Raus mit dämlichen Petitionen aus meinem Internet!

Die Petition wurde wegen Nichtbeachtung der Nutzungsbedingungen gesperrt.
Petitionen, die gegen die Nutzungsbedingungen von openPetition verstoßen, werden beendet und sind nicht mehr öffentlich findbar.

Grund der Sperrung

Petitionen mit satirischem Inhalt werden in den Trollturm verbannt

Text der Petition

Das Internet und die Möglichkeit von Online-Petitionen ist ein noch recht neues, mächtiges Instrument, durch das jeder Bürger und jede Bürgerin Meinungen kundtun und andere Menschen für eine Meinung mobilisieren kann. Dieses Instrument wird allerdings ad absurdum geführt wenn es für reine Geschmacksfragen genutzt wird und dazu eingesetzt wird, einzelne Menschen zu denunzieren und vorzuführen. Dies ist auf unerträgliche Art und Weise mit der Petition "Raus mit Markus Lanz aus meinen Rundfunkgebühren!" geschehen. Vor allem aber ist bedenklich, dass künftig aufgebauschte Themen wie dieses von wahren Problemen ablenken und das Werkzeug Online-Petition über kurz oder lang nicht mehr ernst zu nehmen ist.
Es geht in dieser Petition in keiner Weise darum Markus Lanz, die Sendung vom 16.01.2014 oder das Format "Markus Lanz" an sich zu verteidigen. Allerdings muss man sich wirklich die Frage stellen, welchen Sinn und Zweck Frau Müller mit dieser Petition verfolgt. Geht es ihr um die Abschaffung der Rundfunkgebühren? Geht es ihr um den öffentlichen Verfall von Sitten im deutschen Fernsehen? Ist es ein persönlicher Rachefeldzug gegen Markus Lanz? Pure Langeweile oder am Ende gar eine Profilneurose? Die Argumentation "Unzählige empörte Tweets zeigten bereits während der Sendung, dass viele Zuschauer es leid sind, von einem notorisch peinlichen Moderator durch diverse Sendeformate im Öffentlich Rechtlichen Rundfunk (in dem Falle ZDF) geführt zu werden." ist eine quantitative Aussage, aber beileibe keine qualitative, denn würde man dieser folgen müsste Justin Bieber schon lange auf den Mond geschossen worden sein und Angela Merkels "Schlandkette" als reale Person des öffentlichen Lebens eingestuft werden. Wenn wir als Gesellschaft jeden dämlichen Fehltritt im Fernsehen mit Petitionen beantworten, welche die sofortige Entlassung (und damit Zerstörung der beruflichen Existenz) fordern, sind wir von dem wütenden Dorfmob mit den Fackeln und Mistgabeln nicht mehr weit entfernt!

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