentgelte für den Anschluss der Windräder dort umgelegt werden, wo die Windräder stehen. Die Nutzer des erzeugten Stroms irgendwo im Süden werden an diesen Kosten nicht beteiligt. Da die neuen Windräder erst in der Vorplanung sind, ist eine Einflussnahme noch möglich. Die Mitglieder des Amtsausschusses sollten das Votum der Bürger zur Kenntnis nehmen und ihre Entscheidungen in diesem Sinne treffen.Wenn auch oft das Gegenteil behauptet wird:Die Gemeindevertreter/Stadtverordneten haben mit ihrer Stimme Einfluss darauf, ob und wieviel Windräder gebaut werden oder nicht.

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Neuigkeiten

  • Liebe Mitunterzeichner, als "Weihnachtsgeschenk" kam heute die nachfolgende Nachricht.
    So kann man abweichende Meinungen natürlich auch deckeln.
    Aber wir machen 2015 weiter !
    Allen Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr.
    H.-G. Nerlich

    Und hier nun die Nachricht:

    Sehr geehrter Herr Nerlich,

    Die Petition kann nicht vom Amtsausschuss des Amtes Dahme behandelt werden.
    Begründung:
    Die Planungshoheit liegt in den Gemeinden: Stadt Dahme/M., Dahmetal und Ihlow.
    Für die Gemeinde Ihlow liegt ein genehmigter Flächennutzungsplan (FNP) vor.
    Der FNP der Stadt Dahme und der Gemeinde Dahmetal befindet sich in Aufstellung, die 2. Auslegung ist bereits abgeschlossen.
    Die Konzentrationsflächen Windenergie sind mit dem Regionalplan Havelland-Fläming abgestimmt und entsprechen den Zielen der Raumordnung und Landesplanung der gemeinsamen Landesplanung Berlin/Brandenburg.
    Gemäß § 2 Baugesetzbuch (BauGB) stellen die Gemeinden Bauleitpläne in eigener Verantwortung auf. Die Bauleitpläne der benachbarten Gemeinden sind aufeinander abzustimmen, dabei sind die Ziele der Raumordnung und Landesplanung zu berücksichtigen.
    Die Stadtverordneten und Gemeindevertreter haben mit ihrer Stimme insoweit Einfluss, als dass keine Verhinderungsplanung sondern eine sachlich begründete Planung gemäß der Methodik der Konzentrationsflächenplanung für Windenergie betrieben wird.
    Im Planverfahren zum FNP haben sich Stadtverordnete und Gemeindevertreter bereits seit 2010 umfassend mit der von Ihnen angesprochenen Problematik beschäftigt.


    Mit freundlichen Grüßen
    Im Auftrag
    Christina Denkel
    Leiterin Abt. II
    Amt Dahme/Mark
    Hauptstraße 48/49
    15936 Dahme/Mark
    Telefon: 035451/98130
    Telefax: 035451/98144
    E-Mail: christina.denkel@dahme.de
    Internet: www.dahme.de

  • Liebe Mitstreiter,
    die Petition wurde an den Amtsdirektor am 1.12.2014 weitergeleitet.
    Am 11.12.2014 tagt der Amtsausschuss.
    Dort wollen wir unsere Meinung nochmals artikulieren.
    Auch unter dem Eindruck, dass kürtzlich die ersten zehn neuen Windräder genehmigt wurden.
    Und was uns erwartet, ist in der "Lausitzer Rundschau" vom 26.11.2014 nachzulesen.

    MfG
    H.-G. Nerlich
    BI Gegenwind aus Gebersdorf

Pro

Noch kein PRO Argument.

Contra

Noch kein CONTRA Argument.