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Bild zur Petition mit dem Thema: L 18/392 - Änderung des Gesetzes über das Halten von Hunden L 18/392 - Änderung des Gesetzes über das Halten von Hunden
  • Von: Nicht öffentlich
  • An: Petitionsausschuss der Bremischen Bürgerschaft
  • Region: Bremen mehr
  • Status: Die Petition wurde abgeschlossen
    Sprache: Deutsch
  • Beendet
  • 5.088 Unterstützende
    Quorum für Bremen (3.800) erreicht.

Kurzlink

L 18/392 - Änderung des Gesetzes über das Halten von Hunden

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Wir fordern das Streichen der Rasselisten in Bremen und Bremerhaven

Viele Studien widerlegen die Gefährlichkeit bestimmter Rassen. Dissertationen zur Diskussion über die sogenannte Gefährlichkeit von bestimmten Hunderassen und ihren Mischlingen finden Sie im Internet.

Warum also müssen die Hundebesitzer spezieller Rassen im Bundesland Bremen so diskriminiert werden?

Die Hunde müssen Maulkorb und Leine tragen. Hier das Bedenken warum es nicht sinnvoll ist so etwas zu befürworten:

Die Hundehalter müssen ein Schild am Haus befestigen wo drauf steht „Vorsicht gefährlicher Hund“. Dies kann zu pauschaler Diskriminierung und Anfeindung durch die Nachbarschaft führen.

Besucher mit dieser Hunderasse dürfen sich nur 24 Std in Bremen/ Bremerhaven aufhalten. Diese Regelung sollte gestrichen werden. In der Europäischen Union gilt die Reisefreiheit.

Wir fordern stattdessen einen Sachkundenachweis (theoretisch und praktisch) für alle Hundehalter die zum ersten Mal einen Hund erwerben, bzw. für Hundehalter deren Hund auffällig geworden ist. Zudem muss jeder Hund mit einem Transponder (Mikrochip) individuell gekennzeichnet werden.

Versicherungspflicht sollte für jeden Hundehalter selbstverständlich sein.

Die Sachkunde muss vor der Anschaffung des Tieres erfolgen und die praktische innerhalb einem Jahr nach Anschaffung vollstreckt sein. Beim zweimaligen durchfallen sollte es Konsequenzen geben. Auch befürworte wir den DOGTEST 2.0 als „Hundeführerschein“ anzunehmen, da dort viele Alltagssituationen geprüft werden und vor allem die Sachkunde nicht auswendig gelernt werden kann. Sachkundeprüfungen aus anderen Bundeländern sollten anerkannt werden.

Die derzeitigen Hundebesitzer sollten ein Jahr die Chance der Vorbereitung bekommen. Hundehalter die mindestens 10 Jahre Hunde halten und bei denen es noch nicht zu Auffälligkeiten bzgl. ihrer Hundehaltung gekommen ist, haben die Sachkunde bereits erworben. Entbindet aber nicht vor Sanktionen, wenn ein Vorfall in der Zukunft entstehen sollte

Sollte ein Hund auffällig werden, muss das zuständige Veterinär-Amt unverzüglich einen Sachverständigen schicken um ggf. einen Wesenstest abzunehmen. Bis zur Prüfung hat der Hund Maulkorb zu tragen.

Jeder Hund muss gechipt sein und die Daten kann der Halter freiwillig bei Tasso oder dem Deutschen Haustierregister hinterlegen lassen. Bei einer örtlichen Untersuchung der Polizei ist diese berechtigt, den Transponder in jeder Tierarztpraxis ablesen lassen zu können, um Daten des Halters zu erhalten. Diese Daten dürfen Dritten aber nicht zugänglich sein, um das Steuergeheimnis zu wahren. Vorher muss der Halter seine Zustimmung geben. Ist ein Hund nicht mit einem Transponder gekennzeichnet, muss dies vor Ort passieren.

Begründung:

25.07.2014 (aktiv bis 05.09.2014)


Neuigkeiten

Auszug aus dem Bericht des Petitionsausschusses Nr. 34 vom 29. Januar 2015 Der Ausschuss bittet mehrheitlich mit den Stimmen der Vertreterinnen und Vertreter der Fr aktionen der SPD, Bündnis 90/Die Grünen und CDU und gegen die Stimme der Vertreterin der ...

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Dies ist eine Online-Petition der Bremischen Bürgerschaft

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